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Eckpfeiler der Psoriasisbehandlung

Die Behandlung der Schuppenflechte erfolgt bei leichten Fällen äußerlich, bei schweren bis mittelschweren innerlich.

Eine leichte bis mittlere Psoriasis beginnt in der Regel mit ein paar roten Flecken auf der Haut. Silbrige Schuppen bedecken dabei Ellenbogen, Knie, Beine, Kopfhaut und andere Körperregionen. Bei schwerer Psoriasis ist mehr als die Hälfte des Körpers mit Flecken übersät, wobei unter Umständen Fingernägel, Fußsohlen und Handflächen betroffen sind.

Die Therapieform hängt vom Ausmaß der Schuppenbildung, der Dicke der Flecken und dem Prozentsatz der betroffenen Körperfläche ab. Hier einige Behandlungsmöglichkeiten:

Cremes und Salben

Der erste Schritt der Behandlung ist es meistens, die Schuppen abzulösen und die Haut geschmeidig zu machen. Nicht reizende Hautcremes ohne Lanolin erweichen die Haut.

Darüber hinaus verschreibt der Arzt Ihnen Salben und Cremes, die zum Beispiel das Vitamin D-Derivat Cacipotriol oder eine Vitamin A-verwandte Substanz enthalten. Vorsicht vor Salben mit Cortison. Der Wirkstoff verdünnt bei langfristiger Anwendung die Haut und verschlimmert die Schuppenflechte.

Baden

Bei leichter Psoriasis hilft ein tägliches Bad (medizinisches Ölbad) beim Loswerden erweichter Hautschuppen. Weil trockene Haut Psoriasis verschlechtert, verwenden Sie kein heißes Wasser und keine austrocknende scharfe Seife. Wählen Sie stattdessen eine cremige Emulsion, um Ihre Haut feucht zu halten.

Vermeiden Sie lanolinhaltige Produkte, die Überempfindlichkeit hervorrufen können. Manche Shampoos tragen ebenfalls zur Linderung der Kopfhaut-Psoriasis bei. Bei Schuppenflechte am Kopf ist es ratsam, ein mildes Kopfwaschmittel zu verwenden.

Auch ein Bad im Salz des Toten Meers kann Linderung verschaffen und die Hautschuppen lösen. Wirksam soll darüber hinaus die Fischtherapie mit rötlichen Saugbarben sein. Der Patient badet regelmäßig in einer Wanne mit den Fischen, welche die Hautschuppen entfernen.

Gut verträglich ist des Weiteren die Elektrotherapie. Zur Behandlung (2x täglich 5 Minuten) deckt man die betroffenen Hautstellen mit Elektroden ab. Verbesserung oder Abheilung sind meist nach 12 Wochen sichtbar. Beim Erwerb des dementsprechenden Geräts können die Patienten die Therapie zu Hause durchführen.

Phototherapie

Phototherapie (Lichttherapie) mit UVA oder UVB-Strahlen hilft bei einer Linderung der Beschwerden. Nach einem Urlaub in der Sonne fühlen sich die meisten Betroffenen besser. Speziell kauf- oder leihbare Geräte sowie beim Arzt durchgeführte Therapien ersetzen einen Ausflug an sonnige Orte. Relativ neu ist die UVB 308 nm-Lichttherapie, die mittels Excimer-Lasertechnik durchgeführt wird. Durch ihren gezielten Einsatz schont sie die gesunde Haut.

Selbst wenn eine Exposition Ihrer Haut gegenüber leichtem Sonnenlicht einige Psoriasis-Flecken bessert, verschlimmert ein Sonnenbrand Psoriasis. Wenn mehr als 30 bis 50 Prozent Ihres Körpers von Schuppenflechte betroffen sind, setzt Ihr Arzt unter Umständen UVB-Strahlung oder die PUVA-Behandlung (Photo-Chemotherapie mit Psoralen) ein. Dies beschreibt eine Kombination aus lichtsensibilisierenden Medikamenten und UVA-Strahlung.

