Sie haben von Leuten gehört, die sich bei einem Mitpassagier mit Tuberkulose angesteckt haben. Sollten Sie sich Sorgen machen? Wie hoch ist Ihr Risiko, sich diese potentiell lebensbedrohliche Infektionskrankheit zuzuziehen?

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Wenn Sie sich mit Tuberkulose angesteckt haben, aber die Krankheit nicht aktiv ausgebrochen ist, sind Sie nicht unbedingt aus der Gefahrenzone.

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So schützen Sie sich vor der Tuberkulose

02.03.2011 16:00 

Jährlich erkranken weltweit 8,8 Millionen Menschen neu an der Tuberkulose. An den Folgen sterben jedes Jahr 1,6 Millionen Menschen. Die WHO schätzt, dass etwa ein Drittel der Weltbevölkerung mit dem []

So können Sie sich vor Tuberkulose schützen

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Die Tuberkulose bedroht hauptsächlich Personen mit einem geschwächten Immunsystem, HIV/AIDS-Patienten, alte Menschen, Diabetiker, mit Immunsuppressiva Behandelte und Tumorpatienten sowie besonders exponierte Berufsgruppen (z. B. Pflegepersonal).

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Ein Tuberkulose-Hauttest kann anzeigen, ob Sie sich mit Tuberkulose infiziert haben, obwohl Sie noch keine Anzeichen oder Symptome einer aktiven Erkrankung verspüren. Zu diesen zählen anhaltender Husten, unerklärlicher Gewichtsverlust, Müdigkeit, Abhusten von Blut, Nachtschweiß und Fieber.

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    Übersicht: Tuberkulose

    Tuberkulose, auch als TBC oder Schwindsucht bekannt, ist eine chronisch verlaufende bakterielle Infektionskrankheit, die beim Menschen am häufigsten die Lunge befällt. Tuberkulose führt die Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an. Tuberkulose wird durch verschiedene Arten von Mykobakterien hervorgerufen. Sind Bakterien im Auswurf nachweisbar, spricht man von einer offenen Tuberkulose.

    Nur bei fünf bis zehn Prozent der Infizierten bricht die Tuberkulose auch aus; befallen werden zumeist Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder einer genetischen Disposition.

    Übertragen wird die Tuberkulose hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion, obwohl auch die Übertragung durch den Verzehr infizierter Nahrungsmittel wie Milch oder rohes Fleisch, durch unsaubere medizinische Instrumente, die Transplantation von Organen eines mit Tuberkulose infizierten Menschen, ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Menschen, Schmierinfektionen bei nichtintakter Haut sowie im Falle einer infizierten Mutter bereits im Mutterleib oder während der Geburt.

    Die Diagnose wird durch Bluttests, Gewebeuntersuchungen und idealerweise durch Anlage einer Bakterienkultur gestellt.

    Tuberkulose gilt im Allgemeinen als heilbar, aber langwierig. Die Behandlung wird mit mehreren aufeinander abgestimmten, hochwirksamen Antibiotika durchgeführt und muss wegen der langsamen Teilungsrate der für Tuberkulose verantwortlichen Bakterien lange genug durchgeführt werden, um einen eventuellen Rückfall zu vermeiden.

    Lesen Sie hier, warum die Tuberkulose viele Jahre ruhen kann und wann Sie sich testen lassen sollten.