Der Spitzwegerich, auch Lungenblattl oder Spießkraut genannt, gehört zur Familie der Wegerichgewächse und wächst auf Wiesen, Äckern und an Wegrändern.
Der Spitzwegerich ist eine krautige Pflanze, die bis zu 50 cm hoch werden kann und von Mai bis September winzige, cremefarbene Blüten entwickelt. Will man Spitzwegerich selbst sammeln, sollte man das bei trockener Witterung an abgasarmen Stellen tun und die gesammelten Pflanzenteile rasch trocknen, da sie bei zu langsamer Trocknung leicht faulige Stellen bekommen und dann entsorgt werden müssen.
Spitzwegerich ist ein ausgezeichnetes Heilkraut, das gegen diverse Beschwerden eingesetzt werden kann. Besonders gut eignet er sich als Hustentee, da sein positiver Einfluss auf die Lunge bekannt ist. Spitzwegerich kann aber auch zerkaut auf frische Wunden aufgebracht werden, wo er dank seiner leicht antibiotischen und blutstillenden Wirkung gegen Infektionen wirkt und zu einer problemlosen Wundheilung beiträgt.
Spitzwegerich hat außerdem antibakterielle, adstringierende, blutreinigende, entzündungshemmende, harntreibende und schleimlösende Eigenschaften. Er wirkt unter anderem auf das Verdauungssystem, die Haut, die Atmungsorgane und den Stoffwechsel und kann zur Behandlung von Ekzemen, Augenentzündungen, Insektenstichen, Atemwegserkrankungen, Leberproblemen und Ödemen eingesetzt werden.
Spitzwegerich kann als Tee, Aufguss aus den Samen und als Pflanzensaft verwendet werden.
Lesen Sie hier mehr über Inhaltsstoffe und Wirkung, die korrekte Anwendung, und bei welchen Beschwerden der Spitzwegerich helfen kann.