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Ohrkerzen: Wirkung

Mit der Kerze führen Sie im Grunde eine Ohrakupunktur durch

Vermutlich beruht die Wirkung der Ohrkerzen auf der Anwendung als Wärmespender und zum Druckausgleich. Sie wirkt über den äußeren Gehörgang auf die Zonen des lymphatischen Rachenrings und Teile des reticuloendothelialen Systems (RES). Durch die Reize der Ohrkerzenbehandlung können Ohrakupunkturpunkte, welche normalerweise sehr schwierig zu behandeln sind, gut erfasst werden. Dies funktioniert über die Druckreizwirkung, die ähnlich wie der Kamineffekt entsteht. Die Ohrkerze wird an einer Seite angezündet. Von unten wird Luft angesogen, die die Kerze zum Brennen braucht. Hierdurch entsteht ein Unterdruck im Ohr und damit verbunden ein Druckausgleich über die eustachische Röhre.

Die Wärme und Druckreizwirkung wird auch über das Trommelfell auf das gesamte Mittelohr übertragen und von dort über die Hörknöchelchen in die Bereiche der Bogengänge, der Schnecke, bis hin zum cortischen Organ fortgeleitet. Somit werden auch das Gleichgewichtsorgan und die Hörfasern mit beeinflusst.

Die Einwirkungsmöglichkeiten auf den Rachenraum werden über die eustachische Röhre, vom Mittelohr aus, hergestellt. Dadurch wird eine Wirkung auf die Rachenmandeln und die Rachenlymphe erzielt. Kurzum, es werden alle mit dem Ohr verbundenen Organe, Nerven und die Lymphe mit erfasst. Der lymphatische Rachenring, der mit seiner Schutzfunktion von großer Bedeutung für unsere Gesundheit ist, wird durch die gesetzten Reize angeregt. Die Durchblutung und der Lymphfluss werden gefördert, die Entschlackung aktiviert und das Abwehrsystem gestärkt. Des weiteren werden die Ausscheidungsprozesse und die Selbstheilungskräfte, welche zu einer besseren körperlichen und seelischen Harmonie führen, unterstützt.

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