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TENS

Die meisten Patienten und leider viele Ärzte denken bei Schmerztherapie zuerst an Tabletten. Natürlich sind Schmerzmittel aus der Medizin nicht wegzudenken. Aufgrund der Nebenwirkungen sind aber Alternativen wichtig und da gebührt der TENS-Behandlung mit Reizstrom ein Platz in der ersten Reihe.

Schwache Reizströme blockieren die Schmerzempfindung

TENS steht für „Transkutane elektrische Nerven-Stimulation“ (transkutan = über die Haut): Auf die Haut geklebte Flächenelektroden geben schwache Stromimpulse ab. Diese hemmen die körpereigene Schmerzweiterleitung. Der Schmerz kommt im Gehirn nicht oder erheblich verringert an. Darüber hinaus wirken die TENS-Ströme durchblutungsfördernd und muskelentspannend.

Die Vorzüge der TENS-Behandlung:

  • einfache Anwendung durch den Patienten oder seine Angehörigen
  • überall anwendbar, da das Gerät leicht zu transportieren ist
  • keine Verletzung der Haut
  • kaum Nebenwirkungen
  • problemlos mit anderen Therapieformen kombinierbar
  • Verringerung des Schmerzmittelbedarfs
  • Kostenersparnis für die Krankenkassen

TENS-Geräte erhalten Sie auf Rezept von Ihrem Arzt. Lassen Sie sich gründlich von Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten in den Gebrauch des Geräts einweisen und dann können Sie selbst loslegen.

Erfolgsquoten zwischen 50 und 85 Prozent

Trotz seiner hohen Wirksamkeit hilft das wissenschaftlich anerkannte Verfahren nicht jedem Patienten. Ein Versuch lohnt sich aber in jedem Fall. Bei folgenden Beschwerden kann TENS helfen:

  • Schmerzen des Bewegungsapparates (z. B. Rücken-, Gelenk- oder Muskelschmerzen)
  • Rheumaschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen nach Verletzungen
  • Narbenschmerzen
  • Nervenschmerzen, Phantomschmerzen nach Amputationen
  • Krebsschmerzen
  • Schmerzen infolge mangelhafter Durchblutung

Da die TENS-Behandlung mit Reizstrom arbeitet, darf sie nicht bei schweren Herzrhythmusstörungen, schwerer Herz-Kreislauf-Insuffizienz sowie Anfallsleiden (z. B. Epilepsie) angewendet werden. Wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen, fragen Sie Ihren Arzt nach TENS-Geräten mit unbedenklichen Frequenzen fragen. Im Bereich von Prothesen aus Metall (z. B. künstliches Hüftgelenk) oder Gefäßstents ist die TENS-Anwendung nicht sinnvoll, da das Metall die Stromimpulse blockiert. Schalten Sie Ihr Handy während der Behandlung aus, da seine Funkwellen das TENS-Gerät stören.

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