Nieren: Aminosäuren für die Nierengefässe
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Seit einigen Jahren werden auch die beiden Aminosäuren Taurin und Methionin bei beginnender Nierenschwäche eingesetzt. Taurin (Tagesdosis: 2 g) hält die feinen Nierengefäße elastisch. Das schwefelhaltige Methionin (Tagesdosis: 1.500 mg in 3 Dosen) bindet v. a. Phosphate und verhindert damit die Bildung von Nierengrieß und Nierensteinen, die die Nierenfunktion weiter schwächen würden. Beide Aminosäuren erhalten Sie in Kapselform in der Apotheke (z. B. L-taurin von Hecht-Pharma, 100 Kps. à 500 mg 21,50 €, Methionin Hexal 100 Tbl. à 500 mg 17,98 €).
Ebenso hilfreich sind die Antioxidantien Vitamin C (Tagesdosis 250 mg),Selen (100 µg) und Zink (15 mg), die die Blutgefäße und das Gewebe der Nieren vor Schäden durch freie Radikale bewahren. Denn bei einer Nierenschwäche entstehen diese gefährlichen Sauerstoffverbindungen in verstärktem Maße.
Tipp: Da sich Zink und Selen gegenseitig in der Aufnahme behindern, sollten Sie morgens Selen, abends Zink und Vitamin C einnehmen. Bei fortgeschrittenen Gefäßschäden können die Tagesdosen von Selen und Vitamin C verdoppelt werden. Das muss aber immer Ihr Arzt entscheiden!