Mangan: So erkennen Sie einen Mangel
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Genau so wenig, wie wir heute den exakten Tagesbedarf von Mangan kennen, wissen wir genau, welche Mangelerscheinungen auf zu wenig Mangan zurückzuführen sind. In Verbindung mit einem Mangel werden aber Krankheiten wie Arteriosklerose, Hörverlust, Tinnitus, Muskelschwäche und Glukose-Intoleranz gebracht. Zudem steht ein Manganmangel in Verdacht, sowohl das Gesamtcholesterin als auch das „gute“ HDL-Cholesterin zu senken. Die Folge des zu geringen HDLCholesterins kann zum Beispiel eine Fettleber sein. Weiterhin können
- Pessimismus,
- Potenzprobleme,
- Unruhe,
- gestörtes Haarwachstum,
- Gelenkschmerzen,
- Schwerhörigkeit,
- Gewichtsverlust und
- Müdigkeit
auf einen zu geringen Mangan-Spiegel hindeuten. Wenn Sie solche Anzeichen bei sich beobachten, sollten Sie von Ihrem Arzt Ihren Mangan-Spiegel messen lassen. Er sollte im Blut 7,0 bis 10,5 µg/l betragen, im Blutserum sollte er zwischen 0,3 und 1,1 µg/l liegen.
Überdosierungen bei Mangan treten dagegen nicht auf; bei Einnahme bis zu 500 mg pro Tag zeigen sich keine Nebenwirkungen.
Reis und Haferflocken gleichen Ihren Mangan-Spiegel aus
Wenn Sie Ihren Mangan-Spiegel erhöhen wollen, sollten Sie darauf achten, dass Sie möglichst manganreiche Lebensmittel auf Ihrem Speiseplan stehen haben.