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Darmflora: Immunsystem und Zentrum der Gesundheit

Das menschliche Immunsystem gilt als Wächter der Gesundheit. Wenn Sie folglich über ein intaktes Immunsystem verfügen, sind Sie gewappnet gegen Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Parasiten und Fremdstoffe, mit denen jeder Mensch täglich in Berührung kommt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen die Abwehrkräfte und begünstigen die Gesundheit Ihres Körpers.

Menschlicher Darmtrakt - in Illustration hervorgehoben© Sebastian Kaulitzki - Fotolia

Die Gesundheit beginnt im Darm

Doch wussten Sie auch, dass 80 Prozent Ihres Immunsystems in Ihrem Darm lokalisiert sind? Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass sich 80 Prozent aller Abwehrzellen des Körpers im Darmbereich befinden. Ihr Darm ist daher viel mehr als nur ein Verdauungszentrum.

Im Inneren Ihres Darms wohnen ungefähr 100 Billionen lebende Bakterien. Dabei wird zwischen gesundheitsschädigenden (Kolibakterien) und gesundheitsförderlichen Bakterien (Probiotika) unterschieden. Wenn die schlechten Bakterien in Ihrem Darm überwiegen, also wenn das Gleichgewicht zwischen schädlichen und nützlichen Bakterien gestört ist, wird Ihr Darm an der Erfüllung seiner Aufgaben gehindert. Das Verhältnis von guten zu schlechten Bakterien im Darmtrakt wird von vielen Fachleuten bereits als der wichtigste Schritt angesehen, den Sie unternehmen können, um Ihre Gesundheit zu schützen und Ihre Fettverbrennungsziele zu erreichen.

Eine gestörte Darmflora verursacht Probleme

Tatsächlich gibt es zahlreiche Studien, dieverschiedene Erkrankungen und Gesundheitsprobleme mit einem Mangel an Probiotika in Verbindung bringen, von denen hier nur ein paar genannt werden sollen:

  •  Glutenunverträglichkeit und Reizdarmsyndrom
  •  Stimmungsschwankungen
  •  Störungen der psychologischen Gesundheit
  •  Verhaltensstörungen
  •  Insulinresistenz und Diabetes
  •  metabolisches Syndrom (Kombination verschiedener Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  •  Erkältung, Grippe und Lungenentzündung
  •  Lebererkrankungen (z. B. Leberzirrhose und Leberkrebs)

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  •  Ekzeme, Neurodermitis und Akne
  •  chronisches Müdigkeitssyndrom
  •  Nahrungsmittelallergien
  •  Gewichtszunahme und Fettleibigkeit

Schlechte Darmbakterien verursachen Übergewicht

Inwiefern haben die vielen schlechten Bakterien im Darm Einfluss auf eine Gewichtszunahme und Fettablagerungen? Bei nahezu jeder Studie, welche die Darmbakterien übergewichtiger Personen analysiert hat, wurde festgestellt, dass die Probanden eine hohe Anzahl an schlechten Bakterien und eine niedrige an guten Bakterien aufwiesen. Der Darm der meisten Patienten war mit über 80 Prozent schlechten Bakterien angefüllt und folglich mit viel zu wenigen guten Bakterien. Vielleicht gibt es bei Ihnen bereits Anzeichen, dass Ihr Bakteriengleichgewicht im Darm ernsthaft gestört ist. Dazu gehören folgende Symptome:

  •  unregelmäßiger Stuhlgang
  •  Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl
  •  Sodbrennen, Verdauungsstörungen
  •  Hautprobleme
  •  Übelkeit und Erbrechen
  •  Mundgeruch
  •  Müdigkeit

  • Essen ohne Kohlenhydrate?

