Sport und Fitness
Sport und Fitness
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Das Thermometer steigt auf 25 Grad Celsius und mehr - hohe Temperaturen belasten den menschlichen Organismus. Dennoch müssen Sie auf Ihr Training im Sommer nicht verzichten. Generell ist es bei Hitze wichtig, dass Sie ausreichend trinken: zwei Liter oder mehr am Tag. Denn Ihr Körper nutzt die Schweißproduktion, um Verdunstungskälte zu erzeugen und dadurch die Körpertemperatur konstant zu halten.

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Themenauswahl aus dem Bereich Sport und Fitness

Pilates

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Pilates besteht aus verschiedenen Dehn- und Kräftigungsübungen. Das Besondere an Pilates ist, dass es kein „Hau-ruck-Training“ ist. Vielmehr stellen Sie sich vor der Übung den Bewegungsablauf vor. Wie Sie Pilates richtig trainieren erfahren Sie hier.

Wandern

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Vergessen Sie alle Ausreden. Denn egal ob Sie schnell oder langsam unterwegs sind, sie profitieren immer von der Bewegung. Die perfekte Packliste und mehr Informationen für eine optimale Ausrüstung beim Wandern erhalten Sie hier.

Fahrradfahren

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Ein Ausflug ins Grüne, die Fahrt zum Büro oder zum Einkaufen – mit dem richtigen Rad können solche Touren zu idealen Fitnessübungen umgewandelt werden. Kauftipps und Hinweise zum Transport von Fahrrädern bekommen Sie hier.

Grundlagenwissen zum Thema Sport und Fitness

Gesundheit durch Bewegung

Die WHO definiert Gesundheit als einen „Zustand kompletten physischen, mentalen und sozialen Wohlbefindens und nicht bloß als Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechlichkeit“. Die Lebensumstände in der westlichen Hemisphäre veränderten sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert: Sitzende Tätigkeiten (z.B. am Schreibtisch) lösten in vielen Fällen körperliche Arbeit ab, während gleichzeitig der Konsum kalorienhaltiger Nahrungsmittel anstieg.

So sank in den letzten 100 Jahren die tägliche Zeit für Bewegung von durchschnittlich neun Stunden auf 25 Minuten. Dies bringt negative Folgen für die Gesundheit mit sich. In Deutschland leiden beispielsweise 41% der erwachsenen Frauen und 58% der erwachsenen Männer an Übergewicht. Die mangelnde Bewegung führt darüber hinaus zu Haltungsschäden, Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden.

Mangelnde Bewegung stellt kein Problem des Einzelnen dar, sondern wirkt sich negativ auf die gesamte Gesellschaft aus: Wer sich wenig bewegt, gilt nachweislich als anfälliger für Zivilisationskrankheiten, weist ein schwächeres Immunsystem und eine kürzere Lebenserwartung auf. Entwickeln sich durch Bewegungsmangel verursachte Krankheitsbilder, verursacht dies für das Gesundheitssystem unnötige und vermeidbare Kosten.

Sport als Maßnahme

Die Vorteile regelmäßiger, moderater Bewegung liegen auf der Hand: Sie sorgt für einen stabilen Kreislauf, hält das Herz gesund, stärkt Gefäße und Knochen, macht Gelenke geschmeidig und fördert die Hirnaktivität. Gestärkte Muskeln unterstützen darüber hinaus die Wirbelsäule und verbrauchen selbst im Ruhezustand mehr Kalorien als Fettgewebe.

Nicht zuletzt hebt regelmäßiger Sport die Laune, beeinflusst Depressionen günstig und senkt den Stresspegel. Das ist in unserer hektischen Zeit nötig und senkt das Risiko, an einem stressbedingten Leiden zu erkranken. Jeder Mensch findet eine Sportart, die ihm Spaß macht und auf seine körperliche Leistungsfähigkeit abgestimmt ist.

Bewegung bedeutet Leben

Jeder regelmäßig Sport ausübende Mensch kennt den Effekt: Bewegung macht glücklich! Jede körperliche Aktivität setzt eine ganze Reihe positiver Mechanismen in Gang: Der Körper schüttet Glückshormone aus und die Helferzellen setzen entzündungshemmende Stoffe frei. Der Sauerstofftransport zum Gehirn verbessert sich, die Konzentrationsfähigkeit steigt und die linke Herzkammer wird aktiv. 

