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Body-Mass-Index (BMI): seine Aussagekraft

Der Body-Mass-Index (BMI) wurde entwickelt, um schnell und kostengünstig diejenigen Menschen zu identifizieren, die von den Komplikationen der Fettleibigkeit bedroht sind.

Das Ziel war nicht die exakte Bestimmung des Körperfetts. Für die meisten Menschen reicht der BMI als guter Maßstab für eine eventuell vorhandene gesundheitliche Belastung durch Übergewicht aus.

Körperwaage, Diät, Hilfe!© Amy Walters – Fotolia

Aber nicht immer ist die Aussagekraft des BMI gleich gut. Muskulöse Menschen (z. B. Sportler) können einen BMI haben, der sie als übergewichtig kennzeichnen würde. Trotzdem weisen diese Menschen kein Zuviel an Körperfett auf, da Muskelgewebe viel wiegt und zu der Gewichtsverschiebung beiträgt.

Außerdem gibt es Menschen im gesunden BMI-Bereich, die trotzdem übermäßig viel Körperfett haben, sodass ein leichtes Gesundheitsrisiko besteht.

Sie können sich von Ihrem Arzt beraten lassen. Berücksichtigen Sie dabei Ihre persönlichen Gewohnheiten bezüglich Ernährung, Sport und allgemeine Gesundheit, ebenso wie Messungen von Hüftumfang und anderen Faktoren zur Bestimmung des Körperfetts. So erhalten Sie einen akkuraten Schnappschuss Ihres Gesundheitszustandes.

So rechnen Sie Ihren BMI aus:

Körpergewicht in kg
BMI = ————————————-
Quadrat der Körperlänge (m2)

Hier ein Beispiel:

Größe: 1,68 m

Gewicht: 75 kg

75
————————-= 26.57 (BMI)
1,68 X 1,68

Im Alter darf es etwas mehr sein…

Hier kommt eine wirklich gute Nachricht: Aus wissenschaftlicher Sicht dürfen Sie mit zunehmendem Alter ruhig etwas mehr wiegen. Schauen Sie gleich mal nach, wie es um Ihr Gewicht mit zunehmenden Lebensjahren steht:

BMI und Lebenserwartung mit zunehmendem Alter

Altersgruppe in Jahrenwünschenswerter BMI
19 – 2419 – 24
25 – 3420 – 25
35 – 4421 – 26
45 – 5422 – 27
55 – 6423 – 28
> 6524 – 29