Medikamente

Eine leichte Psoriasis bessert sich in der Regel durch nicht verschreibungspflichtige Präparate wie Salizylsäure oder Kohle-Teerseifen, Lotionen, Cremes und Salben. Verschreibungspflichtige Medikamente umfassen Corticoidsalben. Sie werden öfter akzeptiert als schmutzende Teer-Salben und übelriechende Kohle-Teer-Präparate.

Eine Langzeit-Anwendung von Corticoiden jedoch führt zu Haut-Ausdünnung (Atrophie) und Pigment-Veränderungen. Darüber hinaus kehren nach dem Ende einer Cortison-Behandlung die Psoriasis-Flecken eventuell schnell wieder. Anthralin eignet sich hervorragend, um großflächige Flecken verschwinden zu lassen. Es verfärbt aber Haare, Haut und Kleidung und reizt umgebendes Hautgewebe.

Cyclosporin benutzt man normalerweise, um Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen zu verhindern. Die amerikanische Food and Drug Administration ließ das Medikament kürzlich zur Verhinderung einer stark ausgeprägten Psoriasis zu. Auch in Deutschland kommt es mittlerweile zum Einsatz. Methotrexat stellt ein Krebsmittel dar, Etretinat ein Vitamin-A-Präparat.

Beide Pharmaka verabreicht man auch oral, um besonders ausgeprägte Formen der Psoriasis zu behandeln. Personen, die diese Medikamente zur Behandlung bekommen, leiden möglicherweise unter Nebenwirkungen wie einer Lebertoxizität.

Systemische Therapien

Patienten sprechen individuell auf unterschiedliche Mittel gegen Schuppenflechte zur systemischen Therapie an. Dem Arzt obliegt die Entscheidung über die verabreichten Wirkstoffe. Zur Auswahl stehen Fumarsäure, Retinoide, Immunsuppressiva und Biologika.


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  • Fumarsäure: Die pflanzliche Fumarsäure normalisiert die übersteigerte Zellteilung der Haut. Sie ist in der Regel verträglich. Trotzdem sollten schwangeren Frauen oder Frauen mit baldigem Kinderwunsch das Produkt nicht verwenden. Die Einnahme erfolgt zu den Mahlzeiten mit viel Flüssigkeit. Milch verbessert die Verträglichkeit.
  • Retinode: Dies sind Vitamin A-Abkömmlinge (z.B. Acitretin). Sie bremsen die Entzündung, weil sie die vermehrte Teilung der Hautzellen stoppen. Wie Fumarsäure sind Retinoide für Schwangere verboten. Die alleinige Behandlung mit Retinoiden ist oft nicht wirksam genug, weswegen man sie oft mit UV-Therapien (z.B. PUVA-Therapie) kombiniert.
  • Immunsuppressiva: Diese Substanzen wehren die Angriffe des Abwehrsystems auf den eigenen Körper ab. Sie hemmen sowohl die übersteigerte Zellteilung in den Hautzellen als auch die Entzündung. Zu den Substanzen gehören das aus der Krebstherapie bekannte Methotrexat und Cyclosporin aus der Transplantationsmedizin. Die Nebenwirkungen sind teilweise stark. Übelkeit, Abwehrschwäche oder Organschäden stellen keine Seltenheit dar. Blutkontrollen finden bei der Therapie mit Immunsuppresiva aus diesem Grund regelmäßig statt.
  • Biologika: Die genetisch hergestellten Proteine hemmen die Entzündungen im Körper. Aus diesem Grund sollte man sie mit Vorsicht einsetzen, da der Körper diese bei Infekten benötigt.

Wirksames Medikament gefunden

Bochumer Forscher haben einen Wirkstoff gegen die Schuppenflechte (Psoriasis) gefunden und dessen Wirksamkeit in einer Langzeitstudie unter Beweis gestellt. Es handelt sich um körpereigene Substanzen, die Fumarsäure-Ester, die bereits vor dreißig Jahren entdeckt wurden.

Etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung leiden an Psoriasis. Die Krankheit ist damit die häufigste Hauterkrankung überhaupt. Jeder fünfte Patient ist von einer besonders schweren Ausprägung betroffen. Gerade für sie versprechen die Fumarsäure-Ester neue Hoffnung.

