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Vitamin C kann Nierensteine fördern

Vitamin C gilt als gesund und viele Menschen meinen, dass hohe Dosen dieses Vitalstoffs nicht schädlich sein können, da es ja zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört. Jedes Zuviel wird daher mit dem Urin wieder ausgeschieden. Doch diese Annahme ist trügerisch, wie gerade eine Studie der Universität Stockholm ergeben hat. Danach haben Männer, die hochdosiertes Vitamin C schlucken doppelt so häufig Nierensteine wie Männer, de keinerlei Vitamine in Form von Fertigpräparaten zu sich nehmen.

Die schwedischen Forscher hatten über 23.000 Männer elf Jahre lang beobachtet und ihren Vitamin-C-Konsum sowie das Auftreten von Nierenerkrankungen festgehalten. Es zeigte sich, dass die Männer, die weniger als sieben Mal pro Woche 1.000 mg Vitamin C zu sich nahmen, ein um 66 % höheres Nierenstein-Risiko hatten. Männer, die noch häufiger hohe Dosen einnahmen, erhöhten dadurch ihr Risiko um 126 %.

Der Zusammenhang zwischen Vitamin C und der Bildung von Nierensteinen ist für die Wissenschaftler erklärlich. Das Vitamin wird zu einem Teil unverändert zu einem weiteren Teil jedoch als Oxalat verstoffwechselt über die Nieren ausgeschieden. Da die meisten ierensteine aus Kalziumoxalat bestehen, ist der Zusammenhang durchaus nachvollziehbar. Ob sich das Studienergebnis allerdings auch auf Frauen übertragen lässt, möchten die Wissenschaftler nicht eindeutig bejahen. In jedem Fall raten Sie Patienten, die schon einmal einen Nierenstein hatten, auf die Einnahme von hochdosiertem Vitamin C zu verzichten.

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Über den Autor Beate Rossbach

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Alte Kommentare
  • Johann Niedermayer schrieb am 15.02.2013, 08:21 Uhr

    Die wirkliche Ursache für Nierensteine mag in Fällen höheren Vitamin-C-Konsums in mangelnder Kalziumversorgung liegen. Ist das Kalzium im Minimum, dann hat die Niere Schwierigkeiten beim Recyceln des Kalziums. Nachzulesen bei Dr. Jackson Stockwell. Das Resümee: Man darf also nicht den Fehler machen und nur einzelne Nährstoffe ergänzen.

  • Bernd Michael schrieb am 15.02.2013, 08:21 Uhr

    Das ist eine alte Mär, nur neu aufgefrischt und undifferenziert. Bei gesunden Menschen ohne erbliche Belastung führen auch hohe Dosen an Vitamin C nicht zu Nierensteinen. http://www.nwzg.de/pdf_ausgaben/15NWzG_7_2001.pdf

  • Isa Albrecht schrieb am 15.02.2013, 09:25 Uhr

    Nierensteine durch zu hohe Vit.C-Gaben?! Ich kann mir das kaum vorstellen denn normalerweise scheidet die Niere schon ab 250 mg's Vit.C aus-deshalb sollte man ja mehrfach am Tag diese Menge zusich nehmen um fit zu bleiben und auch div. Krankheiten vorzubeugen-so zumindest lehrt es uns die Orthomolekulare Medizin- in der Krebsbekämpfung werden sogar grammweise Vitmin C erfolgreichst infundiert! Ich denke hier wurden mal wieder Dinge ausgespaart die das heissen: zuwenig Flüssigkeit zusichgenommen- dann kristallisiert einiges .....als Ca-oxalat aber auch zuviele Purine & Alkohol können zu Harnsäuresteinen führen....und hier wundert mich dann nicht dass Männer tendenziell, gerade im Norden, diese Symptomatik aufweisen konnten......;-) Für mein Dafürhalten soll wiedereinmal etwas bewiesen werden was ich persönlich für einen hoax halte...aber es scheint tendenziell immernoch der Anspruch zu bestehen dass Vitamine ungesund und zu bekämpfen sind... und dann bitteschön durch und mit chemische Kampfkeulen. zu ersetzten ...:-( mfG Isa-M.Albrecht Orthomed-NutriGenomics Schweiz

  • enzo schrieb am 15.02.2013, 10:03 Uhr

    Obst ist viel gesunder und besseres vitamin c orange. mfg. enzo

  • Herr R Gaubatz schrieb am 15.02.2013, 10:23 Uhr

    Wenn Sie Ascorbinsäure als Vitamin C nehmen (Was kein Vitamin C ist und nur fälschlicherweise so genannt wird) und dann eine Studie damit machen ist es durchaus möglich Nebenwirkungen zu erzielen. Nehmen Sie das komplette natürliche Vitamin C geschieht dies bezüglich der Nebenwirkungen nicht. Außer das bei zu hoher Dosierung ein Durchfall erfolgt. Mehr nicht. Siehe Link http://vitamin-c-camu-camu.com/ Grüße ... R. Gaubatz

