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Schüßler-Salze: Alles was Sie wissen müssen

Jede Zelle benötigt Mineralstoffe

Mineralstoffe sind ebenso wie Vitamine für das Funktionieren von Körper und Seele unerlässlich. Immer häufiger warnen Experten vor einer unausgeglichenen Mineralstoffbilanz. Mineralstoffe in homöopathischen Dosierungen nach Dr. Schüßler schaffen hier Abhilfe.

Es gibt keine menschliche Zelle, die ohne mineralische Verbindungen funktioniert. Den einzelnen Mineralstoffe kommen dabei unterschiedliche Aufgaben zu. So ermöglichen oder beschleunigen sie die Reaktionen des Stoffwechsels.

Schüssler Salze Schüßler-Salze© Adobe Stock

Die Balance der Mineralstoffe

Ein Mineralmangel führt schnell zu Störungen des Stoffwechsels und der Organfunktionen. Aus diesem Grund müssen die Mineralstoffe stets in den richtigen Mengen im Körper vorliegen. Einen Teil von ihnen schwemmt der Körper über Schweiß, Urin und Stuhl wieder aus. Deswegen muss man sie immer wieder auffüllen.

Man unterscheidet zwischen Mineralstoffen, die innerhalb (Betriebsstoffe) und außerhalb (Baustoffe) der Zelle wichtig sind. Sie müssen sich in einem bestimmten Verhältnis zueinander befinden. Dieses Verhältnis versucht der Körper selbst unter schwierigen Umständen aufrechtzuerhalten.

Der Erfinder Dr. Schüßler

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1891) war ein niedergelassener homöopathisch arbeitender Arzt in Oldenburg bei Bremen. Er war mit den ihm zur Verfügung stehenden Heilmethoden nicht zufrieden und machte sich auf die Suche nach neuen einfachen Heilweisen. Ganz besonders beschäftigte ihn dabei die Mineralstoffbilanz des Menschen.

Er glaubte, dass viele Krankheiten auf einem Mangel an Mineralstoffen innerhalb der Zelle basieren. Bei einem Ausgleich dieses Mangels gesundet der Körper, so meinte er. Seine zweite Erkenntnis basierte auf seinen homöopathischen Grundlagen: „Um Schaden zu verhüten und um die Mittel aufnahmefähig für die Zelle zu machen, müssen dieselben potenziert (verdünnt) werden.“

Handelt es sich um reine Mineralstoffe?

Schüßler-Salze sind keine reinen Salze. Vielmehr werden sie, genau wie homöopathische Mittel, stark verdünnt: Es wird eine so genannte Potenz hergestellt. Dazu wird ein Teil des Wirkstoffs genommen und mit 10 oder 100 Teilen Verdünnungsmittel verschüttelt. Hierbei handelt es sich unter anderem um Wasser, Ethanol oder auch Milchzucker.

Diese Verdünnung wird einige Male wiederholt – bei Potenzen, die mit „D6“ bezeichnet werden, sechsmal, bei Potenzen der Stufe „D12“ zwölfmal. Allerdings unterscheidet sich die Begründung, die Schüßler für die Potenzierung gibt, deutlich von der homöopathischen Begründung für die Herstellung einer Potenz.

In der Homöopathie geht man davon aus, dass ein Wirkstoff umso stärker wird und besser wirkt, je mehr er potenziert wird.

Warum werden potenzierte Salze besser aufgenommen?

Schüßler dagegen ging davon aus, dass die Mineralsalze, die er einsetzen wollte, durch den Verdauungsprozess im Körper in ihrer chemischen Struktur verändert werden. Das, so Schüßler, sei der Grund dafür, dass es, obwohl genügend Mineralstoffe aufgenommen werden, zu einem Mangel kommt.

Aus diesem Grund potenzierte Schüßler seine Mineralstoffe, um die Moleküle zu isolieren und einzeln mit Verdünnungsmittel zu umgeben – er ging davon aus, dass sie dadurch direkt über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf und so in die Zellen gelangen. Wir wissen heute, dass diese Aufspaltung bis hin zum Molekül nicht möglich ist. Mit der Potenzierung wird lediglich erreicht, dass die Mineralsalze in winzig kleinen Mengen vorliegen. So können sie tatsächlich besser aufgenommen und in die Zellen eingebaut werden.

Überdosierung unmöglich!

Wir wissen heute, dass Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel den Organismus belasten und unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Dies gilt insbesondere, wenn sie überdosiert oder sehr lange eingenommen werden.