Im Bochumer St. Josef-Hospital wurden bisher bereits 800 Patienten mit dem rezeptpflichtigen Präparat Fumaderm®, dem bislang einzigen zugelassenen Fumarsäure-Medikament, über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr behandelt; in den meisten Fällen verschwand die Schuppenflechte sogar komplett.

Da der Wirkstoff neuen Studien zufolge das Immunsystem beeinflußt, versprechen sich die Mediziner auch Erfolge gegen andere Immunkrankheiten, z. B. rheumatoide Arthritis und Neurodermitis. Seit etwa zwei Jahren läuft in Bochum außerdem eine Langzeitstudie, die die Wirkung von Fumarsäure-Ester auf Multiple Sklerose untersucht.

Mahonienrinde hilft Ihnen bei langwierigen Hauterkrankungen

die Mahonie zählt zu den Beberitzengewächsen und stammt aus Nordamerika. Sie findet vor allem Anwendung bei der Behandlung chronischer und schuppiger Hauterkrankungen wie der Schuppenflechte und Ekzemen. Man nimmt an, dass die Mahonienrinde (Radix Mahoniae, Berberis aquifolium) kräftigend auf Leber und Galle wirken und unter anderem auf diesem Weg auf die systemischen Hauterkrankungen einwirken.

Amerikanische Forscher aus Rochester konnten bestätigen, dass natürliche Zubereitungen der Mahonie leichte bis mittelschwere Schuppenflechte (Psoriasis) wirksam lindern können. Vermutlich hemmt das Alkaloid Berberin die Teilung der Hautzellen und mindert damit die Entzündung.

Sie erhalten Mahonienrinde, Mahonienextrakt sowie einige Fertigpräparate in der Apotheke. Bei Hautproblemen können Sie Mahonienrinde gut mit der Großen Klette, dem Krausen Ampfer und Klettenlabkraut kombinieren. Auch ein wirksames homöopathisches Fertigpräparat ist in der Apotheke erhältlich. Sie brauchen bei diesen pflanzlichen Mitteln wie immer etwas Geduld bis die Wirkung einsetzt.

Es gibt zahlreiche Produkte, die Mahonia Aquifolium enthalten. Dazu gehören Salben und Cremezubereitungen, Shampoos, Sonnenlotion und Badeöl, das sowohl bei Ekzemen als auch bei Psoriasis helfen kann. Nichts desto trotz sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie solche Produkte anwenden.

Aber auch andere Methoden haben sich unter Betroffenen als hilfreich erwiesen. So kann es die Psoriasis lindern, wenn Sie

• täglich zwei Gramm Niacin einnehmen,

• jeden Tag ein Bad in Salzwasser nehmen, zum Beispiel in Totem-Meer-Salz

• viel spazieren gehen und Ihre Haut so frischer Luft und Sonne aussetzen – häufig ist nämlich ein Vitamin D-Mangel mit Schuld und durch das spazieren gehen regen Sie die Vitamin D-Bildung im Körper an.

• dreimal wöchentlich fetten Fisch wie Lachs oder Makrele essen – so nehmen Sie viele Omega-3-Fettsäuren zu sich.

Allerdings sind dies keine Allheilmittel, die jedem Menschen Linderung verschaffen. Sie müssen ausprobieren, was Ihnen persönlich hilft.

Fangotherapie gegen Schuppenflechte

Fango sind keineswegs einfache Mineralpackungen. Vielmehr ist dies heißer Schlamm, mineralienhaltig, aus Vulkanerde. Dieser wird mit Algen versetzt und dann in Thermalwasser an der Luft gelagert, so dass er viel Sonne abbekommt. Hier soll er reifen“, so sagt man dazu.

Nach einiger Zeit kann er angewandt werden. Dazu wird der Schlamm erst erhitzt; dazu ist ein Spezialofen nötig. Und erst, wenn der Fango wieder auf 50 C abgekühlt ist, wird er auf die Haut aufgetragen. Der Effekt einer Fangopackung beruht in erster Linie auf der Wärme. Diese bringt Sie ins Schwitzen, die Blutgefäße weiten sich und dadurch wird Ihr Blutkreislauf angeregt.


