Über Wochen plagen Sie anhaltende Schmerzen im Unterbauch, die sich zu verschlimmern scheinen. Zunächst glauben Sie, dass es sich dabei nur um ein Verdauungsproblem handelt. Um sicher zu gehen, rät Ihnen Ihr Arzt jedoch zu einer gynäkologischen Untersuchung, vor allem vor dem Hintergrund Ihrer familiären Vorbelastung durch Krebs

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Das wichtigste Indiz ist, wenn diese Symptome anhalten oder sich verschlimmern. Zu den häufigsten Warnzeichen gehören:

Druckgefühl oder Schmerzen im Unterbauch

anhaltende Verdauungsstörungen, Blähungen oder Übelkeit

Völlegefühl selbst nach einer leichten Mahlzeit

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Mythos Nummer 5: Eierstockkrebs überlebt eine Frau nicht

29.09.2011 06:00 

Eierstockkrebs ist in vielen Fällen durchaus eine tödliche Erkrankung. Sie wird normalerweise mit einer Operation, bei der die Krebszellen entfernt werden, und einer nachfolgenden Chemotherapie behandelt. []

Mythos Nummer 3: Es gibt Familien, in denen gehäuft Eierstockkrebs aufMythos Nummer 2: Der PAP-Test entlarvt auch den EierstockkrebsÜberholte Mythen über Eierstocktumore

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Wenn die Anzeichen und Symptome auf einen Eierstockkrebs hindeuten, kann Ihr Arzt folgende Untersuchungen empfehlen:

Gynäkologische Untersuchung - Ihr Arzt untersucht Ihre Vagina, Ihren Mastdarm, den Unterbauch inklusive der Eierstöcke. Durch Abtasten kann eventuell eine größere Geschwulst oder eine Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum nachgewiesen werden.

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Für die meisten Frauen mit Eierstockkrebs besteht die Behandlung zunächst in der Operation, gefolgt von der Chemotherapie. Bei der Operation müssen meist beide Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt werden. Je nach Ausbreitung der Geschwulst werden auch Anteile des Bauchfells, des Darms und der Lymphknoten entfernt.

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Übersicht: Eierstockkrebs

Eierstockkrebs oder auch Ovarialkarzinom ist eine bösartige Erkrankung der Eierstöcke. Er kommt zumeist bei Frauen im fortgeschrittenen Lebensalter vor, kann aber auch junge Frauen befallen. Eierstockkrebs tritt familiär gehäuft auf; die gleichen Gene, die eine Anfälligkeit für Brustkrebs verursachen, scheinen auch bei der Entstehung von Eierstockkrebs eine Rolle zu spielen.

Die Ursachen von Eierstockkrebs sind nach wie vor größtenteils unbekannt; allerdings hat man bei betroffenen Frauen Mutationen des Erbmaterials festgestellt.

Eierstockkrebs ruft oft erst im fortgeschrittenen Stadium Symptome hervor, die häufig unspezifisch sind. Dazu gehören Verdauungsbeschwerden, Blutungsstörungen und allgemeiner Leistungsabfall. Dies, sowie der Tatsache, dass es keine anerkannte Methode zur Früherkennung gibt, führt dazu, dass die Erkrankung meist erst spät erkannt wird.

Die Diagnose wird durch eine Kombination von Untersuchungsmethoden gestellt: Zum einen ein vaginaler Ultraschall, der eine krankhafte Vergrößerung des Eierstocks sichtbar macht, zum anderen eine Blutuntersuchung, um die bei Eierstockkrebs ausgeschütteten Tumormarker CA-125 und CA-19-9 zu bestimmen. In der Folge kann eine Computertomographie oder auch ein MRT helfen, Lage und Größe des Tumors zu definieren.

Die Behandlung von Eierstockkrebs besteht aus einer Operation, bei der der Tumor und das umliegende Gewebe entfernt wird, sowie einer nachfolgenden Chemotherapie.

Lesen Sie hier mehr über die Definition von Eierstockkrebs sowie einiges Wissenswerte.