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Wasser - das blaue Gold!

Inhaltsverzeichnis

Neben den großen Mineralwasser-Marken gibt es Quellwasser, Heilwasser, Tafelwasser sowie Trinkwasser aus dem Hahn.

Quell- und Heilwasser

Quellwasser klingt gesünder, ist es aber nicht unbedingt. Im Vergleich zu Mineralwasser stellt es geringere Anforderungen an die Inhaltsstoffe. Es muss nicht ursprünglich rein sein (obwohl der Name das suggeriert) und es gibt keine Anforderungen an die Mindestmengen an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Heilwasser ruft bei vielen Leuten die Erinnerung an Krankenhaus und abgestanden schmeckendes Wasser hervor. Heilwasser gilt nicht als Lebensmittel, sondern als Arznei. Es unterliegt dem Arzneimittelgesetz.

Je nach Zusammensetzung fördert es die Verdauung, normalisiert den Blutdruck oder verhindert die Bildung von Nierensteinen. Seine heilende, lindernde und vorbeugende Wirkung ist amtlich bestätigt und es ist ursprünglich rein. Wer sein Wasser als Heilmittel ansehen möchte, ist damit auf der sicheren Seite.

Tafel- und Hahnwasser

Tafelwasser stellt kein Naturprodukt dar, sondern die Mischung verschiedener Wasserarten wie Trink-, Mineral- und Meerwasser. Achten Sie besonders darauf, dass Sie die Höchstmenge von 100 ml Kochsalz (NaCl) auf 1 Liter Wasser nicht überschreiten!

Trinkwasser aus dem Hahn stellt lediglich im Notfall eine gute Lösung dar. Bis das Wasser aus Talsperren, Seen, Uferfiltraten und Grundwasser bei Ihnen aus dem Hahn kommt, ist es farb-, geruchlos und keimfrei. Je nachdem, wo Sie den Hahn aufdrehen, ist es darüber hinaus mit eigens dafür vorgesehenen Chemikalien versetzt.

Lassen Sie sich beim nächsten Einkauf auf dieverschiedenen Etiketten beim Wasser ein. Studieren Sie genau, was Sie als Durstlöscher mitnehmen.

Finger weg von Sodabereitern

Sodabereiter gelten als großer Trend. Es ist verlockend, Wasser für wenige Cent aus dem Hahn zu nutzen, keine schweren Kästen mehr zu schleppen und sich das ewige Gerenne um Pfand und leere Flaschen zu ersparen.

Neben den praktischen Erwägungen sollten Sie dennoch einen kritischen Blick auf Ihr Gerät werfen, wenn Sie zu den Verfechtern von Sodabereitern gehören. Bei den meisten Apparaten sind die Flaschen aus Plastik. Diese vertragen kein kochendes Wasser und die Geräte selbst lassen sich in vielen Fällen schwer und an einigen Stellen gar nicht reinigen.

Sammelbecken für Keime

Das Ventil hängt in den meisten Fällen ohne Schutz am Gerät und stellt eine perfekte Sammelstelle für Keime aus der Luft dar. Sogar Fäkalkeime wies die Universität Freiburg am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene nach. Bis zu 6,9 Millionen Keime pro Liter.

Das überschreitet die Grenzwerte der Trinkwasserkontrollen um das Hundertfache. Davon abgesehen müssten Sie das Wasser ständig im Kühlschrank aufbewahren, da sich sonst auch ohne die Keimschleuder am Ventil Keime ansiedeln.

Ebenso steht es um Wasserfilter, die mit ihren ständig feuchten Patronen wahre Biotope für Keime und Bakterien bilden. Oder die Filter geben selbst Schadstoffe wie Chlorid oder Silber ab. Um Kupfer oder Nitrit zu filtern, passiert das Wasser die Filterschichten zu schnell: Die Schadstoffe werden nicht komplett herausgefiltert.

Kalzium- und magnesiumreiches Wasser sollte diese Werte aufweisen

Kalziumreiches Mineralwasser weist mindestens 150 mg Kalzium pro Liter auf, eher sogar mehr. Eines, das reich an Magnesium ist, sollte mindestens 50 mg Magnesium pro Liter enthalten.