  • Hans Peter Huste schrieb am 15.02.2013, 11:52 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, es besteht aber auch ein sehr großer Unterschied zwischen natürlichen Vitaminen und Synthetisch hergestellten. Letztere Präparate sind in den meisten Fällen auch gar nicht in der Lage sich im Körper schnell aufzulösen. Das habe ich zu Hause selbst schon ausprobiert und festgetellt, das das Sythetische Präparat nach mehreren Tagen noch nicht aufgelöst war. Man sollte also auf alle Fälle auf natürliche Vitamine zurückgreifen.

  • Irene Seidl schrieb am 15.02.2013, 12:07 Uhr

    Ich bin ein fan von Linus Pauling. Der wurde 93 Jahre, und hat jahrzehntelang ca 18g! Vit C eingenommen und war bis vor seinem Tod unermüdlich am forschen und hielt Vorträge über Vit. C.Ich habe mehrere Bücher über Vit. C und da steht wieder dass die Entstehung von Nierensteinen bei hohen Dosen nicht nachgewiesen ist. Es kommt mir fast so vor dass einfach alles an Infos von allen möglichen Quellen zusammen gesucht wird. Morgen schon werden sie vielleicht gelesen haben, dass die Studie sowieso das Gegenteil beweist. Ich rate allen auf sich selbst zu hören und sich nicht dem Wechselbad von den verschiedensten Studien und Meinungen auszusetzen.

  • Roland schrieb am 15.02.2013, 13:51 Uhr

    Wäre aber die Frage offen,ob es um syntetische oder biologische Nahrungsergänzungen geht!! Denn das wäre der gewaltige Unterschied!! Dann dürfte man Vit.C-haltige Früchte nur weniger essen , was keinen Sinn macht!

  • Schätzke schrieb am 15.02.2013, 14:30 Uhr

    Hallo Frau B. Rossbach Leider geht aus ihrem Bericht nicht hervor ob es sich um ein künstliches Vitamin C wie es von der Nahrungsmittelindustrie als „Konservierungsstoff“ verwendet wird bzw. das künstliche Vitamin C das man preisgünstig in Supermärkten, Drogerien usw. angeboten bekommt. Soweit mir bekannt ist gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen künstlichen (aus der „Retorte“) und natürlichen Vitaminen (auch bei Vitamin C). Bei einem sogenannten„Test“ der mit Vitaminen vor Jahren durchgeführt wurde musste vorzeitig abgebrochen werden, da hier vermehrt Lungenkrebs aufkam (laut Medienberichten). Verschwiegen wurde, dass man für diesen Test (preiswerte) künstliche Vitamine benutzte die, wenn uns das auch nicht gefällt, eben gewisse „Nebenwirkungen- bzw. Eigenschaften“ haben… - …warum wohl? Ich bin sehr gespannt auf ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen K-H Schätzke

  • Ute schrieb am 15.02.2013, 14:48 Uhr

    Hallo, jetzt hoffe ich wirklich auf Antwort. Gilt diese Feststellung nur für Präparate und vitaminreiche Nahrungsergänzungsmittel oder gilt das auch für Obst wie beispielsweise Zitrusfrüchte und Ähnliches. Das möchte ich jetzt wirklich gerne wissen. Vielen Dank im Voraus. Bis dann Ute

  • Linda schrieb am 15.02.2013, 14:48 Uhr

    Im Beitrag ist leider nicht ersichtlich, ob es sich nur um künstliches Vitamin C handelt. Wie sieht es mit Paprika, Zironen und anderen Vitamin-C haltigen Früchten aus?

