Magnetfeldtherapie ist ein Verfahren aus der Naturheilkunde, das von der Annahme ausgeht, dass magnetische Impulse tief ins Gewebe eindringen können und dort positiv auf Verletzungen und Entzündungen wirken. Das benötigte Magnetfeld lässt sich mit Hilfe von Storm künstlich erzeugen.
Magnetfeldtherapie wird unter anderem zur Stärkung des Immunsystems, Behandlung von Infekten und Allergien, Verbesserung der Knorpelstruktur, schnelleren Heilung von Knochenbrüchen, Regulierung des Hormonhaushalts, bei Wirbelsäulenerkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden und Unregelmäßigkeiten des Blutdrucks eingesetzt ; der Behandlungserfolg bei Arthrose, diabetischer Neuropathie und Unterleibsschmerzen wurde in der Vergangenheit mehrfach in klinischen Studien nachgewiesen. Trotzdem wird die Magnetfeldtherapie zumeist unterstützend zu einer schulmedizinischen Behandlung eingesetzt und soll diese nicht ersetzen.
Die Dauer einer Behandlung hängt sowohl von der Stärke des Magnetfelds als auch von den spezifischen Beschwerden des Behandelten ab. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass zwischen fünf und zehn Sitzungen für spürbaren und dauerhaften Erfolg nötig sind. Der Patient spürt zumeist nur ein sachtes Kribbeln in den behandelten Körperregionen.
Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten dürfen Magnetfeldtherapie auf keinen Fall anwenden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Schwangere sollten vor einer Behandlung ihren Arzt befragen.
Lesen Sie hier mehr darüber, was an der Magnetfeldtherapie dran ist, ob Ihre Krankenkasse zahlt, und was Sie wissen sollten.