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Fitness-Studio: Die beste Motivation für Ihr Fitness-Training

Falls Sie über eine Anmeldung im Fitness-Studio nachdenken, tun Sie das sicher nicht, um Ihre Muskeln „aufzublasen“ und zum professionellen Bodybuilder zu mutieren. Sie möchten in der Hauptsache körperlichen und geistigen Beschwerden vorbeugen und Ihre zur Verfügung stehende Muskelkraft voll ausschöpfen. So sollten Sie sich auch nicht von spezieller Sportlernahrung das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Derartige Produkte wie spezielle und meist teure Eiweiß-Shakes, Energieriegel oder isotonische Getränke benötigen Sie nicht.

Überwinden Sie den inneren Schweinehund!

Wie steht es um Ihre guten Vorsätze, die Sie jedes Jahr treffen? Bestimmt war auch der feste Wille dabei, im neuen Jahr mehr für die Gesundheit zu tun und unter anderem Sport zu treiben. Doch das kostet einiges an Überwindung. Da kommen Ihnen diese Tipps vielleicht genau richtig:

  • Wählen Sie ein Fitness-Studio in Ihrer Nähe. Das macht es leichter, dorthin zu gehen, auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt.
  • Kaufen Sie eine Sporttasche und bestücken Sie diese mit extra Shampoo, Duschgel und Deo. So haben Sie sie immer griffbereit und müssen nicht jedes Mal erst packen.
  • Trainieren Sie nach Ihrem individuellen Trainingsplan. Wenn Sie feststellen sollten, dass Sie nicht damit zurecht kommen, wenden Sie sich an den Trainer und lassen den Plan entsprechend anpassen.
  • Orientieren Sie sich nicht an dem, was andere machen, sondern ziehen Sie Ihr eigenes Ding durch.
  • Variieren Sie Ihr Training nach einigen Wochen, damit Ihnen Ihr Trainingsprogramm nicht langweilig wird.
  • Wenn Sie jemanden finden, der mit Ihnen übt, kann das der Motivation nur gut tun.
  • Gönnen Sie sich nach einem anstrengenden Trainingsdurchgang ausreichend Entspannung und belohnen Sie sich mit einer Kleinigkeit.

So finden Sie das passende Fitness-Studio

Fitness- und Gesundheitsstudios gibt es heute fast überall. Das erleichtert Ihnen den Einstieg in ein entsprechendes Training. Aber welches ist das Richtige für Sie? Die folgenden Entscheidungskriterien helfen Ihnen.

Was die Qualifikation der Trainer betrifft, sind folgende Abschlüsse im Bewegungsbereich eine gute Empfehlung:

  • Fitnesstrainer-B-Lizenz
  • Lehrer für Fitness
  • Fitnesstrainer-A-Lizenz
  • Fitnessfachwirt
  • Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung

Darauf aufbauend ist es wichtig, dass der betreuende Trainer oder Kursleiter über spezielle Kompetenzen verfügt, was die Betreuung von Sportlern in einem höheren Alter anbelangt: Beispielsweise weil er eine entsprechende Weiterbildung absolviert hat (etwa Kursleiter Senioren) oder über einen einschlägigen Studienabschluss. Das sind zum Beispiel folgende Studiengänge:

  • Gesundheitsmanagement
  • Fitnessökonomie
  • Sportwissenschaft
  • Fitnesstraining

Wichtig bei der Auswahl Ihres Studios ist es auch, dass es für Sie gut und schnell erreichbar ist und die Öffnungszeiten zu Ihrem Tagesablauf passen. Hier hilft ein Probetraining, das in den meisten Fällen kostenlos möglich ist. Überlegen Sie sich vor Ihrem ersten Besuch, über welche Angebote Ihr Studio verfügen sollte. Folgende Fragen können Ihnen dabei behilflich sein:

  • Trainiere ich gerne allein oder motiviert mich das Training in der Gruppe mehr?
  • Möchte ich neben einem Krafttraining an den Geräten auch Kurse wie etwa Wirbelsäulengymnastik absolvieren?
  • Ist es mir wichtig, dass ich vor allem auf Menschen in meiner Altersklasse treffe oder will ich das gerade nicht, weil ich Freude am aktiven Austausch mit „jung und alt“ habe?
  • Würde ich nach dem Sport noch gerne in die Sauna gehen oder mich mit einer Massage verwöhnen lassen?
  • Welches Budget steht mir für das Training zur Verfügung?