  • Christian Seifert schrieb am 15.02.2013, 15:28 Uhr

    ... vergesst synthetisches Vitamin C ! das nehme ich gerade noch zum konservieren... Fruchtpulver ( Camu Camu-Extrakt, Hagebutten-Extrakt bzw. Acerolakirschen-Extrakt) am besten gemischt ist im besonderen Fall angebracht ! Übrigens gab es schon vor Jahren auch so eine Studie... da wurde nach reichlichem Gebrauch von Ascorbinsäure der Urin gesammelt, und siehe da: im Eimerchen bildeten sich Oxal.Kristalle - ... da hat wohl das Vitamin C die Oxalsäure ausgeschwemmt ! mfG C.Seifert

    • Isa Albrecht antwortete am 16.02.2013, 12:55 Uhr

      leider ist mir keine Studie bekannt, welche def. aufzeigt dass unser Körper Unterschiede wahrnehmen kann zwischen künstlich hergestellten Vitaminen und anderen....:-) all about enzymatic pathways .... fehlen die Enzyme kann nichts aufgespalten und verwerted werden.... mfG Isa-M.Albrecht Orthomed-NutriGenomics Schweiz

  • Maximilian Loidl schrieb am 15.02.2013, 17:06 Uhr

    Es geht um Vitamin C. Ich glaube das nicht richtig, das zu viel Vitamin C Nierensteine hervorrufen. Ich nehme täglich sehr viel, und das schon eine Ewigkeit. Es ist hier nicht ersichtlich welches Vitamin C hier verwendet wird. Ascorbinsäure (Syntetisch) kann das sicher auslösen. Aber reines Acerola sicherlich nicht.

    • Isa Albrecht antwortete am 17.02.2013, 15:40 Uhr

      Lieber Hr. M.Loidl, hier ist wichtig zu sehen wieviel trinken Sie täglich... und was ist Ihre Bt=bloodtype oder auch Blutgruppe.... eben all about enzymatic pathways... genetische Marker... kann Ihr Körper etwas aufspalten und somit annehmen.. oder nicht....;-) mfG Ihre Isa-M.Albrecht Orthomed-NutriGenomics Schweiz

  • RW schrieb am 15.02.2013, 17:33 Uhr

    Sehr interessant Ich nehme an, dass daher aehnliche Vorsicht bei GICHT geboten ist¨!!

  • martin schrieb am 15.02.2013, 18:34 Uhr

    Ich hatte einen 1,8 cm großen kelchstein in der linken Niere. Kurz nachdem er diagnostiziert wurde, hab ich angefangen täglich 1 Esslöffel Himalayasalzsole zu trinken (nicht wegen dem Stein). Nach 2-3 Wochen war mein Zahnstein weg, und der Nierenstein, den ich laut Arzt seit etwa 15 Jahren im Kelch hatte, ist dort herausgekommen und ins Nierenbecken gerutscht. Die Sole ist hochwirksam gegen Ablagerungen vieler Art, man sollte nur vorsichtig sein wenn man Nierensteine oder Zahnherde hat. Denn wenn Zahnherde, die sich abgekapselt haben, aufbrechen, können viele Gifte in den Organismus gelangen.

  • Dr Hans Häußler schrieb am 15.02.2013, 21:10 Uhr

    Ich meine entscheidend bei dieser Sache ist doch wohl, mit wie viel Wasser man diese hohen Dosen Vitamin C schluckt. Daß dieser Faktor nicht miterfaßt wurde, wundert mich sehr und läßt mich an der Wissenschaftlichkeit dieser schwedischen Untersuchung zweifeln, zudem Linus Paulin, der Entdecker der Heilwirkung hochdosierter Vitamin C-Gaben Schwede war und dafür seinerzeit den Nobelpreis erhielt. Meine eigenen Erfahrungen mit hoch dosierter Ascorbinsäure sind allerdings ebenfalls negativ, insbesondere bei der Einnahme von synthetischem Vitamin C., allerdings nicht bezüglich Nierensteinbildung, da ich immer viel Wasser dazu trank sondern bezüglich eines Angriffs des Zahnschmelzes. Aus natürlichen Quellen in Form von Obst tritt dieses Problem allerdings nie auf, wenn man von konzentriertem Zitronensaft als Vitamin-C-Quelle mal absieht.

  • Dr Hans Häußler schrieb am 15.02.2013, 21:26 Uhr

    Zu Ihrem Vorwort Pferdefleisch: Wenn die Ministerin Eigner sagt: ..." was draufsteht, muß auch drin sein", so ist das doch nur Volksverdummung. Das Problem heute ist doch, daß leider "nicht drauf steht, was sonst noch alles drin ist" !!! D. h., die Liste der nicht deklarierungspflichtigen Lebensmittelzusatzstoffe ist doch viel länger als die Liste der deklarierungspflichtigen. Die heimliche Chemisierung unserer Nahrung vom Erzeuger bis zum Verbraucher ist doch DER Wahnsinn, dem wir alle ausgesetzt sind mit verhehrenden Folgen für unsere Gesundheit, und doch nicht Pferdfleischanteile. Pferde sind von Natur aus z. B. viel parasitenärmer als Rinder oder Schweine: Kein Bandwurm, keine Trichine etc.

