Kunsttherapie: Dazu gehören das Gestalten von plastischem Material, therapeutisches Malen und Zeichnen oder die Musiktherapie. Unter Anleitung eines Kunsttherapeuten lernen die Patienten, ihre Gefühle, Gedanken und Kräfte, die teilweise verborgen sind, mit Hilfe von Knetmasse, Pinsel, Musikinstrumenten oder ihrer Gesangsstimme in eine äußere Form zu bringen und sie sich so bewusst zu machen.
Heil-Eurhythmie (Bewegungstherapie): Die Eurhythmie, der „schöne Rhythmus“, setzt Bewegung als Heilmittel ein. Viele Übungen können auch im Krankenbett durchgeführt werden, um Kreislauf und Atmung, Stoffwechselvorgänge, die allgemeine Beweglichkeit oder das Gleichgewicht zu stärken und zu regulieren. Damit werden nicht nur Organfunktionen verbessert, sondern auch Seele und Geist gestärkt.
Rhythmische Massage: Mit „saugenden“ Griffen, rhythmischem Streichen und speziellen Heilölen bzw. -salben regt der Therapeut die Flüssigkeitsströme im ganzen Körper an. Vor allem das Lymphsystem und damit die Entgiftung der Gewebe wird dadurch aktiviert. Gleichzeitig lassen sich Verspannungen und Verhärtungen lösen.
Natürliche Arzneimittel:Für ihre Herstellung werden Ausgangsstoffe von Pflanzen (z. B. Mistel, Arnika, Gelber Enzian, Kamille), Tieren (z. B. Biene, Hornisse, Ameise) oder Mineralien (z. B. Gold, Silber, Eisen, Zinn) verwendet. Das berühmteste anthroposophische Heilmittel ist die Mistel. Sie wird längst auch außerhalb anthroposophischer Praxen bei Krebspatienten eingesetzt.