Der Tennisarm, auch Epikondylitis radialis humeri oder Tennisellenbogen genannt, ist eine erworbene Reizung oder Entzündung der Sehnenansätze der Muskeln des Unterarms, die an der äußeren Seite des Oberarms entspringen, und die – anders als der Name vermuten lässt – in den wenigsten Fällen auf exzessives Tennisspielen zurückzuführen ist, sondern häufig auf eine berufliche Überanstrengung. Die Ursache eines Tennisarms ist immer eine chronische mechanische Überlastung.

Der Tennisarm tritt häufig bei Patienten mittleren Alters auf; dabei sind weder Frauen noch Männer häufiger betroffen. Er äußert sich durch starke, oft stechende Schmerzen im Bereich des Ellenbogens, die häufig bis in Handflächen und Finger ausstrahlen, die selbst einfache Tätigkeiten des Alltags wie das Tragen von Gegenständen oder das Händeschütteln unmöglich machen. Die Sehnenansätze reagieren schmerzhaft auf Druck, und der betroffene Arm ist in seiner Bewegung eingeschränkt; dies ist jedoch in den meisten Fällen bedingt durch akute Schmerzen, nicht durch etwaigen Verschleiß.

Ein Tennisarm kann sowohl konservativ als auch operativ behandelt werden, wobei eine Operation erst dann in Betracht gezogen werden sollte, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind. Idealerweise wird er durch eine Kombination von physikalischen und medikamentösen Therapien behandelt; auch das Ruhigstellen mittels einer Gipsschiene kommt in Frage.

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Tennisarm: Eine Operation ist die letzte Maßnahme

25.02.2010 16:00 

auch wenn der Tennisarm oder Tennisellenbogen darauf hindeutet, dass der Betroffene übermäßig Sport getrieben hat, können Sie sich diese schmerzhaften Beschwerden auch bei anderen Tätigkeiten zuziehen. []

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Schmerzen am Ellenbogen werden gemeinhin als Tennisarm bezeichnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Tennis spielen oder nicht. Der Begriff „Tennisarm" hat sich für eine entzündliche Ellenbogenkrankheit schlichtweg eingebürgert.

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Bevor Sie eine Sehnen- oder Gelenkentzündung mit Kortisonspritzen behandeln lassen, sollten Sie abwarten, ob die Beschwerden – mit etwas Schonung – nicht von selbst wieder zurückgehen. Das ist das Fazit einer Studie australischer Forscher an der Universität von Queensland in Brisbane

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