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Auch die Algen, die dem Fango zugesetzt werden, haben eine positive Auswirkung auf Ihr Wohlbefinden. Diese regen die Produktion von Glückshormonen, den so genannten Endorphinen, an und können so Schmerzen lindern. Bei einer Schuppenflechte können die Mineralsalze im Fango die Beschwerden mildern.

Grundsätzlich kann eine Fango-Packung bei den Krankheiten angewandt werden, bei denen Wärme generell empfohlen wird. Sie sollten aber auf so eine Anwendung verzichten, wenn Sie unter Bluthochdruck, Herzkrankheiten oder Venenerkrankung leiden.

Homöopathie hält eine Schuppenflechte in Schach

Normalerweise benötigen die neugebildeten Hautzellen in der Epidermis etwa 28 Tage, bis sie an der Hautoberfläche als Hornschüppchen abgeschilfert werden. Bei einer Schuppenflechte ist die Wanderzeit dieser Hautzellen extrem verkürzt so dass es zu einem Überangebot an Hornlamellen kommt. Diese lagern sich als weißliche Schuppen auf der Hautoberfläche ab, wobei gleichzeitig eine Entzündungsreaktion stattfindet, die sich gegen das eigene Immunsystem richtet (Autoimmunreaktion).

Um die überschießende Immunreaktion zu bremsen, haben sich Eigenblutbehandlungen bewährt. Die überschießende Zellneubildung kann durch die tägliche Gabe von 1.000 I. E. Vitamin D eingedämmt werden. Besonders erfolgreich in der Therapie der Psoriasis sind auch homöopathische Einzelmittel.

Arsenicum album kann helfen, wenn die trockenen, schuppenden Hautausschläge nach Kratzen brennen und warme oder heiße Anwendungen die Beschwerden verbessern. Falls Kummer der Auslöser für einen neuen Ekzemschub war, ist Natrium muriaticum das Mittel der Wahl. Als typisches Frauenmittel kommt auch Sepia in Frage, wenn hormonelle Schwankungen die Hauterscheinungen aufblühen lassen. Diese Mittel können Sie durchaus in niedrigen Potenzen in Eigenregie einnehmen.

Am besten sind Sie jedoch sicher mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung beraten. Hier wird die Gesamtheit Ihrer Beschwerden erfasst und neben den auslösenden Faktoren auch ihr seelischer Zustand berücksichtigt.

Die richtige Ernährung

Schuppenflechte ist nicht heilbar. Doch mit kleinen Änderungen auf Ihrem Speiseplan können Sie die Schübe abmildern und das Abheilen beschleunigen.

Essen Sie Fleisch!

Dr. Günther Schäfer ist Psoriasis-Spezialist und langjähriger Vorsitzender des Deutschen Psoriasis Bundes. Er entwickelte gemeinsam mit seinen Patienten einen systematischen Ernährungsleitfaden für Menschen mit Schuppenflechte. Darin finden Sie jede Menge Rezepte vom Frühstück bis zum Abendessen. Der Mediziner berücksichtigt dabei die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die hilfreichen sekundären Pflanzenstoffe aus Obst und Gemüse, Vitamine und Omega-3-Fettsäuren.

Dr. Schäfer plädiert im Prinzip für eine ausgewogene Mischkost. Er tritt der Meinung entschieden entgegen, Psoriatiker sollten gänzlich auf Fleisch verzichten. Gerade Fleisch liefere das so wichtige Spurenelement Zink, das für die Gesundheit des Immunsystems und die Regeneration der Haut eine Schlüsselrolle spiele. Nach seiner Erfahrung gibt es eine Reihe von Stoffen, die Psoriatiker häufig nicht vertragen.

Zum Beispiel verschlechtern bestimmte Gewürze das Hautbild aufgrund der ätherischen Öle, die der Körper über die Hautporen ausdünstet. Manche Gewürze fördern die Durchblutung der Haut, worauf die Schuppenflechte irritiert reagiert.