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  •  Harnwegsinfektionen
  •  Heißhunger auf Süßes
  •  Probleme, Gewicht zu verlieren

So schaden Sie Ihrer Darmflora

Genau wie Sie haben Millionen von Menschen überall auf der Welt unwissentlich dieses gefährliche Ungleichgewicht entwickelt, indem sie ihre Darmflora fast täglich sechs bestimmten Faktoren aussetzen, die ihre Darmflora zerstören und sie krank machen:

Antibiotika

Vielleicht wissen Sie bereits, dass durch die Einnahme von Antibiotika nicht nur die schädlichen Darmbakterien zerstört werden, sondern auch die Bakterien, die nützlich für Ihren Darm und Ihre Gesundheit sind. Die Folge ist, dass Sie anfälliger für Krankheiten werden können. Daher ist es wichtig, dass Sie darauf achten, Ihren Darm im Anschluss wieder mit den richtigen Bakterien anzureichern.

Chlor im Leitungswasser

Leitungswasser wird häufig mit Chlor versetzt, um es zu desinfizieren und Bakterien abzutöten. Leider beschränkt sich die Wirkung des Chlors nicht nur auf das Wasser, sondern besteht auch in Ihrem Körper weiter fort. Das hat auf die Darmflora ungefähr den gleichen Effekt wie die Einnahme von Antibiotika.

Zucker und Fett

Nur wenige Nahrungsmittel sind so schädlich für die Darmflora wie Zucker. Wenn dann noch Zucker und Fett in Kombination auftreten, kann der Schaden groß sein, da schädliche Bakterien in dem Zucker einen fabelhaften Nährboden finden und durch schlechtes Fett Entzündungen gefördert werden können.

Lebensmittelzusatzstoffe

Wenn Sie auf die Zutatenliste eines Fertigproduktes im Supermarkt schauen, kennen Sie dann jeden Stoff, der dort aufgelistet wird? Wohl kaum. All die künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe, die vielen Nahrungsmitteln zur Verbesserung der Optik oder des Geschmacks beigesetzt werden, können negative Auswirkungen auf Ihre Darmflora haben. Greifen Sie aus diesem Grund unbedingt immer zu natürlichen und unbehandelten Lebensmitteln und bereiten Sie sich Ihre Mahlzeiten am besten frisch zu.

Pestizidrückstände

Leider sind auch heute noch manche Lebensmittel so stark durch Pestizidrückstände belastet, dass selbst wenn die Grenzwerte eingehalten werden, negative Folgen zu beobachten sind. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass jedes einzelne Pestizid seinen eigenen Grenzwert hat. Werden aber verschiedene Pestizide genutzt und deren Grenzwerte ausgeschöpft, summieren sich die Schadstoffe auf ein Vielfaches. Achten Sie daher besonders bei Lebensmitteln, die Sie mit Schale verzehren wollen, darauf, dass Sie sie in Bioqualität kaufen.

Leider gibt es Lebensmittel, die besonders stark mit Pestiziden behandelt sind. Diese können nicht nur zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit, sondern auch zu Infektionen, Darmerkrankungen, Hautproblemen und chronischen Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes führen.

Stress

Falls Ihnen jetzt bei all diesen schlechten Nachrichten der kalte Angstschweiß auf der Stirn steht, dann sollten Sie ruhig durchatmen, denn auch Stress wirkt sich alles andere als positiv auf Ihre Darmflora aus. Der Mythos, dass manche Menschen unter Stress leistungsfähiger sind, ist nicht nachvollziehbar, da Stress in der Regel krank macht. Daher sollten Sie immer genügend Pausen zum Durchatmen einbauen und Ihren Tag ausführlich durchplanen. Dadurch geraten Sie weniger in Panik, wenn einmal etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Und auch eine gesunde Darmflora lässt Sie deutlich stressresistenter werden.

Auf das richtige Verhältnis kommt es an!

Durch alle diese genannten Faktoren kann ein gefährliches Ungleichgewicht im Darm begünstigt werden. Schlechte und gesundheitszerstörende Bakterien ernähren und vermehren sich durch die giftigen Stoffe. Was zunächst nur lästig und unangenehm ist, kann zu schmerzhaften, degenerativen und sogar lebensbedrohlichen Krankheiten führen.

Daher ist es essentiell, dass Sie das ideale Verhältnis von guten und schlechten Bakterien wiederherstellen. Dies erreichen Sie, indem Sie beispielsweise eine Darmreinigung durchführen oder fasten.

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