Gürtelrose: Ansteckend?
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Genauso wie bei Windpocken enthalten die Hautbläschen bei der Gürtelrose aktive Viren, die sich sehr leicht durch die Luft verbreiten können.
Personen, die noch keine Windpocken gehabt haben, sind daher ansteckungsgefährdet. Allerdings löst das Virus bei ihnen zunächst die Windpocken aus. Erst Jahre später kann daraus eine Gürtelrose werden.
Daher sollten Sie sich während der Krankheit von Kindern, Erwachsenen und vor allem von schwangeren Frauen fern halten, die bisher keine Windpocken hatten. Das Virus kann in seltenen Fällen das Embryo schädigen.
Wer jedoch bereits mit Windpocken infiziert war, ist durch das Gedächtnis des Immunsystems vor einer erneuten Infektion geschützt. Wenn bei Ihnen eine Gürtelrose entsteht, kommen die Viren nicht von außen, sondern aus ihren körpereigenen Verstecken.
Auch wenn die Pusteln aufblühen, bleibt der Juckreiz erhalten. In manchen Fällen können jedoch auch stärkere Schmerzen auftreten.
Besonders gefährlich ist eine Gürtelrose im Gesicht. Unbehandelt kann das Virus dann auch auf die Hirnhaut, das Auge und das Innenohr übergreifen. Dann drohen bleibende Schäden im Gehirn sowie Verluste des Seh- und Hörvermögens.
Eine Gürtelrose gehört immer in ärztliche Behandlung. Wenn Sie unter einer Gürtelrose im Gesicht leiden, ziehen Sie am besten auch noch einen Augenarzt zu Rate.
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