MenüMenü

Grundlagenwissen zum Thema Brust

Unter dem Einfluss der Östrogene bilden sich in der Pubertät bei Mädchen allmählich die Brüste aus: Zwei runde oder ovale Polster über den Brustmuskeln, die zu einem Drittel aus elastischem Fett- und zu zwei Dritteln aus festerem Brustgewebe bestehen.

Darüber hinaus wachsen die Mamillen (Brustwarzen), bekommen eine größere, dunklere Areola (Warzenhof) und verlagern sich in der Regel in das untere Brustdrittel. Bei vielen Frauen bleibt eine Brust kleiner als die andere oder die Mamillen sind nicht symmetrisch. Beides ist normal. Sehr üppige Brüste belasten unter Umständen die Psyche und durch ihr Gewicht die Wirbelsäule stark. In solchen Fällen empfiehlt der Arzt eine Verkleinerungsoperation, die die Krankenkassen übernehmen.

Der Aufbau der weiblichen Brust

Das Brustgewebe besteht aus Nerven, Blutgefäßen und zahlreichen Drüsenläppchen, in denen sich zum Ende der Schwangerschaft die Muttermilch bildet. Darüber hinaus befinden sich in jeder Brust fünf bis neun Milchgangsysteme, die sich umeinander ranken wie Baumwurzeln und mit je einer winzigen Öffnung in der Mamille enden. Schützendes Bindegewebe hüllt alle diese Strukturen ein.

Die Mamillen enthalten Nervenfasern, die Lustgefühle bis hin zum Orgasmus vermitteln können. Das feine Muskelgewebe zieht sich bei Kälte, sexueller Erregung oder beim Stillen zusammen: Die Brustknospen erhärtern und richten sich auf. Talgige Absonderungen aus Drüsen im Brustgewebe halten die zarte Haut geschmeidig, aus der oft einzelne Härchen sprießen. Manche Frauen haben kaum gewölbte oder nach innen gezogene Mamillen (Flach-, Schlupf- oder Hohlwarzen). Das führt unter Umständen zu Problemen beim Stillen. Frauen mit sehr kleinen Brüsten bekommen meist weniger Probleme mit dem Stillen als angenommen.

Lernen Sie Ihre Brüste kennen!

Wichtig zu wissen: Jede Frau hat ihr individuelles, leicht selbst ertastbares „Brustmuster“. Das Gewebe kann feinkörnig oder klumpig, unter den Achselhöhlen oder im oberen Bereich nicht selten knotig sein. Brüste sind solebendig wie ihre Trägerin: Zahlreiche Faktoren wie Monatszyklus, Schwangerschaft, Antibabypille, Gewichtszu- und -abnahmen bis hin zu Lust und Frust im Sexualleben beeinflussen Gewebe, Form und Empfindlichkeit. Natürliche „Umbauten“ im Brustgewebe gelten heute medizinisch nicht mehr als krankhafte Mastodynie (schmerzhafte Schwellung der Brüste, insbesondere vor der Monatsblutung). Die eigenen Brüste und ihre (Stress-) Reaktionen gut zu kennen, erspart aus dem Grund jeder Frau unnötige Sorgen.

BrustRedaktionsteam FID Gesundheitswissen Die Wohltaten einer Brustmassage

Warum gönnen Sie Ihrer Brust nicht wohlwollend und pflegend eine sanfte Brustmassage? Das tut gut und unterstützt die Gesundheit der Brust.

BrustRedaktionsteam FID Gesundheitswissen Brust 2

Unter dem Einfluss der Östrogene bilden sich in der Pubertät bei Mädchen allmählich die Brüste aus: Zwei runde oder ovale […]

BrustRedaktionsteam FID Gesundheitswissen Brust: Brüste ändern sich ständigg

Verantwortungsvolle Chirurgen lehnen Brustoperationen ab, die lediglich eines Partners wegen erwogen werden (zu oft wird die Frau später trotz der […]

BrustRedaktionsteam FID Gesundheitswissen Brust: Das lustvolle Organn

Selten steht das eigene Brusterlebnis der Frau im Mittelpunkt. Das gilt in der Medizin sowie im Bereich der Sexualität. Laut […]

BrustEva Slapka Für wen sind die Brüste da?

Die Brüste sind ein ganz besonderer Organbereich, auf den sich Hoffnungen, Selbst- und Fremdwertungen, Frustrationen, Ängste und Verletzbarkeit des weiblichen […]