Zu Zeiten von Dr. Schüßler standen bei Weitem weniger ungefährliche und gut verträgliche Arzneistoffe zur Verfügung. Dies war ein entscheidender Grund für die Entwicklung der homöopathischen Therapierichtung. Dementsprechend entwickelte Dr. Schüßler homöopathisch verdünnte Mineralstoffe.

Da er ihre Zahl möglichst klein und übersichtlich halten wollte, beschränkte er sich auf zwölf Heilsalze, von denen er elf verwendete. Eine Überdosierung mit den verdünnten Heilsalzen ist ausgeschlossen.

Dr. Schüßler verabreichte seinen Patienten die Heilsalze in Tablettenform. Seine Anhänger entwickelten nach seinem Tod zusätzlich zwölf Heilsalben, die man vor allem gegen Gelenkerkrankungen und Hautentzündungen einsetzt.

Schüßler-Salze: Wirkung der 12 Grundsalze

Die wichtigsten Wirkungen der 12 Ur-Schüßler-Salze
NamePotenzWirkung
1. Calcium fluoratumD12bei Haut-, Nagel- und Knochenproblemenm
2. Calcium phosphoricumD6unterstützt Heilung und Wachstum
3. Ferrum phosphoricumD12lindert Entzündungen, heilt Verletzungen
4. Kalium chloratumD6heilt entzündete Schleimhäute
5. Kalium phosphoricumD6stärkt Muskeln und Nerven
6. Kalium sulfuricumD6bei chronischen Entzündungen und Hauterkrankungen
7. Magnesium phosphoricumD6bei Schmerzen und Krämpfen
8. Natrium chloratumD6reguliert den Flüssigkeitshaushalt
9. Natrium phosphoricumD6normalisiert den Stoffwechsel
10. Natrium sulfuricumD6regt Ausscheidung und Entgiftung an
11. SiliceaD12stärkt Sehnen, Knorpel und Knochen
12. Calcium sulfuricumD6lässt Eiter abfließen
Die Erweiterungsmittel nach Dr. Schüßler:
Nach dem Tod von Dr. Schüßler kamen noch weitere Mineralstoffe dazu, deren Wirkung er aufgrund der damals vorhandenen Erkenntnisse noch nicht feststellen konnte:
13. Kalium arsenicosumD12bei Hautproblemen, Schwächezuständen, Abmagerung
14. Kalium bromatumD12bei Hautproblemen, Nervensystem, als Beruhigungsmittel
15. Kalium jodatumD12bei Schilddrüsenproblemen
16. Lithium chloratumD12bei Gicht, rheumatischen Leiden, schweren nervlichen Belastungen
17. Manganum sulfuricumD12bessert Aufnahme von Eisen
18. Calcium sulfuratumD12bei Erschöpfung, Gewichtsverlust
19. Cuprum arsenicosumD12bei Koliken, Nierenleiden
20. Kalium-Aluminium sulfuricumD12bei Blähungskoliken, schweren Nervenbelastungen
21. Zincum chloratumD12bei belastetem Stoffwechsel, Menstruationsleiden, stärkt die Nerven
22. Calcium carbonicumD12bei Erschöpfung, vorzeitigem Altern
23. Natrium bicarbonicumD12gegen Übersäuerung, fördert Schlackenausscheidung
24. Arsenum jodatumD12bei nässenden Ekzemen, Akne, Lungenbeschwerden

Wirkung der Schüßler-Salze

Neben der Hilfe beim Auffüllen der Mineralstoffspeicher hat die Einnahme der Salze weitere positive Konsequenzen:

  • Eventuell vorhandene Betriebsstörungen verlieren sich.
  • Der Organismus wird in die Lage versetzt, schadhafte Stellen besser zu reparieren.
  • Der Körper scheidet Schadstoffe schneller aus.
  • Die Drüsen arbeiten besser.
  • Der Organismus wird insgesamt stabiler und leistungsfähiger.
  • Dem Menschen fällt der Zugang zur Welt wieder leichter.
  • Die seelische Lage stabilisiert sich.

Die Heilsalze regen Ihre Selbstheilungskräfte an

Die Schüßler-Salze führen Ihnen keine Mineralstoffe zu. Die müssen Sie nach wie vor mit der Nahrung aufnehmen.