    • martin antwortete am 16.02.2013, 15:19 Uhr

      Ja, das habe ich auch sofort gedacht. Ausserdem ist der klassische Sauerbraten eigentlich mit Pferdefleisch.

    • Rainer Seifert antwortete am 17.02.2013, 02:54 Uhr

      Das sehe ich auch so, Herr Dr. Häußler. Aber irgendwie muss das Volk doch beruhigt werden. Egal ob bei Lebensmittel- oder Finanzskandalen. Da Hunde und Pferde die wohl treuesten Kameraden des Menschen sind, könnte ich auch kein Pferdefleisch essen. Übrigens habe ich im Fernsehen gehört, Pferdefleisch kostet nur 20% vom Preis des Rindfleisches. Was nun stimmt kann ich nicht beurteilen. Dann würde es sich für Schieber und Gammelfleisch-Produzierer doch gewaltig lohnen. Freundliche Grüße Rainer Seifert

    • Isa Albrecht antwortete am 17.02.2013, 15:48 Uhr

      hello lieber Dr. Häussler, ich denke hier ist eher fragwürdig nicht die Einnahme von Pferdefleisch, die für mein Dafürhalten sowieso besser ist heute als, Rindfleisch, jedoch eher bezüglich der gefundenen aplizierten Allopathika im Pferdefleisch..... :-( Liebe Grüsse von Isa-M.Albrecht Orthomed-NutriGenomics Schweiz

    • Dr Hans Häußler antwortete am 18.02.2013, 21:53 Uhr

      Sehr verehrter Herr Rainer Seifert, ich stimme Ihnen voll zu. Folgendes unterstützt Ihre Vorstellungen und und Ihr natürlicher Instinkt Hundefleisch, Pferdefleisch nicht zu essen, wie sie schreiben: Aus der Entwicklungsgeschichte des Menschen und aus seiner Gebißstruktur ergibt sich fast zweifelsfrei, daß die Fleischernährung des Menschen eigentlich eine Noternährung war und ist, die er sich, um als Art und als Individuum zu überleben, während der offensichtlich sehr plötzlich eintretenden pleistozänen Vereisungen, gezwungen war sich anzugewöhnen. Während der Homo sapiens im warmeiszeitlichen Pliozän (Obertertiär) noch paradiesische Ernährungsbedingungen hatte, änderte sich dies schlagartig durch die sehr wahrscheinlich kosmisch verursachte, und damit plötzlich eintretende alpine und Inlandsvereisung in Mittel- und Nordeuropa und der gesamten Nord- und Südhemisphäre. Durch kosmische Impakte änderte sich das Klima damals wiederholt schlagartig mit dadurch jeweils ausgelösten unaufhörlichen Schneefällen, in den Hochgebieten mit Schneehöhen von über 20m, wie z. B. in dem nordischen Epos "Edda" berichtet wird. Vergleiche auch dazu das Werk von: Alexander und Edith Tollmann: "Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit". 1993, die sich sehr eingehend mit dieser Urkatastrophe der Menschheit sowohl vom geologischen wie vom mythologischen Wissen her befaßt haben, das sie dazu aus der ganzen Welt zusammengetragen hatten. Über die anthropologische Gebißstruktur des Menschen hat sich u. a. sehr eingehend der amerikanische Zahnarzt Weston E. Price befaßt, der in den 1920er Jahren die letzten noch im Urzustand befindlichen Völkerschaften der Welt besucht und ihre Ernährungsweise und Zahngesundheit untersucht hatte. In dem Buch von Albrecht von Haller: "Gefährdete Menschheit" aus den 1970er Jahren findet man viele der sehr beeindruckenden photographischen Aufnahmen von Weston E. Price, u. a. auch von Bewohnern aus damals noch nicht erschlossenen Hochtälern der Schweizer Alpen. Die Fleischernährung ist eine Noternährung, die man in unserer gegenwärtigen Situation in Europa minimieren kann und auch sollte. Minimieren, d.h. nicht ganz aufgeben aus dem Grunde um sich alle Optionen für die Zukunft offen zu halten, denn wir wissen nicht, was uns die Zukunft noch bringen wird. Kosmische Impakte sind jederzeit möglich (keine, mittlere, große), wie in der Vergangenheit so auch in der Gegenwart und aller Zukunft. Minimieren und keine überwiegende karnivore Ernährungsweise deshalb, weil wir als Spezies Homo sapiens von Natur aus keine Raubtiere sind, sonst hätten wir nämlich z. B. Eckzähne, die wie beim Hund z. B. als Reißzähne ausgebildet wären. Die Struktur unseres Gebisses deutet darauf hin, daß sich unsere nomadischen pliozänen Ahnen hauptsächlich von Früchten, Beeren, Nüssen, Grassamen, Schößlingen, Wurzelknollen, eßbaren Rinden, und an den Küsten von Seafood ernährt haben. Dies ist unsere artgerechte Ernährung. An die sollten wir uns halten zum Überleben als Spezies und als Individuen als wichtiger aber nicht alleiniger Faktor für volle Gesundheit und Leistungsfähigkeit bis in hohes Alter während Normalzeiten.

