Neurologie
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Ein verstopftes Blutgefäß im Gehirn wird häufig mit einem Stent behandelt, damit es offen bleibt. Doch diese Therapiemaßnahme kann genau das auslösen, was sie eigentlich vermeiden soll. Das haben Forscher vom Medical College in Wisconsin herausgefunden. Sie hatten zwei Behandlungen nach Schlaganfall verglichen. Dabei hatten 53 Patienten eine Behandlung mit Blutverdünnern bekommen.

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Grundlagenwissen zum Thema Neurologie

Zum Zentralnervensystem gehört das Gehirn und Rückenmark, sowie deren blutversorgenden Gefäße. Das periphere Nervensystem umfasst den Teil des Nervensystems, welches außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks liegt.

Aufbau des Gehirns

Das Gehirn des Menschen besteht aus etwa 10 Milliarden Nervenzellen. Drei Viertel davon entfallen auf das Großhirn. Es ist der Sitz von Bewusstsein, Persönlichkeit und Willen – und damit von jenen Eigenschaften, die den Menschen vom Tier unterscheiden.

Das Zwischenhirn gilt mit seinen Regionen wie dem Thalamus, der Zirbeldrüse und der Hirnanhangdrüse als Zentrum für eintreffende Sinneseindrücke und für das Gefühlsleben. Das Kleinhirn ist die Zentrale für die Koordination der Bewegungen. Über den Hirnstamm ziehen die Nervenbahnen in das Rückenmark.

Der Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit und Gesundheit ist heute für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Im Vergleich dazu sind Bemühungen zum Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit im allgemeinen Bewusstsein noch nicht fest verankert.

Das hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen sind die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, wie sich die geistige Fitness möglichst lange bewahren lässt, noch nicht in die alltägliche Lebenspraxis umgesetzt.

Zum anderen glauben viele Menschen, dass der altersbedingte Abbauprozess der geistigen Leistungsfähigkeit gleichsam von der Natur vorbestimmt ist und sich durch eigene Verhaltensweisen so gut wie nicht beeinflussen lässt.

Doch diese Sicht der Dinge ist grundfalsch: Das Gehirn können Sie beispielsweise durch Denksport wie das so genannte „Gehirnjogging“  oder Gedächtnistraining genauso trainieren, wie Sie durch regelmäßigen Dauerlauf Ihre körperliche Kondition oder die Aktivität Ihres Immunsystems steigern können.

Außerdem können Sie durch eine gezielte vitamin- und nährstoffreiche Ernährungsweise Ihre „kleinen grauen Zellen“ auf Trab halten und sich dabei von speziellen Nahrungsergänzüngsmitteln sowie pflanzlichen Wirkstoffen unterstützen lassen.

Ernährungswissenschaftler haben beispielsweise herausgefunden, dass eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B1, B12 und Folsäure eine Grundvoraussetzung ist, um die geistige Fitness zu erhalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, Stress so weit es geht aus Ihrem Alltag zu verbannen. Denn er ist einer der Hauptfaktoren für nachlassende geistige Fitness.


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