Aber sie unterstützen Ihren Körper darin, die Zellen für die Mineralstoffe zu öffnen und dafür zu sorgen, dass sie dahin gelangen, wo sie benötigt werden („wenn das richtige Salz nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist“). Der Heilpraktiker Günther H. Heepen nennt dafür folgendes Beispiel: Magnesium ist für die Verhinderung von Krämpfen wichtig.

Zu schmerzhaften Krämpfen der Magen-Darm-Muskulatur kann es auch kommen, wenn sich jemand richtig ernährt und prinzipiell genügend Magnesium im Körper vorhanden ist, nur nicht an der Stelle, wo es gebraucht wird. Das Schüßler-Salz Magnesium phosphoricum behebt die gestörte Verteilung.

Fehlen Ihnen Mineralsalze?

Ihr Gesicht reagiert sensibel auf einen Mineralstoffmangel. Betrachten Sie es einmal gründlich im Spiegel: Schauen Sie sich besonders die Augen- und Mundpartie an.

Entdecken Sie Auffälligkeiten, können Sie mit der Einnahme des entsprechenden Schüßler-Salzes den Erscheinungen entgegenwirken.

An diesen Stellen kann sich in Ihrem Gesicht ein Mangel an Mineralsalzen zeigen:

  •  glänzende Stirn, gitterartige Fältchen unter den Augen, rötlich-bräunliche Verfärbungen rund ums Auge: Anzeichen für Mangel an:  Calcium fluoratum
  • wächserne Stirn, Schläfen und Nasenpartie, angespannt wirkende Nasenpartie: Anzeichen für Mangel an Calcium phosphoricum
  • rote Stirn und rote Wangen, hohläugiges Aussehen: Anzeichen für Mangel anFerrum phosphoricum
  • milchig-bläuliche Verfärbung, kalkiges Aussehen: Anzeichen für Mangel an Kalium chloratum
  • ungewaschenes Aussehen, aschgraue Verfärbung an Kinn und Schläfen: Anzeichen für Mangel an Kalium phosphoricum
  • bräunlich-gelbe Hautfarbe: Anzeichen für Mangel an Kalium sulfuricum
  • hellrote Flecken auf den Wangen in Höhe der Nasenflügel: Anzeichen für Mangel an Magnesium phosphoricum
  • aufgedunsenes Gesicht, große Poren: Anzeichen für Mangel an Natrium Chloratum
  • rotes Gesicht, speckiger Glanz: Anzeichen für Mangel an Natrium phosphoricum
  • grünlich-gelbe, entzündete Röte, rote Nase: Anzeichen für Mangel an Natrium sulfuricum
  • glasiger Glanz von der Nase zu den Ohren: Anzeichen für Mangel an Silicea
  • wächsernes, schmutzig aussehendes Gesicht: Anzeichen für Mangel an Calcium sulfuricum

So lindert Natrium phosphori­cum Ihre Übersäuerung

Wenn Sie übersäuert sind, ist Natrium phosphoricum D6 das Schüßler-Salz erster Wahl für Sie. Es hilft bei Verdauungsstörungen, Stoffwechselproblemen und nach zu fettem oder zu scharfem Essen. Zudem ist es in der Lage, im Körper die Balance zwischen basisch und sauer wieder herzustellen und so eine Übersäuerung auszugleichen.

Schüßler-Salze helfen bei übersäuerungsbedingten Krankheitsbeschwerden

Übersäuerung beschränkt sich aber nicht nur auf einen gestörten ph-Wert. Vielmehr kann sie Ursache aller Zivilisationskrankheiten sein und zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen. Sie sollten daher auch die anderen Schüßler-Salze nicht außer Acht lassen und sie entsprechend Ihrer Beschwerden einsetzen.