    • Dr Hans Häußler antwortete am 18.02.2013, 22:22 Uhr

      Liebe Frau Frau Isa M. Albrecht, Ihrem Kommentar stimme ich vollständig zu. Aber Allopathika werden heute vor allem den hochgezüchteten gedopten Turbokühen, und Hormonfleisch-Megafleischberg-Rindern und natürlich den Massentier-Masthähnchen ins Munsanto-Genfutter gemischt. Da dies ja alles erheblich Geld kostet, lohnt sich das bei den meisten Pferden wohl nicht, denn , wer ißt heute schon Pferdefleisch?! Die Pferdefleischesser sind anzahlmäßig eine absolute Minderheit. (Bestellen sie bei Ihrem Metzger/Fleischer mal Pferdefleisch: Von den meisten werden sie wohl entgeistert angeschaut und kopfschüttelnd weggeschickt. Und selbst in der meisten original ungarischen Salami dürfte heute wohl kaum mehr Pferdefleisch zu finden sein, obwohl es in sie eigentlich hineingehört. Dazu paßt auch die Information von Herrn Seifert, daß der Pferdefleischpreis nur 20% des Rindfleischpreises sei. Dies erscheint mir deshalb glaubwürdig, obwohl diese Info. aus dem Fernsehen stammt, wo normalerweise das Meiste bekanntlich verlogen ist. Aus dem Grunde würde ich Allopathikarückstände beim Verzehr von Pferdefleisch erheblich weniger fürchten als bei den Tieren, die heute in der Zivilisation als Hauptfleischlieferanten dienen.

    • Dr Hans Häußler antwortete am 18.02.2013, 22:42 Uhr

      Lieber Herr Martin, das würde gut passen: Sauerbraten aus Pferdefleisch, da Pferd sehr mager ist, vergleichbar mit Ziege oder Kamelfleisch. Natürlich kann man das alles essen, wenn es gekonnt mit Gewürzen und Kräutern in der richtigen Weise zubereitet ist. Aber, all diese Art von Gaumenschmeichler haben auf unseren Organismus eine extrem säuernde Wirkung mit ungünstigem, entzündungsförderndem Einfluß auf unsere Nutzbakterienflora in unserem gesamten Verdauungstrakt. Das geht auf Dauer nur gut, wenn man mit reichlich basisch wirkender Kost neutralisiert und zusätzlich noch probiotisch wirkende Lebensmittel zu sich nimmt. Dabei ist es unerläßlich, daß man Fleischkost minimiert bzw. zeitweise ganz darauf verzichtet. Das freitägliche Fleischverbot und die fleischfreie 40-tägige Fastenzeit der alten tridentinisch-katholischen Kirche hatte nicht nur theologische Gründe sondern auch gesundheitliche. Voraussetzung ist dabei allerdings neben Gemüse und frischer Probiotikakost Vollkornernährung aus jeweils frisch vermahlenem Getreide. Also, mit der Mehlspeis-, Kuchen-, Fettpampe der hiesigen bürgerlichen Küche geht das nicht!

  • bernhard jott keller schrieb am 18.02.2013, 14:09 Uhr

    insgesamt scheint die hier zitierte schwedische studie doch sehr fehlerhaft zu sein. sie dazu auch die ausführliche kritik, verantwortet von andrew w. saul, ph.d. (usa), die sich kritisch mit der studie auseinandersetzt: http://www.orthomolecular.org/resources/omns/v09n05.shtml wenn keine genetischen vorbelastungen vorliegen, würde ich die vorteile eines auch höher dosierten natürlichen vit. c's weit höher einschätzen als seine möglichen nachteile.

  • Herbert Weiß schrieb am 25.02.2013, 17:37 Uhr

    Meine Empfohlene Tagesdosis von diesem Mikronährstoff habe ich in den letzten 10 Jahren um etwa zwei Jahrhunderte überzogen. Und es geht mir prächtig. Allen Zweiflern empfehle ich mal eine kleine gemeinsame Radtour durch den Grunewald im nahegelegenen Berlin. Die Ursache für Nierensteine muss man allerdings woanders suchen. Wahrscheinlich liegt es tatsächlich am unzureichenden Trinken.