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Grundlagenwissen zum Thema Dermatologie

Egal ob trockene oder normale Haut, die Schutzschicht Ihres Körpers ist immer gleich aufgebaut. Was Sie als Haut sehen, ist die Hornschicht, ein Teil der Epidermis. Diese maximal 4 mm dicke Schicht besteht aus toten Hautzellen, die abgestoßen worden sind. Diese Hornschicht erneuert sich alle 28 Tage durch Zellteilung in der Basalschicht. Unter dieser Epidermis liegt das Korium, das Sie vielleicht unter dem Namen „Lederhaut“ kennen. Es besteht aus zwei Haupt-Komponenten:

  1. elastische Fasern: Sie stellen die ursprüngliche Gestalt der Haut nach Verformungen wieder her, zum Beispiel durch Druck
  2. kollagene Fasern: Diese binden Wasser und tragen so dazu bei, dass Ihre Haut straff aussieht und auch ist. Darüber hinaus sind die kollagenen Fasern für eine gute Reißfestigkeit Ihrer Haut verantwortlich.

Neben diesen beiden Komponenten finden sich im Korium die Talgdrüsen der Haut, die Schweißdrüsen und Haarwurzeln. Darunter schließt sich dann die Unterhaut an. Sie ist ein Polster, das Stöße und Schläge abwehrt.

Die Haut funkt SOS

Das größte Organ Ihres Körpers kennt viele Wege, auf sich aufmerksam zu machen. Das ist gut so, denn schließlich schützt Ihre Haut Sie vor Eindringlingen und reguliert Ihre Körpertemperatur. Aber sie tut noch mehr für Sie: Sie meldet Ihnen Berührung und lässt Sie so mit Ihrer Umgebung in Kontakt treten. Darüber hinaus zeigt sie Ihnen an, wenn Sie ihr Schädliches antun. Leider versteht man ihre Signale in vielen Fällen falsch. Bei diesen drei Signalen sollten Sie sofort reagieren:

  1. Zu viel Sonne: Die Haut reagiert mit Sonnebrand und trocknet schneller aus. Jeder Sonnebrand erhöht Ihr Hautkrebsrisiko.
  2. Zu viel Stress: Stress, Angst und Depressionen betreffen Ihre Haut. Sie schwächen die Immunfunktion Ihrer Hautzellen und machen sie überempfindlich. Ekzeme und Schuppenflechte stellen die Antwort auf zu viel Stress dar.
  3. Zu viele Reize: Die Antwort hier geschieht in Sekunden. Ihre Haut reagiert allergisch. Sie rötet sich, schwillt an, brennt oder juckt. Alarmstufe rot: Reagieren Sie am besten gleich.

Das umfasst die Dermatologie

Viele der sexuell übertragbaren Krankheiten machen sich durch krankhafte Veränderungen der Haut bemerkbar. Darunter finden sich auch jene, die im engeren Sinn zu den Geschlechtskrankheiten zählen. Aus diesem Grund deckte die Dermatologie traditionell immer einen großen Teil der Venerologie ab. Neben HNO- und Lungenfachärzten betreiben Dermatologen die Allergologie, die sich mit Allergien sowie deren Auslösern und Behandlung beschäftigt.

Zu den dermatologischen Krankheiten gehören beispielsweise Akne, Ekzeme, Neurodermitis, Schuppenflechte, Heuschnupfen, Kontaktallergien, Wundrose, Erfrierungen, Verbrennungen, Verletzungen der Haut, Anomalitäten der Nägel, Nagelpilz, Warzen, Haarausfall, Sonnenbrand und die verschiedenen Formen von Hautkrebs, wobei das maligne Melanom die bösartigste Form darstellt. Kosmetische Prozeduren wie die Entfernung von Tätowierungen und Altersflecken mittels Lasers, die dauerhafte Haarentfernung mittels IPL, die Verödung von Besenreisern, Narbenbehandlung, Fruchtsäurepeelings, welche die obere Hautschicht erneuern und ein Facelifting ersetzen sollen, diverse Methoden zur Minderung von Falten und die Narbenbehandlung fallen in das Fachgebiet eines Dermatologen.

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