Gelenkprothesen: Künstliche Fingergelenke
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GNL5223
Neue Fingergelenkimplantate können Schmerzen vermindern und die Handfunktionen verbessern
Eine neue Generation künstlicher Fingergelenke – an der Mayo Clinic entwickelt – wird gegenwärtig in der Hoffnung untersucht, dass sie Schmerzen lindern und die Handfunktion verbessern.
Zwei neue Gelenke werden erforscht: eines aus Metall mit Polyethylen-Kunststoff, das andere aus einem reibungsarmen, keramikartigen Material. Diese Prothesen ahmen die natürliche Form und Funktion besser nach. Ärzte erhoffen sich von diesen Neuentwicklungen Vorteile gegenüber den herkömmlichen Silikon-Implantaten.
Letztere wirken nur als Abstandshalter zwischen den Enden der entfernten Knochen. Die neuen Mayo-Prothesen arbeiten wie Kugelgelenke – ähnlich dem natürlichen Vorbild.
Ein anderer Gelenktyp, der an der Mayo Clinic entwickelt wurde, ist für die Fingermittelgelenke. Dieser wurde für Patienten zugelassen, die stark greifen müssen oder bei denen Silikon-Implantate versagt haben.
Von den beiden neuen Ersatzgelenken erwarten sich die Ärzte eine deutliche Verbesserung der Handfunktion bei den meisten Patienten. Die Prothesen erlauben einen Bewegungsumfang von 60 Grad, während natürliche Gelenke 90 Grad zulassen.
Der größte Erfolg dieser Handoperation für den Patienten ist die Schmerzfreiheit. Ein zusätzlicher Bonus ist die Korrektur der arthrosebedingten Deformation. Außerdem können die Prothesen das Greifen erleichtern und das natürliche Fortschreiten der Erkrankung verzögern.
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