Bis zu 40 Prozent Risikominderung kann man mit regelmäßiger Bewegung erzielen. Das bedeutet nicht Sport bis zum Augenstillstand, sondern Bewegung, die Ihrem Alter und Ihrer körperlichen Verfassung angemessen ist. Wenn Sie 20 Minuten am Tag spazieren gehen, reicht das für eine kleine Senkung des Blutdrucks aus. Wenn es Ihnen gelingt, neun Monate lang dreimal die Woche 40 Minuten zügig zu gehen oder mit Stöcken Nordic Walking zu machen, ist die Verbesserung höher.

Hauptsache regelmäßig!

Studien zeigen: Eine Senkung des Blutdrucks um 15 bis 18 mmHg beim systolischen Wert (dem Wert, der die Anspannungs- und Auswurfphase des Herzens wiedergibt) und 6 bis 8 mmHg beim diastolischen Wert (dem Wert, der die Entspannungs- und Füllungsphase des Herzens beschreibt) ist durch körperliche Aktivität möglich.

Entscheidend ist einzig und allein die Regelmäßigkeit. Dabei gilt die Faustregel: Viermal die Woche 20 Minuten stellen einen guten Anfang dar, besser sind 30 bis 45 Minuten. Als gute Hochdrucksportarten gelten Wandern, Gehen, Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Tanzen. Hauptsache, es macht Spaß und Sie gehen das Ganze langsam an. Bei Bewegung für einen Untrainierten bedeutet weniger oft mehr!

Bewegung besitzt eine heilende Kraft

Zu dieser Erkenntnis gelangen immer mehr Internisten, Krebsspezialisten und Psychiater. Anstelle von harten Medikamenten mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen lautet das Rezept: Raus in die Natur und Bewegung!

Amerikanische Studien belegen:

  1. Tägliches Joggen oder Walken senkt das Rückfallrisiko für Darmkrebs. 
  2. Brustkrebspatientinnen, die neben der Chemotherapie ein angepasstes Sportprogramm absolvieren und nach der Behandlung weiterführen, haben doppelt so hohe Überlebenschancen. 
  3. Diabetes-Kranke Typ-2 können ihre Werte mit moderatem, regelmäßigem Sport deutlich verbessern. Der Blutzuckerspiegel sinkt und ihre Zellen werden wieder für Insulin sensibilisiert. 
  4. Sport senkt Bluthochdruck. 
  5. Arthrose- und Rheumapatienten verbessern ihre Beweglichkeit durch Sport und senken ihre Dosis an Schmerzmedikamenten. 
  6. Depressive Menschen können mit regelmäßiger Bewegung auf Psychopharmaka verzichten.
  7. Osteoporose ließe sich in mehr als 80 Prozent aller Fälle vermeiden. Leichtes Krafttraining schützt besser als jede Medizin! 

Keine einzige Studie stellt einen negativen Effekt bei einer Bewegungstherapie fest.

Jeder Schritt zählt

Bewegung ist ein Teil des Lebens. Alles, was Sie tun müssen: Bauen Sie diesen Teil aus. Jede Bewegung schützt und verlängert Ihr Leben. Jeder Schritt mehr ist ein Schritt zu Gesundheit. Beginnen Sie damit, Ihre Schritte zu zählen. 8.000 bis 10.000 Schritte pro Tag stellen einen guten Anfang dar. Auf wie viele Schritte kommen Sie?

Mit einem Schrittzähler sind Sie gut ausgerüstet für den Anfang. Machen Sie sich eine Liste und tragen Sie die nächsten sieben Tage jeden Abend die Anzahl Ihrer Schritte in eine Liste ein. Wenn es weniger als 3.000 Schritte am Tag sind, sollten Sie mehr Bewegung in Ihr Leben bringen. Erstrebenswert sind mindestens 5.000 Schritte am Tag, ideal sind 8.000 bis 10.000 Schritte pro Tag, das bedeutet 70.000 Schritte pro Woche. Das sollte Ihr Ziel sein. Von hier aus steigern Sie sich Jahr um Jahr. Nicht nur Ihr Herz wird es Ihnen danken!


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