Eierstockkrebs oder auch Ovarialkarzinom ist eine bösartige Erkrankung der Eierstöcke. Er kommt zumeist bei Frauen im fortgeschrittenen Lebensalter vor, kann aber auch junge Frauen befallen. Eierstockkrebs tritt familiär gehäuft auf; die gleichen Gene, die eine Anfälligkeit für Brustkrebs verursachen, scheinen auch bei der Entstehung von Eierstockkrebs eine Rolle zu spielen.
Die Ursachen von Eierstockkrebs sind nach wie vor größtenteils unbekannt; allerdings hat man bei betroffenen Frauen Mutationen des Erbmaterials festgestellt.
Eierstockkrebs ruft oft erst im fortgeschrittenen Stadium Symptome hervor, die häufig unspezifisch sind. Dazu gehören Verdauungsbeschwerden, Blutungsstörungen und allgemeiner Leistungsabfall. Dies, sowie der Tatsache, dass es keine anerkannte Methode zur Früherkennung gibt, führt dazu, dass die Erkrankung meist erst spät erkannt wird.
Die Diagnose wird durch eine Kombination von Untersuchungsmethoden gestellt: Zum einen ein vaginaler Ultraschall, der eine krankhafte Vergrößerung des Eierstocks sichtbar macht, zum anderen eine Blutuntersuchung, um die bei Eierstockkrebs ausgeschütteten Tumormarker CA-125 und CA-19-9 zu bestimmen. In der Folge kann eine Computertomographie oder auch ein MRT helfen, Lage und Größe des Tumors zu definieren.
Die Behandlung von Eierstockkrebs besteht aus einer Operation, bei der der Tumor und das umliegende Gewebe entfernt wird, sowie einer nachfolgenden Chemotherapie.
Lesen Sie hier mehr über die Definition von Eierstockkrebs sowie einiges Wissenswerte.