Fertigprodukte: Fast Food
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Fast Food ist heute - im wahrsten Sinne des Wortes - in aller Munde. In den letzten 20 Jahren hat es seinen Siegeszug angetreten. Schon die Kleinsten werden damit groß - und leider häufig auch dick. Aber ist jede schnelle Mahlzeit schlecht? Jedes Fast-Food-Restaurant verboten? Ich zeige Ihnen, wie Sie sich auch einmal schnell ernähren können, ohne Risiko für Ihre Gesundheit und Ihre schlanke Linie.
Was genau ist eigentlich Fast Food? Im Alltagsleben versteht man darunter die klassische Nahrungspalette der Schnellrestaurants, also alles von Burger bis Pommes. Wenn Sie aber genau hinsehen, werden Sie feststellen, dass viel mehr zum Fast Food, zum schnellen Essen, gehört:
- die Tütensuppen, die in 5 Minuten fertig sind,
- das Schnellgericht für die Mikrowelle,
- das Sandwich beim Bäcker um die Ecke und auch
- die Tiefkühlpizza aus dem Supermarkt.
Vereinfacht lässt sich sagen: Fast Food ist Industrienahrung. Vor allem aber ist Fast Food ein ständig wachsender Markt. In jedem Jahr kommen 15.000 neue Fertiggerichte in den Supermarkt - dieses Fast Food macht heute schon 75 % unserer Ernährung aus.
Was macht Fast Food so gefährlich?
Fast Food, speziell Burger, Pizza, Pommes & Co. sind verantwortlich für den ständig wachsenden Anteil übergewichtiger Menschen. Das schnelle Essen enthält viele Kalorien, ist überzuckert und besteht aus vielen "leeren" Kalorien, wie sie in Weißbrot enthalten sind.
Nicht nur die Lebensmittel-Inhalte sind ungesund. Durch Fast Food wird Ihnen auch ein ungesundes Essverhalten beigebracht. Sie essen Fast Food nämlich viel zu schnell. So übergehen Sie das natürliche Sättigungsgefühl Ihres Körpers. Und nehmen damit eine Menge zu sich, die eigentlich zu viel für Sie ist.
Diese Gefahr des Zu-viel-Essens wird noch verstärkt, da es heutzutage alles in sehr großen Portionen gibt ganz so, als wären wir schon in Amerika. Das Tückische an dieser Kombination Fast Food und große Portionen ist, dass es sich dabei um Nahrung handelt, von der Sie nichts aufheben können. Oder haben Sie schon einmal versucht, sich nur eine halbe Tütensuppe zuzubereiten? Oder einen halben Burger einzupacken und später zu essen? Das funktioniert nicht. Man wird ihn wohl eher ganz aufessen.
Übrigens hat sich auch die Gastronomie diesem Trend angeschlossen. Die Restaurant-Teller sind, das ist erwiesen, in den letzten Jahren um 5 Zentimeter größer geworden. Eine Portion Pommes ist heute doppelt so groß wie vor 20 Jahren, und die Eiskugeln sind auch nicht mehr tischtennisballklein wie noch vor einiger Zeit.
Fast Food - eine Geißel nicht allein für die Menschheit
Wir wissen heute, dass mehr Menschen an den Spätfolgen von Hamburgern, Ketchup und Pommes sterben als an den Auswirkungen jahrelangen Rauchens. Allein in Amerika sterben jedes Jahr 300.000 Menschen an den Folgen von Übergewicht. Und auch auf die Tierwelt hat sich die ungesunde Lebensweise längst übertragen. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Die amerikanischen Schwarzbären werden mittlerweile zu fett. Statt der üblichen 100 bis 136 Kilo wiegen die frei lebenden Tiere inzwischen zwischen 181 und 270 Kilo. Das liegt nicht daran, dass sie sich weniger bewegen als früher, nein: sie durchwühlen die Mülltonnen der Amerikaner. Und dort finden sie dann die Fast-Food-Reste, die sie fressen. Die Folge ist die gleiche wie beim Menschen: Es schmeckt so gut, dass es süchtig macht - und die Bären wollen gar keine natürliche Nahrung mehr.
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