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SCHATZTRUHE REGENWALD

Der Urwald bietet nicht nur unzähligen Lebewesen eine beinahe von Menschenhand unberührte Heimat, sondern auch viele Pflanzen, die eine heilende Wirkung auf den Menschen hat. Hier finden Sie eine Liste von Rezepten, mit denen Sie die Heilpflanzen des Urwalds schmackhaft zubereiten können.

Diese Rezepte mit traditionellen Heilpflanzen aus dem Regenwald können Sie auch bei uns zubereiten:

Avocadotee – eine Wohltat bei Durchfall

Die Frucht wurde für die tägliche Ernährung verwendet, aus den Resten machte man Medikamente oder Verhütungsmittel. Avocadoöl ist heute in vielen Kosmetika enthalten, weil es die Haut zart und geschmeidig macht.

  • Zerraspeln Sie einen Avocadokern und rösten Sie ihn in einer Pfanne.
  • Vermischen Sie die Raspel mit Spitzwegerichblättern aus der Apotheke (pro Tasse Tee einen Teelöffel).
  • Kochen Sie die Mischung in Wasser auf, lassen Sie den Tee kurz ziehen und seihen Sie ihn ab. In kleinen Schlucken trinken.

Basilikumtee gegen Menstruationsbeschwerden

In der Regenwaldmedizin wird dieser Tee bei Regelproblemen, Magenschmerzen und Fieber getrunken. Auch seine erotisierende Wirkung wusste man zu schätzen. Heute weiß man, dass Basilikum gegen Bakterien wirkt und die Vermehrung von Scheidenpilzen hemmt.

Basilikumkraut gibt es in der Apotheke zu kaufen:

  • Zwei Teelöffel werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und nach 15 Minuten abgeseiht.
  • Zwei- bis dreimal täglich eine Tasse frisch zubereiteten Tee trinken.

Boldotee löst Angst und Nervosität

Die Blätter des immergünen Boldobaumes werden in der indianischen Medizin für viele Heilanwendungen verwendet und gehören zu ihren bedeutendsten Heilmitteln. Boldotee wird empfohlen bei Angstzuständen, nervöser Verstimmung, Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden. Auch bei Gebärmutterleiden wird Boldo geschätzt.

  • Vier Gramm Boldoblätter aus der Apotheke mit einem halben Liter Wasser und etwas Honig aufkochen und zwei Tage ziehen lassen. Morgens auf nüchternen Magen und abends je eine Tasse trinken. Als besonders wirkungsvoll gilt der Boldotee, wenn er in Vollmondnächten im Freien ziehen kann.

Damianatee reguliert die Blutung

Damiana ist bis heute eines der wichtigsten indianischen Heilkräuter, Es wird vor allem als Stärkungs- und Beruhigungsmittel eingesetzt. Darüber hinaus steigert es die Liebeslust.

Gegen Blutungsbeschwerden wird mehrmals täglich eine Tasse Damianatee getrunken:

  • Einen Esslöffel Damiana aus der Apotheke pro Tasse mit kochendem Wasser überbrühen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Je länger Sie den Tee ziehen lassen, desto stärker wirkt er. In kleinen Schlucken trinken.

Sarsaparille gegen Blasenentzündung

Die Sarsaparille ist ein altes Heilmittel der Azteken. Noch heute wird Sarsaparillentee bei allen möglichen Leiden getrunken: bei unreiner Haut, Geschlechtskrankheiten und Fieber. Die harn- und schweißtreibende Wirkung gilt als erwiesen. Nach neuesten medizinischen Erkenntnissen hilft Sarsaparille auch gegen Schuppenflechte. Die Wurzel bekommt man in der Apotheke.

  • Einen Teelöffel zerkleinerte Wurzeln pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen, in kleinen Schlucken heiß trinken. Mehrmals täglich eine Tasse frisch zubereiten.
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