Bekömmliche Gewürze, Kräuter und Gemüse

  • Cumin
  • Curryblätter
  • Ingwer
  • frischer Knoblauch
  • Knoblauchpulver
  • Koriander
  • Kurkuma (Gelbwurzpulver)
  • Lorbeer
  • frischer Liebstöckel
  • Meerrettich
  • frische Paprika
  • Safran
  • Sellerie
  • Wacholder
  • Zwiebeln

Ungeeignete Gewürze

  • Anis
  • Cayennepfeffer
  • Chili
  • Kümmel
  • Muskatnuss und -blüte
  • Nelken
  • Paprikapulver
  • Peperoni
  • Pfeffer in jeder Form
  • Senf
  • Zimt
  • alle fertigen Gewürzmischungen
  • Fondor, Maggi, Tabasco, Worcestersauce

Nicht alle Psoriatiker reagieren gleichermaßen auf die Problemstoffe. Aus diesem Grund finden Sie im Sinne einer Suchdiät in kleinen Schritten heraus, welche Gewürze und Nahrungsmittel Ihre Haut Ihnen übelnimmt. Diese können Sie dann meiden.

5 goldene Ernährungstipps, die Ihr Leiden lindern

Schuppenflechte ist nicht heilbar. Doch mit kleinen Änderungen auf Ihrem Speiseplan können Sie die Schübe abmildern und das Abheilen beschleunigen.

  1. Essen Sie wenig tierische Fette: Nach aktueller Studienlage kann ein Einschränken des Fleischkonsums die Schuppenflechte bessern. Der Grund: In Schweinefleisch, Kalbfleisch, Eigelb und fettreichen Milchprodukten steckt viel Arachidonsäure (Fettsäure). Sie heizt Entzündungen regelrecht ein.
  2. Zwei bis drei Portionen fetter Fisch pro Woche: Fisch und Meeresfrüchte glänzen durch einem hohen Gehalt an entzündungshemmenden Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren). Besonders wertvoll ist fetter Seefisch wie Lachs, Hering und Makrele, der uns auch etwas Vitamin D liefert.
  3. Greifen Sie zu den richtigen pflanzlichen Ölen: Meiden Sie Distel-, Sonnenblumen- und Maiskeimöl (auch in Margarine, Pflanzencremes). Denn aus diesen Ölen stellt Ihre Körper selbst Arachidonsäure her. Pflanzenöle wie Raps-, Lein- und Walnussöl enthalten dagegen wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Verwenden Sie diese Pflanzenöle und Olivenöl täglich bei der Zubereitung.
  4. Fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag: Wenn Sie drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag essen, konsumieren Sie damit Arachidonsäure-freie Nahrung. Außerdem liefern Gemüse und Obst Antioxidantien (z.B. Vitamin C, Beta-Carotin, sekundäre Pflanzenstoffe), die entzündungshemmend wirken und für Sie besonders wertvoll sind.
  5. Vorsicht vor Alkohol: Wenn Sie unter Schuppenflechte leiden, führt Alkohol zu einer zusätzlichen Belastung ihrer Haut. Besonders Rotwein und Bier enthalten größere Mengen an dem Botenstoff Histamin, der zu Hautreizungen führen kann. Außerdem hemmt Alkohol in Ihrem Körper den Histaminabbau und fördert zusätzlich die Freisetzung des körpereigenen Histamins.

Ernährungstagebuch: Betreiben Sie Ursachenforschung

Wenn Sie herausfinden möchten, ob Ihre Haut auf bestimmte Lebensmittel reagiert (positiv wie negativ), kann ein Ernährungstagebuch hervorragende Dienste leisten. Notieren Sie über mehrere Tage möglichst detailliert, was Sie wann zu sich genommen haben.

Denken Sie dabei nicht nur ans Essen. Auch Getränke sind relevant. Halten Sie fest, ob und welche Reaktionen Sie bemerken. So kommen Sie negativen Einflüssen auf die Spur, die Sie dann zukünftig meiden können.

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