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Grundlagenwissen zum Thema Die 5 Säulen der TCM

Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) blickt auf eine mehr als 3.000jährige erfolgreiche Geschichte zurück. Doch erst in den letzten 25 Jahren regt sich auch in den westlichen Ländern das Interesse an den alten östlichen Heilverfahren.

Als erstes drangen die Erfolgsmeldungen der Akupunktur aus dem Reich der Mitte zu uns. Heute ist das Verfahren in Deutschland nach der Homöopathie die am häufigsten angewandte alternative Heilmethode. Doch auch die chinesische Ernährungslehre oder Bewegungsübungen wie das Qigong erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

In der westlichen Welt werden diese Verfahren oft getrennt voneinander angewandt. In ihrem Ursprungsland China dagegen sind sie gemein-same Grundlage eines umfassenden medizinischen Konzeptes. Der Gedanke der Vorsorge – der Prävention von Krankheiten – steht dabei im Vordergrund. Erst in zweiter Linie geht es um die Heilung von Krankheiten. Im frühen China wurden Ärzte nur solange honoriert, wie ihre Patienten nicht krank wurden.

Traditionelle chinesische Medizin: Die „fünf Säulen“ der TCM

  •  Ernährung
  •  Kräuterheilkunde
  •  Akupunktur
  •  Tuina-Massage
  •  Qigong

Wie die einzelnen Instrumente in einem Orchester tragen sie zu einem harmonischen Ganzen bei und haben vor allem ein Ziel: die nach chinesischen Vorstellungen alles antreibende Lebenskraft – das sogenannte Qi – in seiner Wirkung zu unterstützen und seinen gleichmäßigen Fluß zu fördern.

Anwendungsgebiete und Erfolge der Akupunktur

Bei einer gemeinsamen Untersuchung der Innungskrankenkassen und der Universität Freiburg wurden 1997 fast 1.500 Patienten nach dem Erfolg ihrer Akupunkturbehandlung befragt. 84 Prozent von ihnen gaben an, sie würden sich sehr viel oder zumindest etwas besser fühlen. Bei nur zwei Prozent hatten sich die Beschwerden verschlechtert.

Krankheiten entstehen nach diesen Vorstellungen durch eine Blokkade des Flusses von Qi im Inneren unseres Körpers, aber auch durch äußere Einflüsse wie Wind, Feuchtigkeit oder Kälte.

Tiefe Verwurzelung der TCM in fernöstlicher Lebensanschauung

Das Konzept der Lebensenergie Qi stammt aus der Lehre des um 500 vor Christus wirkenden Philosophen Kong Fu Ze, der bei uns als Konfuzius bekannt ist. Einen noch bedeutenderen Einfluß auf die chinesische Medizin haben die philosophischen Vorstellungen des Daoismus, die unter anderem auf den legendären Laotse zurückgehen.

Der Daoismus geht davon aus, daß dem Menschen von seiner Geburt an soviel Qi mitgegeben wird, daß diese „Uressenz“ für eine Lebensspanne von etwa 100 bis 120 Jahren ausreicht. Ob wir tatsächlich so alt werden, hängt dagegen von unserer individuellen Lebensweise ab. Vor allem unserer Ernährung kommt dabei eine wichtige Rolle zu, da durch sie das Qi ständig ergänzt werden kann.

Diese Vorstellung deckt sich übrigens sehr gut mit den Erkenntnissen der modernen Altersforschung, die von einer maximalen Lebensspanne von etwa 115 Jahren ausgeht.

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