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Allgemeines über Vitamin C

Seit es vor bald 250 Jahren von dem Schotten James Lind als beste Vorbeugungsmaßnahme gegen die Mundfäule (Skorbut) der mangelernährten Matrosen entdeckt wurde, hat die Medizin immer wieder neue Wirkungen entdeckt. Heute gehört es zu den besterforschten Vitaminen überhaupt.

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist bei einer ganzen Reihe von Prozessen in unserem Körper beteiligt. Der menschliche Organimsus braucht es für die Bildung von Eiweißmolekülen, die für zahlreiche Funktionen nötig sind. Dazu gehört eine rasche Wundheilung ebenso wie der Aufbau und Erhalt unserer körpereigenen Abwehr. Die Waffen des Immunsystems, die Antikörper, sind nämlich nichts anderes als Eiweißmoleküle.

Für Schönheit und Elastizität

Auch für den Aufbau von Kollagen (Gerüsteiweißkörper und Stützsubstanz) ist Vitamin C unentbehrlich. Erst dient es dem Körper dazu, Eisen aus der Nahrung besser aufzunehmen, und dann arbeitet es mit ihm zusammen, um die einzelnen Kollagenfasern zu einem straffen Bindegewebe zusammenzufügen. Mangelt es an Vitamin C, entsteht ein schwaches Bindegewebe in Haut, Gelenken, Muskeln und Knochen.

Hier liegt ein Grund für die zahlreichen Nachrichten, daß Vitamin C die Haut straffen, die Gelenke elastisch erhalten, einer Arthrose und einer Osteoporose vorbeugen kann. Studien haben erwiesen, daß Frauen, die jahrelang ausreichend Vitamin-C-haltige Nahrung zu sich genommen haben, eine höhere Knochendichte aufwiesen als Frauen gleichen Alters, die wenig Vitamin C aufgenommen haben.

Hilfe bei der Hormonproduktion

Vitamin C kann aber noch mehr. Es beteiligt sich an der Bildung von Schilddrüsenhormon und von Hormonen, die bei Streß in den Nebennieren hergestellt werden. Außerdem hat es einen wichtigen Anteil an der Produktion von Neurotransmittern (Botenstoffen des Gehirns, z. B. von Serotonin). Im Ergebnis all der komplizierten Stoffwechselprozesse ist Vitamin C ein Mithelfer gegen Streß, Müdigkeit, Erschöpfung, Depression, Muskelschwäche (auch des Herzmuskels!) sowie Allergien.

Wirkungsvolles Antioxidans

Vitamin C kann die zellschädigenden freien Radikale abfangen, die sich im Körper aus Sauerstoff bilden. Damit schützt es auch Vitamin E und Folsäure vor diesen freien Radikalen und hält diese wichtigen Vitamine aktiv. So hilft es mit, Alterungs- und degenerative Prozesse zu verlangsamen.

Weiteres Grundlagenwissen zum Thema Vitamin C

100 mg Vitamin C sollte ein erwachsener Mensch pro Tag zu sich nehmen, um eine gewisse Grundversorgung zu erreichen. Zu den Vitamin C-reichen Gemüsesorten gehört die Paprika. Da das Vitamin in seiner natürlichen Form nicht hitzebeständig ist, sollten Sie die Paprika nicht allzu lange kochen.

Der Alleskönner unter den Vitaminen

Sie können ebenso gut Paprikasaft oder die Paprika roh genießen: Allerdings sollten Sie die Paprikaschoten vor dem Verzehr oder der Zubereitung immer gründlich mit lauwarmem Wasser reinigen. 100 Gramm rohe Paprika enthalten bis zu 400 mg Vitamin C und kaum Kalorien. Paprika ist ebenfalls reich an Kalium, Magnesium, Kalzium, Flavonoiden und Carotinoiden.

Wenn Sie Paprika schlecht vertragen, geben Sie roher und gekochter Paprika einen halben Teelöffel braunen Rohrzucker zu. Das wirkt Wunder und besser schmecken tut es auch noch!

Schützt Vitamin C das Immunsystem?

Vitamin C gilt als essenziell für die reibungslose Funktion Ihres Immunsystems. Einige Studien in neuerer Zeit belegen, dass die Einnahme von Vitamin C die Immunabwehr verbessert. In einer Studie von 2007 untersuchten Forscher, auf wen die zusätzliche Einnahme von 200 mg Vitamin C pro Tag einen positiven Effekt hat.

Erstaunlich war, dass diese Extra-Einnahme von Vitamin C keinen Einfluss auf die Dauer und den Verlauf einer Erkältung hatte. Aber bei Menschen mit enormem Stress zeigte Vitamin C körperlich wie seelisch den besten Effekt. Die Erkältungsgefahr reduzierte sich bei dieser Gruppe um 50 Prozent. Ebenfalls gute Ergebnisse brachte die Gabe von Vitamin C bei Gelenkentzündungen wie Arthrose und auch bei akuten Arthritis-Schüben.

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