Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die mit Schmerzen, Schwellungen und spürbarer Wärmeentwicklung im betroffenen Gelenk einhergeht.
Unterteilt wird die Gelenkkrankheit nach ihren Ursachen – man unterscheidet zwischen eitrigigem Krankheitsbild, das durch ins Gelenk eingedrungene Bakterien verursacht wird, nichtbakterieller Erkrankung als Begleiterscheinung rheumatischer Erkrankungen (bei denen es sich um Autoimmunerkrankungen handelt), postinfektiöser oder stoffwechselbedingter Arthritis sowie Arthritis als Folgeerkrankung einer Arthrose, bei der sich das durch den mechanischen Abrieb gereizte Gelenk entzündet.
Die Osteoarthritis, die sich aus einer Arthrose entwickelt, sowie die rheumatoide Arthritis gelten als die beiden Hauptformen der Gelenkerkrankung, die am häufigsten auftreten.
Typisches Merkmal einer jeden Gelenkerkrankung sind die zum Teil sehr starken Schmerzen, die den entzündlichen Prozess begleiten, sowie ein Erguss im betroffenen Gelenk. Bei akuten arthritischen Schüben kann auch hohes Fieber auftreten. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann durch den Entzündungsprozess der Knorpel geschädigt werden, was in der Folge zu chronischen Schmerzen und einer Verschlechterung der Beweglichkeit bis hin zu einer völligen Versteifung des betroffenen Gelenks führt. Wird eine Blutuntersuchung vorgenommen, so lassen sich häufig nicht nur erhöhte Entzündungswerte, sondern auch Rheumafaktoren nachweisen.