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Brain Gym: 5 Übungen

Das Brain-Gym® besteht aus einer ganzen Reihe von Übungen, aber Sie können auch mit einzelnen Übungen schon die positiven Wirkungen erfahren. Hier stelle ich Ihnen eine kleine Auswahl an einfach durchzuführenden Brain-Gym®-Übungen vor.

1. Übung: Überkreuzbewegung

Die Überkreuzbewegung ist eine sehr einfache Übung: Gehen Sie einfach auf der Stelle, ziehen Sie jeweils das eine Knie hoch und bringen Sie das Bein mit dem Ellenbogen des angewinkelten Arms der anderen Seite zusammen: also das linke Bein mit dem rechten Ellenbogen und umgekehrt. Versuchen Sie, diese Bewegung möglichst langsam und bewusst auszuführen.

Wirkung der Übung: Mit dieser Übung stimulieren Sie die Funktionen Ihres gesamten Gehirns und der Stirnlappen. Das hat umfassende positive Auswirkungen auf sowohl geistige als auch körperliche Aktivitäten.

2. Übung: Schwerkraftgleiter

Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl. Strecken Sie die Beine nach vorne aus, so dass die Füße noch den Boden berühren, legen Sie ein Fußgelenk auf das andere und beugen Sie dann die Knie leicht. Atmen Sie nun langsam aus und beugen Sie sich dabei nach vorne unten in Richtung Ihrer überkreuzten Füße. Ihre Arme lassen Sie gestreckt und parallel zu den Beinen. Beugen Sie sich nur so weit nach vorne, wie es Ihnen angenehm ist.

Beim Einatmen richten Sie sich wieder in Ihre ursprüngliche Sitzposition auf. Wiederholen Sie diese Übung so oft Sie mögen, mindestens aber dreimal. Dann überkreuzen Sie Ihre Füße anders herum und machen die Übung noch einmal. Vorsicht: Bürostühle mit Rollen können dabei wegrollen.

Wirkung der Übung: Sowohl langes Sitzen als auch Stress verursachen Verspannungen im Beckenbereich. Mit dieser Übung können Sie diesen Bereich entspannen und er wird besser durchblutet. Durch eine Entspannung erreichen Sie eine bessere Körperkoordination und ein besseres Gleichgewichtsgefühl. Außerdem wird die Auffassungsfähigkeit gesteigert.

3. Übung: Elefant

Sie stehen aufrecht mit entspannten Knien. Legen Sie das linke Ohr auf Ihre linke Schulter. Sie sollten das Ohr so dicht an die Schulter bringen, dass Sie so ein Stück Papier festhalten könnten – eventuell müssen Sie Ihre Schulter dazu etwas hochziehen. Ihr linker Arm ist gestreckt. Nun malen Sie mit dem ausgestrecktem Zeigefinger des gestreckten Arms vor sich eine große liegende Acht in den Raum, indem Sie Ihren Oberkörper von der Taille an dazu einsetzen. Beginnen Sie vom Körper aus mit der Bewegung nach links oben. Verfolgen Sie über die gesamte Acht hinweg Ihre Fingerspitze mit den Augen. Machen Sie diese Übung dreibis fünfmal mit jeder Seite.

Wirkung der Übung: Mit der Übung werden alle Bereiche Ihres Geist-Körper-Systems aktiviert. Außerdem lösen Sie damit Verspannungen im Nackenbereich.

4. Übung: Alphabet-Acht

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und beginnen Sie nun in der Mitte des Papiers damit, liegende Achten übereinander zu zeichnen. Setzen Sie dabei den Stift nicht ab. Zeichnen Sie nun 3 solcher Achten mit der rechten Hand und dann 3 mit der linken Hand und zum Schluss 3 Achten mit je einem Stift in der rechten und linken Hand. Ihr Blick sollte auf die Spitze des Stifts gerichtet bleiben (wenn Sie mit beiden Händen zeichnen, fixieren Sie immer eine Spitze).

Zeichnen Sie nun 3 Achten mit der Hand, mit der Sie normalerweise schreiben und dann schreiben Sie ohne den Stift abzusetzen ein kleines „a“ auf die linke Seite der liegenden Acht. Ohne den Stift abzusetzen, malen Sie dann weitere 3 liegende Achten und dann ein „b“ auf die rechte Seite. Lassen Sie dann 3 liegende Achten folgen, um dann ein „c“ rechts zu malen und nach 2 weiteren Achten ein „d“ links. Enden Sie mit 3 liegenden Achten.

Wirkung der Übung: Diese schriftlichen Liegende-Acht-Übungen lösen Schreibblockaden auf und integrieren die beiden Gehirnhälften. Das setzt Ihre Kreativität frei.

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