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Powerstoff Selen: So schützen Sie sich vor Umweltbelastung

Gegen Umweltschadstoffe brauchen Sie eine gute Rundum-Versorgung mit Vitalstoffen. Magnesium, Kalzium und Zink bilden eine Einheit im Kampf gegen Schwermetalle, besonders wirkungsvoll aber ist Selen. Selen wirkt in mehreren Schritten:

  • Nehmen Sie Selen zu sich, dann konkurriert es mit den Schadstoffen schon um die Aufnahme im Darm – und setzt sich hier meist durch.
  • Zudem bindet es sich an Schwermetalle und sorgt so für die Ausscheidung der Stoffe.
  • Im Körper selbst sorgt Selen dafür, dass die Schwermetalle nur in geringen Mengen in Gewebe, Hirn und Knochen eingebaut werden.
  • Es aktiviert die Produktion von Hunderten von Enzymen, die die Schadstoffe aus dem Körper ausleiten.
  • Gleichzeitig werden antioxidative Enzyme produziert, die Ihre Zellen vor den freien Radikalen aus Schadstoffen schützen.

Mineralstoffe und Spurenelemente gehören eigentlich in jede Zelle Ihres Körpers. Heute aber hat ein gefährlicher Umverteilungsprozess begonnen. Immer weniger Zink, Magnesium und vor allem Selen finden sich im menschlichen Körper. Dafür werden wir nach und nach zu einer „Giftmülldeponie“. Schwermetalle dringen in jede Zelle ein, lagern sich im Gewebe, im Gehirn und in Ihren Knochen ab. Beides kombiniert, der Mangel an Selen und das Übermaß an Schadstoffen, vereint sich zu einer gefährlichen Mischung. Die Metalle reichern sich an. Über Jahre hinweg werden sie dann zu gefährlichen Krankheitsauslösern, die Alzheimer und Parkinson verursachen können.

Warum machen Schwermetalle Sie krank?

Ablagerungen von Schwermetallen stören Ihren Stoffwechsel. Enzyme, aber auch Botenstoffe müssen sich dann mit Stoffen auseinander setzen, die sie lähmen, in ihrer Funktion beeinträchtigen oder ganz hemmen. Nach und nach kommt Ihr Stoffwechsel völlig durcheinander. Sie werden depressiv, unkonzentriert, leiden unter Migräne, Gelenkentzündungen oder Ekzemen. Darüber hinaus greifen die Schwermetalle direkt Ihr Immunsystem an: Sie werden anfälliger für Infekte und sind häufiger krank.

Es kann allerdings auch das Gegenteil eintreten: Ihr Immunsystem wird durch die Schadstoffe überempfindlich. Sie reagieren dann besonders stark auf die Belastung durch Schadstoffe, bekommen Allergien oder Asthma.

So viele Schwermetalle nehmen Sie pro Tag zu sich:

  • Bis zu 300 Mikrogramm Blei. Blei ist das häufigste Schwermetall in der Umwelt. Es gelangt durch bleihaltige Kraftstoffe in die Luft und in die Böden. In einem normalen Acker finden sich durchschnittlich 25 mg Blei pro Quadratmeter, in einem Garten in der Stadt 225 mg. Auch Lebensmittel bleiben nicht verschont davon. Weizenkeime enthalten im Durchschnitt 200 Mikrogramm Blei pro 100 g, Brot und Reis rund 35 Mikrogramm. Besonders betroffen ist die Rinderleber. Bis vor rund 100 Jahren war sie die erste Wahl, wenn es um die Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen ging. Heute ist sie fast schon Sondermüll, mit 490 Mikrogramm Blei pro 100 g. Blei wird in Ihrem Körper in Enzyme eingebaut. So wirkt es sich negativ auf Ihre Gesundheit aus und kann zu Müdigkeit oder Schlaflosigkeit, Depressionen und Konzentrationsstörungen führen.
  • Bis zu 35 Mikrogramm Kadmium. 20.000 Tonnen Kadmium werden pro Jahr hergestellt, ein Schwermetall, das es vor der industriellen Revolution auf der Erde nicht gab. Stahlwerke und Müllverbrennungsanlagen sind dafür verantwortlich, dass es in die Luft geschleudert wird. In allen Lebensmitteln ist es enthalten, so zum Beispiel rund 40 Mikrogramm pro 100 g Brot, bis zu 150 Mikrogramm in Innereien und rund 500 Mikrogramm in Tunfisch. Das Problem: Kadmium sammelt sich im Körper an, kann nicht ausgeschieden werden. Es steht im Verdacht, Alzheimer oder Parkinson auszulösen.
  • Bis zu 20 Mikrogramm Quecksilber. Quecksilber kann Ihnen schon aus zu alten und damit verwitterten Amalgamfüllungen drohen. Aber auch Wildpilze sind stark quecksilberhaltig, ebenso wie zu viel Flussfisch. Wenn Sie sehr häufig Fisch aus Flüssen essen, also fünf- bis siebenmal pro Woche, lässt sich ein deutlicher Quecksilbergehalt in Ihrem Blut nachweisen. Das gilt allerdings kaum bei Seefischen. Auch Innereien sind belastet. So weist Leber 10-mal so viel Quecksilber auf wie das dazugehörige Muskelfleisch. Quecksilber, das Sie aus tierischen Quellen zu sich nehmen, gelangt zu 90 % in Ihren Körper. 10 % davon wandern sofort in Ihr Gehirn und können dort 20 Jahre lang als Nervengift wirken.
  • Bis zu 150 Mikrogramm Aluminium. Getränkedosen, Jogurtdeckel oder auch Alu-Kochtöpfe sondern das Metall ab. Aber auch andere Produkte enthalten Aluminium. Es kommt zum Beispiel in Magenmitteln, Deos oder auch Mundwässern vor. Zwar wird immer wieder behauptet, dass das zugesetzte Aluminium in diesen Mengen unschädlich sei, aber ob wir das so unbedingt glauben können? Ich denke, nein.

Optimale Selenwerte sind selten vorhanden

Selen ist einer der Stoffe, der sich im Blut der meisten Menschen in zu geringer Menge befindet. Bei vielen meiner Patienten messe ich Werte, die zwischen 30 und 90 Mikrogramm pro Liter Blutserum liegen. Das ist viel zu wenig. Sie weisen dann keinen Zellschutz auf, eine Schadstoff-Entsorgung findet praktisch nicht statt.

Ich gebe aber nicht nach, bis meine Patienten einen Blutserum-Wert von 120 bis 200 Mikrogramm pro Liter Selen aufweisen. Das ist ein optimaler Schutz, auch vor Krebs und Zellzerstörung. Ein solcher Wert entspricht einer Selenzufuhr von 100 bis 200 Mikrogramm pro Tag. Wenn der Selenspiegel sehr niedrig ist, funktioniert das mit der Nahrung allein nicht. Dann müssen Sie Selen zuführen. Ich empfehle Selenmethionin aus den USA, das Sie sich über Ihre Apotheke beschaffen können.

 

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