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Der Geheimtipp: Bratäpfel helfen gegen Halsschmerzen

Ein Kratzen im Hals und ein wundes Gefühl sind häufig die ersten Anzeichen einer sich anbahnenden Erkältung. Ein echter Geheimtipp ist dann ein zunächst seltsam anmutendes Hausmittel, das schon die Großmutter kannte: Bratäpfel. Die Wirkung auf die gereizte Rachenschleimhaut wird dadurch erklärt, dass beim Backen aus der Schale und dem Apfelfruchtfleisch bestimmte Enzyme freigesetzt werden, die entzündungshemmend wirken. In Kombination mit den Apfelpektinen kann daher die gereizte Halsschleimhaut beruhigt werden.

So hilft die Naturheilkunde gegen Halsschmerzen

Für das Rezept benötigen Sie drei Boskop-Äpfel und drei Teelöffel naturreinen Honig. Waschen Sie die Äpfel gründlich und lösen Sie das Kerngehäuse zu zwei Dritteln mit einem Messerchen oder Ausstecher heraus. Füllen Sie nun in jeden Apfel einen Teelöffel Honig und heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Backen Sie die Äpfel dann zehn Minuten lang. Essen Sie den fertigen Bratapfel lauwarm. Wenn Sie ihn heiß verzehren würden, wäre das eine zusätzliche Reizung für die ohnehin schon entzündete Halsschleimhaut.

Zur Unterstützung können Sie sich noch einen Prießnitz-Halswickel anlegen, indem Sie zunächst ein zum Schal gefaltetes und in kaltem Wasser ausgewrungenes Küchentuch um den Hals wickeln. Binden Sie ein trockenes Tuch darüber. Feuchten Sie etwa nach einer Viertelstunde, wenn sich das untere Tuch erwärmt hat, dieses noch einmal kalt an und wiederholen Sie die Prozedur.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Maria Hahn schrieb am 13.06.2013, 08:04 Uhr

    Ob man naturreinen oder nicht-naturreinen Honig für die Bratäpfel verwendet, ist unwichtig. Die gesunden Fermente des Honigs werden bei Erhitzung über 40-50 Grad auf jeden Fall zerstört.