  • Nr. 1: Calcium fluoratum D12. Dieses Salz wird bei Hautproblemen wie Warzen oder Hautverhärtungen angewandt, es wirkt also auch bei starker Narbenbildung. Zudem kann es Ihnen bei Problemen mit den Venen helfen, aber auch bei einem schwachen Bindegewebe.
  • Nr. 2: Calcium phosphoricum D6. Das Salz, das besonders für Ihre Knochenbildung wichtig ist und so Osteoporose vorbeugen kann. Zudem fördert es die Heilung von Wunden und löst Krämpfe. Achtung: Ihre Beschwerden können sich zu Beginn der Therapie in Ruhestellung verschlimmern!
  • Nr. 3: Ferrum phosphoricum D12. Regt die Durchblutung an und stärkt Ihr Immunsystem. Außerdem hilft es, wenn Sie Schwierigkeiten mit der Wundheilung haben.
  • Nr. 4: Kalium chloratum D6. Setzen Sie es bei Blasen- und Harnwegsinfekten ein. Es hilft auch bei Entzündungen, die im Hals- und Rachenbereich auftreten, sowie bei Schnupfen und ähnlichen Infekten. Achtung: Wenn Sie dieses Schüßler-Salz einnehmen, sollten Sie auf Sport verzichten!
  • Nr. 5: Kalium phosphoricum D6. Hilfreich hat sich dieses Salz bei Nervosität, aber auch bei Gesundheitsproblemen erwiesen, die durch Stress ausgelöst werden. Hierzu gehören zum Beispiel Verdauungsschwierigkeiten.
  • Nr. 6: Kalium sulfuricum D6. Ein wichtiges Salz, das eine große Rolle bei der Erneuerung von Zellen spielt. Zudem wird es oft bei chronischen Entzündungen eingesetzt und sorgt für eine gute Wundheilung.
  • Nr. 7: Magnesium phosphoricum D6. Wenn Sie unter Krämpfen, aber auch unter ziehenden Kopfschmerzen leiden, kann Ihnen dieses Salz helfen. Außerdem beruhigt es Ihre Nerven.
  • Nr. 8: Natrium chloratum D6. Verwenden Sie es, wenn Ihre Schleimhäute durch eine Erkältung angeschwollen sind. Es hilft aber auch bei Gelenkschwellungen. Darüber hinaus  gleicht es Ihren Flüssigkeitshaushalt aus.
  • Nr. 10: Natrium sulfuricum D6. Es lindert Durchfälle und hilft, Giftstoffe aus Ihrem Körper auszuscheiden. Zudem hilft es bei Entzündungen, Hautausschlägen und Schwellungen an den Gelenken.
  • Nr. 11: Silicea D 12. Bekannt auch unter dem Namen Kieselsäure, wird es bei Problemen mit Knochen und Knorpeln eingesetzt. Darüber hinaus hilft es bei einem schwachen Bindegewebe und bremst die Bildung von Falten.
  • Nr. 12: Calcium sulfuricum D6. Dieses Salz regt die Knorpelbildung an. Es lindert Entzündungen in den Gelenken und verbessert den Gallenfluss – damit werden Schadstoffe deutlich schneller aus dem Körper ausgeschieden.

Schüßler-Salze gegen Durchfall

Auch bei Durchfall können Sie Schüsslersalz anwenden.

Schüsslersalz: Diese 3 Varianten haben sich bewährt

Bewährt haben sich die Salze

Nr. 3, Ferrum phosphoricum

Nr. 5, Kalium phosphoricum

Nr. 8, Natrium chloratum

Nr. 10, Natrium sulfuricum

Und so sind sie anzuwenden

Diese Salze können Sie, wenn Sie unter Durchfall leiden, nehmen, allerdings maximal drei Salze zur gleichen Zeit. Dazu nehmen Sie drei- bis sechsmal täglich eine bis drei Tabletten – so lange, bis der Durchfall abgeklungen ist. Wichtig ist, dass Sie die Tabletten einzeln nacheinander nehmen und sie langsam im Mund zergehen lassen.

Schüßler-Salze: Kur gegen Erschöpfung

Schüßler-Salz: Bei Müdigkeit, Nervosität und Energiemangel empfehlen wir Ihnen die 3-Monats-Kur nach folgendem Tagesschema:

Schüßler-Salz: 3-Monats-Kur

  • morgens: Calcium phosphoricum D 6 (Nr. 2)
  • mittags: Kalium sulfuricum D 6 (Nr. 6)
  • nachmittags: Kalium phosphoricum D 6 (Nr. 5)
  • abends: Magnesium phosphoricum D 6 (Nr.7)

Die Einzeldosis beträgt 6-8 Tabletten pro Schüßler-Salz, die Sie in 1 Glas heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken sollten.

Energie-Kur mit Schüßler-Salzen

Bei Mattigkeit und Erschöpfung kann die Zufuhr der richtigen Mineralien Ihren Zellen wieder die Energie zurückgeben, die sie zur Stärkung benötigen. Die beste Wirkung erzielen Sie, wenn Sie mit den Schüßler-Salzen einen Monat lang eine kleine Kur durchführen. Alle Präparate (400 Tbl. jeweils ab 5,50 €), die Sie dazu benötigen, erhalten Sie in der Apotheke.

