Orthomolekulare Medizin
Orthomolekulare Medizin
© Fotolia | cirquedesprit

Bluthochdruck, Übergewicht, hohe Cholesterinwerte oder Rauchen - das sind die bekanntesten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Aber wussten Sie, dass auch ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für einen Herzinfarkt stark erhöhen kann? Mittlerweile gibt es viele interessante Studien, die dies bewiesen haben.

Aktuellste News
  • Vitamin C kann Krebstherapie unterstützen 

    Vitamin C wird gerne als Wundermittel bezeichnet, das jede Art von Krebs verhindern soll. So auch die Aussage des Nobelpreisträgers Linus Pauling. Diese These konnte nie bewiesen werden.

  • Was Enzyme für Ihre Gesundheit tun 

    Im menschlichen Körper sind bisher etwa 30.000 verschiedene Enzyme bekannt, die Stoffwechselprozesse der verschiedensten Art in Gang setzen, beschleunigen oder auch bremsen.

  • Verwirklichen Sie Ihre Ziele mit Mentaltraining 

    Wäre es nicht schön, wenn Sie es in der Hand hätten, Ihr Leben positiver zu gestalten und sich seelisch und körperlich einfach wohler zu fühlen? Das geht tatsächlich - mit der Kraft Ihrer eigenen Gedanken! Dieses große Potential können

  • Ältere Menschen: Zu leichtsinnig mit Vitaminpillen? 

    Senioren nehmen zu viele Nahrungsergänzungsmittel ein, das ergab eine aktuelle Studie des Helmholtz Zentrums (HMGU) in München. Die eingenommenen Mittel sind oft viel zu hoch dosiert.

Das wichtigste zum Thema Orthomolekulare Medizin

B-Vitamine

© Fotolia | Sebastian Kaulitzki

Die drei B-Vitamine werden im Organismus unter anderem zur Umwandlung eines schädlichen Stoffwechsel-Zwischenprodukts, des Homozysteins, gebraucht. Was B-Vitamine bewirken und wann man sie vermeiden sollte, erfahren Sie hier.

Magnesium

© Fotolia | PhotoSG

Magnesium ist neben Kalzium am Aufbau und an der Erhaltung des Skelettsystems und der Zähne entscheidend beteiligt. Es stabilisiert das innere Zellskelett der Zellen. Was Sie bei der Einnahme von Magnesium beachten müssen, erfahren Sie hier.

Kalzium

© Fotolia | PhotoSG

Die Empfehlungen zum Kalziumbedarf beziehen sich auf elementares Kalzium. Wenn Sie sich für die Einnahme eines Kalziumpräparats entscheiden, finden Sie hier einige wichtige Tipps.

Grundlagenwissen zum Thema Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin ist ein der Alternativmedizin zugerechnetes Behandlungskonzept, das maßgeblich von dem amerikanischen Chemiker und Träger sowohl des Nobelpreises als auch des Friedensnobelpreises Linus C. Pauling beeinflusst wurde, der die orthomolekulare Medizin folgendermaßen erklärt: „Die Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Mittelpunkt der orthomolekularen Medizin bildet die hochdosierte Gabe von Vitaminen und Mineralstoffen sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von Erkrankungen. Die orthomolekulare Medizin geht davon aus, dass Krankheiten immer zu einem biochemischen Ungleichgewicht im Körper führen, welches durch die Zuführung von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden können.

Die orthomolekulare Medizin vertritt hierbei den Standpunkt, dass Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren und diverse andere als Vitalstoffe bezeichnete Substanzen für den Körper verträglicher sind als körperfremde Stoffe und dass es dem modernen Menschen nahezu unmöglich ist, den körpereigenen Bedarf an Vitalstoffen allein durch die Nahrung zu decken. Allerdings liegt die empfohlene Dosis auch deutlich höher als beispielsweise die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.

Die Wirksamkeit der orthomolekularen Medizin konnte bislang nicht in klinischen Studien nachgewiesen werden.


Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
3 Sterne
Wertungen:
88 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben