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Grundlagenwissen zum Thema Neurologie

Zum Zentralnervensystem gehört das Gehirn und Rückenmark sowie deren blutversorgenden Gefäße. Das periphere Nervensystem umfasst den Teil des Nervensystems, welches außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks liegt.

Aufbau des Gehirns

Das Gehirn des Menschen besteht aus etwa 10 Milliarden Nervenzellen. Drei Viertel davon entfallen auf das Großhirn. Es ist der Sitz von Bewusstsein, Persönlichkeit und Willen und damit von jenen Eigenschaften, die den Menschen vom Tier unterscheiden. Das Zwischenhirn gilt mit seinen Regionen wie dem Thalamus, der Zirbeldrüse und der Hirnanhangdrüse als Zentrum für eintreffende Sinneseindrücke und für das Gefühlsleben. Das Kleinhirn ist die Zentrale für die Koordination der Bewegungen. Über den Hirnstamm ziehen die Nervenbahnen in das Rückenmark.

Der Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit und Gesundheit ist heute für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Im Vergleich dazu sind Bemühungen zum Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit im allgemeinen Bewusstsein noch nicht fest verankert. Das hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen sind die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, wie sich die geistige Fitness möglichst lange bewahren lässt, noch nicht in die alltägliche Lebenspraxis umgesetzt. Zum anderen glauben viele Menschen, dass der altersbedingte Abbauprozess der geistigen Leistungsfähigkeit gleichsam von der Natur vorbestimmt ist und sich durch eigene Verhaltensweisen so gut wie nicht beeinflussen lässt.

Trainieren Sie Ihr Gehirn!

Doch diese Sicht der Dinge ist grundfalsch: Das Gehirn können Sie beispielsweise durch Denksport wie das „Gehirnjogging“  oder Gedächtnistraining genauso trainieren, wie Sie durch regelmäßigen Dauerlauf Ihre körperliche Kondition oder die Aktivität Ihres Immunsystems steigern. Darüber hinaus halten Sie durch eine gezielte vitamin- und nährstoffreiche Ernährungsweise Ihre „kleinen grauen Zellen“ auf Trab und lassen sich dabei von speziellen Nahrungsergänzüngsmitteln sowie pflanzlichen Wirkstoffen unterstützen.

Ernährungswissenschaftler fanden beispielsweise heraus, dass eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B1, B12 und Folsäure eine Grundvoraussetzung ist, um die geistige Fitness zu erhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, Stress so weit es geht aus Ihrem Alltag zu verbannen. Er gilt als einer der Hauptfaktoren für nachlassende geistige Fitness.

So arbeiten Botenstoffe im Körper

Das Weitergeben von Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle können Sie sich als eine Art „Stille Post“ der Nervenzellen vorstellen. Immer mittendrin: ein Heer von Botenstoffen, die die Informationen an der einen Nervenzelle aufnehmen und an den Rezeptor (die Empfangsstelle) der nächsten Nervenzelle weitergeben.

Aber nicht nur für die Informationsweitergabe sind die Botenstoffe zuständig. Sie wirken überall im Körper, haben die Aufgabe, Schmerzen zu unterdrücken, Ihnen Glücksgefühle zu verschaffen, guten Schlaf zu schenken und Ihren Verstand glasklar arbeiten zu lassen.

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