Nehmen Sie die Mineralsalze vier Wochen lang wie folgt ein:

morgens: Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 Dieses Salz beeinflusst besonders Ihre Nerven und Ihre Psyche, da Kalium an allen Nervenaktionen und am Sauerstofftransport zum Gehirn beteiligt ist.

mittags: Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 Durch dieses Salz wird Ihr Immunsystem gestärkt. Gleichzeitig gleicht es einen Eisenmangel der Zellen aus, wodurch die Sauerstoffversorgung verbessert wird.

abends: Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 Mit diesem Salz unterstützen Sie Ihre Muskeln und Nerven, denn Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Nervenimpulsen.

Lösen Sie von dem jeweiligen Salz 3 Tabletten in einem Glas heißem Wasser auf, und trinken Sie die Lösung in kleinen Schlucken.

Behalten Sie jeden Schluck einen Moment lang im Mund. Sie werden sehen, dass am Ende der Kur, Ihre Körperspeicher wieder aufgefüllt sind und Sie sich kraftvoll und energiegeladen fühlen.

Schüler-Salze und Übungen für Ihre Augen

Schüßler-Salze sind stark verdünnte Mineralien, die den Tränenfilm verbessern und sich seit langem gegen trockene Augen bewährt haben. Am besten machen Sie mit diesen Salzen eine vierwöchige Kur.

Zum Einsatz kommen dabei die Schüßler-Salze Nr. 8 Natrium chloratum und Nr. 12 Calcium sulfuricum, von denen Sie dreimal täglich jeweils drei Tabletten einnehmen sollten. Durch diese Kur verbessert sich die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, und die Bindehaut kann sich regenerieren.

In einigen Fällen, z. B. bei langer Bildschirmarbeit, entstehen trockene Augen auch dadurch, dass wir beim Starren auf den Monitor einfach zu wenig blinzeln.

Hier helfen Ihnen entspannende Augenübungen. Probieren Sie diese Übungen entweder als Erhohlungspause bei der Bildschirmarbeit oder als vorbeugende Maßnahme einmal aus:

  1. Palmieren: Legen Sie Ihre Handflächen gewölbt und ohne Druck über Ihre geschlossenen Augen. Entspannen Sie dabei so lange Sie möchten.
  2. Akkomodieren: Decken Sie mit der rechten Hand Ihr rechtes Auge zu, halten Sie Ihre linke Hand mit ausgestrecktem Arm vor das linke Auge, und fixieren Sie die Handfläche. Führen Sie die Hand nun auf das Auge zu, und fixieren Sie diese aus der Nähe. Wiederholen Sie die Übung mit dem anderen Auge.
  3. Augenkreisen: Lassen Sie Ihre geschlossenen Augen erst rechts dann links herum kreisen.

Schüßler-Salze verkürzen die Hustendauer

Ein Erkältungshusten verläuft in der Regel in den folgenden zwei Phasen: Er beginnt zunächst mit einem trockenen Reizhusten und geht im weiteren Verlauf nach ein paar Tagen in die zweite Phase über, in der es dann zu einer vermehrten Schleimbildung kommt.

In beiden Phasen können Ihnen die verdünnten Mineralien der Schüssler-Salze helfen, die Beschwerden zu lindern und die Hustendauer zu verkürzen.

Schüssler-Salze gegen Reizhusten und Schleimbildung

Gegen den trockenen Reizhusten hilft Ihnen das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium chloratum. Durch dieses Mineral werden die Schleimhäute mit Feuchtigkeit versorgt, wodurch der trockene Hustenreiz gemildert wird.

Hier ist es auch sinnvoll, dem Hustenreiz entgegenzuwirken, denn in dieser Phase ist der Husten nicht produktiv und reizt die entzündeten Schleimhäute nur noch mehr.

Wenn es dann im weiteren Verlauf später auch zur Schleimbildung kommt, gehen Sie zu dem Schüßler-Salz Nr. 4 Kalium chloratum über. Es verflüssigt den zu Anfang noch zähen Schleim und erleichtert Ihnen schließlich das Abhusten.

So nehmen Sie die Schüssler-Salze ein

Nehmen Sie von dem jeweiligen Mittel am ersten Tag alle 10 Minuten und in den folgenden Tagen dreimal täglich eine Tablette ein.

Schlucken Sie für eine optimale Wirkung die Tabletten nicht hinunter, sondern lassen Sie die Schüssler-Salze langsam im Mund zergehen.

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