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Elektrolyte: Ein Mangel kommt selten allein

Das Motto gilt vor allen Dingen für die wichtigsten Ionen biologischer Elektrolyte wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Phosphat und Hydrogencarbonat. Sie sind im Cytosol enthalten und für die Funktion jeder einzelnen Zelle unentbehrlich. Sie haben eine besondere Bedeutung im Hinblick auf das Elektrolytgleichgewicht der Zelle.

Ihr Körper strebt danach, das Gleichgewicht der Elektrolyte aufrechtzuerhalten. Der Mangel an einem Elektrolyt zieht in den meisten Fällen einen Mangel der anderen Elektrolyte nach sich. 

Ihr Körper stellt Elektrolyte nicht selbst her, sondern nimmt sie mit der Nahrung auf und scheidet sie mit dem Stuhl, Urin und mit dem Schweiß wieder aus. Im Falle gesunder Nieren verlassen zu viele aufgenommene Mineralstoffe den Körper mit der normalen Ausscheidung. Dieser Elektrolyt-Kreislauf wiederholt sich Tag für Tag. Eine echte Verschiebung im Elektrolythaushalt zeigt sich durch Wadenkrämpfe, Nervosität, unregelmäßigen Herzschlag, erhöhten Blutdruck und bei Schwangeren in vorzeitigen Wehen, Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit.

Versorgen Sie sich richtig!

Die Verteilung der Elektrolyte im Gleichgewicht beeinflusst und reguliert den Wasserhaushalt des Körpers und den pH-Wert des Blutes. Darüber hinaus spielen Elektrolyte für die Funktion von Nerven- oder Muskelzellen eine zentrale Rolle. Als Auslöser für eine Störung dieses empfindlichen Systems gelten Durchfallerkrankungen, Erbrechen, Nierenprobleme sowie lange Saunabesuche und starkes Schwitzen im Sommer oder beim Sport.

Besonders in diesen Fällen empfiehlt es sich, Elektrolyte von außen über Getränke vermehrt zuzuführen. Nach dem Sport, nicht währenddessen. Außer, Sie nehmen am Iron Man auf Hawaii teil oder am Sommermarathon bei 40 °C. Der entscheidende Zusatz: Hochwertiges stilles Wasser und ein Schuss naturbelassener Apfelsaft tun es auch! Sie brauchen dazu weder einen teuren isotonischen Spezialdrink noch eine besondere Mischung.

Der Tagesbedarf an Mineralstoffen

MineralstoffZeichen für einen MangelTagesbedarf gedeckt durch
ChromMüdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gewichtszunahme, schwache Nerven3 Bierhefe-Tabletten, 1 Scheibe Vollkornbrot
EisenBlutarmut, Konzentrationsprobleme, Ermüdungserscheinungen, Vergesslichkeit100 g Amaranth, 400 g Spinat, 200 g Pfifferlinge
JodGewichtszunahme, verminderte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, erhöhte Kälteempfindlichkeit1 g Kombu-Algen, 6 Tabletten Spirulina
KaliumMuskelkrämpfe, allgemeine Schwächezustände, Herzrhythmusstörungen400 g Kartoffeln, 400 g Spinat, 500 g Pfifferlinge, 400 g Pastinaken
KalziumMuskelkrämpfe, Herzklopfen, Schlafstörungen, Knochenbrüche1 l Buttermilch, 400 g Grünkohl, 90 g Edelpilze
KupferBlutarmut, Appetitlosigkeit, Verlust der Geschmacksempfindung, Antriebslosigkeit60 g Kakao, 100 g Prinzessbohnen, 100 g Cashewnüsse
LithiumUnruhe, psychische Angeschlagenheit, Nervositätnormales Leitungswasser
MagnesiumMuskelkrämpfe, vermehrtes Schwitzen, Herz-Kreislauf-Probleme, Ohrensausen, Migräne, Durchfall200 g Spinat, 3 Bananen, 100 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne
ManganOhrgeräusche, mangelnde Libido, schlechter Haarwuchs, Gewichtsverlust, trockene Haut, Müdigkeit100 g Haselnüsse, 80 g Haferflocken
MolybdänGier nach Süßem, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unruhe, Depressionen, Konzentrationsprobleme80 g Sonnenblumenkerne, 100 g Sojabohnen, 80 g Weizenkeime
NatriumDurchfall, Erbrechen, Bewusstseinstrübung200 g Cornflakes
Phosphorbrüchige Knochen, psychische Probleme, Zahnverfall, Nervosität, Wachstumsstörungen100 g Kakao, 200 g Bohnen, 180 g Linsen
SelenInfektanfälligkeit, Herzbeschwerden, Haarausfall, Blässe, frühes Altern, geistige Trägheit100 g Naturreis, 100 g Weizen, 100 g Kohlrabi, 100 g Petersilie
ZinkMüdigkeit, Infektanfälligkeit, Haarausfall, Hautprobleme, Menstruationsbeschwerden, Potenzstörungen500 g Vollkornbrot, 100 g Weizenkeime, 190 g getrocknete Pfifferlinge, 230 Hartkäse

 

 

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