„Perspektivische“ Zeitplanung für Beruf und Sport

Ich bin immer sehr froh zu wissen, wann ich mit meinem beruflichen und sportlichen Tagespensum fertig bin. Und freue mich dann auf die Erholungszeit, in der ich die verdiente Entspannung auf dem Sofa genieße. Mein persönliches Beispiel lautet: 20 Uhr. Das heißt, ich laufe spätestens um 19 Uhr los, um eine Stunde später frisch geduscht das Abendessen genießen zu können. Komme ich erst um 21 Uhr nach Hause, verschiebe ich das Training auf den nächsten Tag. Anders formuliert klingt das so: Ich organisiere meinen Tag so, dass ich spätestens um 19 Uhr laufen (walken, radeln …) kann. Die kurzfristige Motivation dabei ist die Erholung danach.

Ich werde oft gefragt, wie viel ich denn täglich laufe. Dann ist meine erste Antwort, dass ich nicht täglich laufe. Ich bewege mich fünfmal pro Woche. Dadurch habe ich jeweils zwei freie Tage, an denen ich mich voll und ganz meiner ärztlichen Tätigkeit widmen kann. Wann ich diese Tage nutze, entscheide ich kurzfristig. Aber es empfiehlt sich, eine Wochenplanung vorzunehmen. Dann weiß ich beispielsweise, dass in der kommenden Woche am Dienstag und Freitag Abendtermine anstehen. Also plane ich mein Training für alle Tage der Woche außer Dienstag und Freitag. Finden Sie Ihren eigenen Weg, um Ihre Ziele zu erreichen und körperlich wie geistig fit zu bleiben. Vergessen Sie nicht: Oft liegt ein Großteil des Erfolgs in der Vorbereitung. Planen Sie Schritt für Schritt Ihre Ziele und formulieren Sie realistische und konkrete Teilziele.

Die Vorteile des Trainings in einem Fitness-Studio

  1. Qualifizierte Trainer unterstützen Sie. Gerade Anfänger und Wiedereinsteiger profitieren von den in Fitness-Studios vorhandenen qualifizierten Trainern und Kursleitern. Beispielsweise wenn es um das Erstellen eines Trainingsplanes geht, der individuell auf den Körper und seine Stärken und Schwächen ausgerichtet ist.
  2. Sie sind unabhängig. Das Training dort ist immer möglich, unabhängig von Witterung, Tageszeit oder einem ständigen Trainingspartner. Das hilft, ein solches Fitness- oder Krafttraining regelmäßig durchzuführen.
  3. Sie können Ihren Trainingsplan individuell gestalten. Durch die breite Palette eines guten Fitness-Studios kann das Training sehr individuell gestaltet werden. Das Angebot reicht vom geführten Krafttraining an modernen Maschinen über Gruppenkurse mit Gleichgesinnten bis hin zu anspruchsvolleren Trainingsformen für Fortgeschrittene beispielsweise in Form eines Fitness- oder Krafttrainings mit freien Gewichten.
  4. Sie können körperliche Schwächen gezielt ausgleichen. Mit einem Training an Krafttrainingsgeräten, wie sie in Studios üblich sind, können Schwächen einzelner Körperbereiche gezielt ausgeglichen werden. Der Körper kommt so wieder ins Gleichgewicht und ist für komplexe Bewegungen im Alltag besser gerüstet.
  5. Motivieren Sie sich in der Gemeinschaft. Viele Menschen verbringen lieber zusammen mit anderen ihre Freizeit und schätzen den Austausch mit Gleichgesinnten. In diesen Fällen kann ein Training in der Gruppe hilfreich sein, um den Spaß am Sport weiter zu steigern. Hier stehen Ihnen beispielsweise spezielle Kurangebote für Sportler über 50 oder 60 Jahren zur Verfügung, wie sie viele Studios anbieten.
  6. Nutzen Sie das vielseitige Zirkeltraining. Eine gute Alternative kann auch das Zirkeltraining sein. Dabei trainiert man an vorgegebenen Stationen alle wichtigen Muskelgruppen. Alle Teilnehmer nutzen einmal pro Zirkel jedes der Geräte. Das sorgt für Abwechslung, da auf jede Übung stets eine andere folgt. Gleichzeitig treibt man im Trainingszirkel zusammen mit Gleichgesinnten Sport, was den Spaßfaktor erhöht.
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Prof. DHfPG Dr. Thomas Wessinghage
Über den Autor Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage

Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage ist Prorektor für Hochschulentwicklung und Transfer an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in […]

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