Feng Shui: Für die Schönheit
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Das Wissen um äußere Harmonie beherrschten die Konkubinen der Kaiser schon vor Jahrtausenden. Ihre Faustregel: Schönheit ist zu 30 Prozent ein Gottesgeschenk. Die anderen 70 Prozent? Dafür hatten sie ihre Schönheits-Tipps aus dem Feng Shui.
Die Einheit von äußerer und innerer Schönheit, Perfektion der Bewegungen, die Ausgewogenheit eines Körpers – das möchte Feng Shui erreichen. Dabei geht es nicht darum, einem Traumkörper hinterher zu hecheln oder tief in den Make-up-Topf zu greifen, sondern Yin und Yang und die fünf Elemente in Einklang zu bringen – nach der chinesischen Weisheit: „Die äußere Erscheinung ist nur ein Spiegelbild der inneren Haltung.“
Körper, Seele und Geist regenerieren sich am besten in einem Beauty-Bad. Entspannend: 500 g Ingwer, in Scheiben geschnitten, in ein Baumwollsäckchen geben und 30 Minuten in 8 Liter Wasser auskochen. Sud ins warme Wasser geben. Für superzarte Haut: 1 Liter Molke zusammen mit einem Schuss Olivenöl und ein paar Tropfen des Lieblingsparfums dem Badewasser zufügen.
Ganz wichtig: Erst wenn Sie der Wanne entstiegen sind, dürfen Sie den Abfluss öffnen – sonst fließt Ihr gutes Chi ab!
Regen Sie mit bestimmten Stoffen Yin und Yang an
Leder, Seide, Wolle sorgen für mehr Yang-Energie, unterstützen damit Aktion, Dynamik, Organisationstalent. Baumwolle und alle pflanzlichen Fasern fördern Yin-Qualitäten wie Kreativität, Kommunikation und einen sensibleren Umgang mit den Dingen des Lebens. Mit Stoffen und Materialien kann man übrigens auch die fünf Elemente stabilisieren – am besten man trägt von jedem Element etwas: zum Beispiel Holzknöpfe (Holz), Silberschnallen oder Goldschmuck (Metall), schwarzen, dunkelblauen oder sehr dünnen Stoff (Wasser), schweres Material wie Tweed oder Wolle (Erde), ein rotes oder orangefarbenes Kleidungs- oder Schmuckstück (Feuer).
Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft
Die Gabe der Vorstellung ist so stark, das sie äußere Umstände beeinflussen kann, sagen Feng-Shui-Meister. Wer immer denkt, er sei fett und hässlich, der wird auch fett und hässlich. Also kontrollieren Sie Ihre Gedanken. Fast alle Kulturen arbeiten mit der Kunst der Imagination. Speziell Schönheitsdefekte können durch die magischen Gedanken behoben werden. Wie's funktioniert? Angeblich ganz einfach: Sie halten zum Beispiel Ihre Beine für zu dick. Beginnen Sie jeden Tag damit, sich fünf Minuten Traumbeine vorzustellen. Aber bleiben Sie realistisch: Bei einer rundlichen Frau wirken Gazellenfesseln einfach unproportioniert. Dann konzentrieren Sie sich darauf, dass die Beine schlanker werden. Gedanken verändern unser Verhalten. Der bewusste Wunsch führt nämlich unbewusst zu Aktionen, die helfen: „Sie essen plötzlich weniger oder treiben vielleicht mehr Sport.“
Saugen Sie das Chi richtig ein
Mit jedem Atemzug durchzieht Chi, die universelle Lebenskraft, unseren Körper. Einfaches Beispiel: Wenn Sie joggen (oder Fahrrad fahren) und dabei falsch atmen, bekommen Sie bald Seitenstechen, die Lungen brennen. Stimmt der Rhythmus, in dem Sie Ihrem Körper Sauerstoff zuführen, können Sie stundenlang durch Wald und Wiesen galoppieren. Atmen Sie immer nur durch die Nase. Beim Ausatmen müssen Sie das Gefühl haben, Ihr Bauch würde sich zurückziehen. Wichtig: nicht flach, sondern so tief, so lange und ruhig wie möglich atmen. Wenn Sie das oft genug tun, wird es zur Selbstverständlichkeit. Sie werden nicht mehr daran denken müssen, richtig zu atmen – Sie werden es einfach tun. Der Nebeneffekt: Durch die korrekte Atmung richten Sie den Körper automatisch auf– das ist sehr gut für die Haltung. Und der extra Sauerstoff sorgt für rosige, gut durchblutete Haut und versorgt die inneren Organe optimal.