Homöopathie
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Das wichtigste zum Thema Homöopathie

Homöopathie: Geschichte

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Woher kommt eigentlich der Begriff Homöopathie und was verbirgt sich dahinter? Hier werden alle Fragen zur Geschichte der Homöopathie beantwortet.

Homöopathische Mittel

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Homöopathische Mittel sind bei den Deutschen sehr beliebt. Welche verschiedenen homöopathischen Mittel es gibt, wann Sie angewendet werden und ob sie erfolgsversprechend sind, erfahren Sie hier.

Konstitutionsbehandlung

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Das Wort „Konstitution" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Verfassung. Was sich hinter der Konstitutionsbehandlung genau verbirgt und wie sie abläuft, erfahren Sie hier.

Grundlagenwissen zum Thema Homöopathie

Als Homöopathie bezeichnet man eine alternativmedizinische Behandlungsmethode. Der deutsche Arzt und Autor Samuel Hahnemann begründete sie Ende des 18. Jahrhunderts. Heute zeigt sie sich heterogen: Obwohl alle homöopathischen Lehren sich auf Hahnemann berufen, zeigen sich oft große Unterschiede im Behandlungskonzept. Homöopathische Behandlungen und Arzneien gehören in Deutschland nicht zum allgemeinen Leistungsspektrum der Krankenkassen. Unter bestimmten Bedingungen übernehmen die Kassen jedoch Behandlungskosten zumindest anteilig. Schon zu Hahnemanns Lebzeiten verbreitete sich die Homöopathie auch im Ausland. Sie ist heute weltweit bekannt.

Ähnliches mit Ähnlichem heilen

Hahnemann, Sohn eines Meißener Porzellanmalers, studierte Medizin in Deutschland und Österreich. Er gehörte einer Freimaurerloge an. Nachdem Hahnemann mehrere Jahre lang sein neugeschaffenes Heilkonzept zunächst an sich selbst getestet hatte, erschien um 1805 seine Monografie „Heilkunde der Erfahrung“, die die Homöopathie zum ersten Mal vollständig darstellte. 1810 veröffentlichte er das Buch „Organon der Heilkunst“.  Es gilt bis heute als Bibel der Homöopathen und findet nach wie vor Beachtung.

Das Grundprinzip der Homöopathie lautet „Similia similibus curentur“, auf Deutsch „Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden. Es gilt die Annahme, dass homöopathische Mittel beim gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufen, wie sie beim kranken Menschen heilen. Hahnemann arbeitete mit von ihm erstellten Tabellen, die dazu dienen sollten, einem Patienten und seinen Beschwerden ein „Arzneimittelbild“ zuzuordnen.

Potente Potenzierung?

Homöopathische Arzneimittel sind als Tropfen, Globuli oder Tabletten erhältlich. Um sie herzustellen, wird die Grundsubstanz potenziert. Hierfür werden sie mehrfach entweder mit Ethanol oder Wasser verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Das herkömmlichste Verhältnis hierbei ist 1:10 oder 1:100.

Die Substanzen wurden zunächst verdünnt, um Vergiftungserscheinungen vorzubeugen. Hahnemann entwickelte bald die Ansicht, die Potenzierung, die er als Ritual betrachtete, enthülle den wahren Geist des Wirkstoffes und steigere somit die Heilwirkung.

In Hochpotenzen ist der Wirkstoff nicht mehr nachzuweisen. Aus diesem Grund lehnt die Schulmedizin von die Homöopathie häufig ab, da sie jedem naturwissenschaftlichen Konzept widerspricht. Klinische Studien konnte keinerlei Wirksamkeit nachweisen. Nichtsdestotrotz schwören Millionen Menschen auf diese sanfte Heilmethode und behandeln ihre gesundheitlichen Probleme erfolgreich mit homöopathischen Präparaten.


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