Beachten Sie aber

Natürlich kann Ihr Körper die Vitalstoffe aus dem Mineralwasser gut aufnehmen. Allerdings ist es kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse.

Körpereigener Flüssigkeitshaushalt: Zu wenig Wasser macht krank!

Etwa 60 bis 70 Prozent unserer Körpermasse sind reines Wasser. Zwei Drittel davon füllen das Innere der Körperzellen, ein Drittel bilden die extrazellulären Flüssigkeiten wie Blut, Lymphe oder Gewebswasser.

Landtiere und Menschen mussten in der Evolution effektive Mechanismen entwickeln, um sich vor Wasserverlust zu schützen. Dennoch verlieren wir zwei bis drei Liter täglich. Wenn dieser Verlust nicht ausgeglichen wird, kann Flüssigkeitsmangel bzw. die innere Austrocknung schwere Folgen für Ihre Leistungsfähigkeit und Gesundheit haben. Denn zu geringe Trinkmengen können nicht nur das Risiko für Nierenleiden erhöhen.

Die regelmäßige Versorgung mit Flüssigkeit ist für Ihren Körper lebenswichtig. Schließlich verlieren Sie ständig Wasser über Nieren, Darm, Haut und Lungen. Bei den Klimabedingungen in Mitteleuropa und leichter körperlicher Arbeit liegt Ihr Wasserbedarf etwa bei zwei Litern pro Tag.

Ihr Bedarf kann aber auch deutlich höher sein, zum Beispiel bei Hitze, schwerer körperlicher Tätigkeit oder Leistungssport. Auch Fieber, Erbrechen, Durchfall, der Aufenthalt in trockener, kalter Luft sowie salz- und eiweißreiches Essen erhöhen Ihren Bedarf an Flüssigkeit.

Gesundheitlichen Folgen von Flüssigkeitsmangel

  • Nierensteine
  • Harnwegsinfektionen
  • Bluthochdruck
  • Verstopfung
  • verringerte geistige Leistungsfähigkeit

Es gibt sogar Mediziner, die glauben, dass eine Reihe chronischer Schmerzen nichts anderes sind als ein verkapptes Durstsignal des Körpers. Im Grunde scheint der Flüssigkeitshaushalt eine einfache Sache: Was wir brauchen, trinken wir, und was überschüssig ist, scheidet der Körper mit dem Urin aus.

Doch es ist dann doch nicht ganz so simpel. Es muss nämlich nur ein Teil des täglich benötigten Wassers über Getränke aufgenommen werden (1,5 bis 2 Liter).

So funktioniert der Flüssigkeitshaushalt des Körpers

Viele Lebensmittel wie saftiges Obst oder Gemüse enthalten „verstecktes Wasser“. Außerdem stellt der Körper auch selbst Wasser her: Es entsteht chemisch beim Abbau der Nährstoffe zu Energieeinheiten. Andererseits wird längst nicht alles Wasser mit dem Harn ausgeschieden.

Die Haut ist wasserdurchlässig und über die Schweißdrüsen (besonders an heißen Tagen oder bei sportlicher Aktivität) kann die Feuchtigkeitsabgabe noch deutlich gesteigert werden.

Aber auch mit der Atemluft verlässt pro Tag mindestens ein halber Liter Wasser (in Dampfform) unseren Körper. Es wird benötigt, um die Schleimhäute der Atemwege feucht zu halten. Sie erkennen den Wasserdampf, wenn Sie zum Beispiel Ihre Brillengläser oder eine kühle Fensterscheibe anhauchen.

Vor allem im Winter sollten Sie diese Wasserverluste berücksichtigen. Denn in geheizten Räumen ist die Umgebungsluft sehr trocken und der Körper muss mehr Wasserdampf abgeben, um die Atemwege anzufeuchten. Doch nicht alles, was flüssig ist, ist auch zur Deckung Ihres Flüssigkeitsbedarfs geeignet.

Diese Getränke tragen nicht zur Deckung Ihres Flüssigkeitsbedarfs bei

  • Kaffee
  • schwarzer und grüner Tee
  • Wein, Bier und andere alkoholische Getränke
  • Milch und flüssige Milchprodukte

Koffein (in Tee und Kaffee) und Alkohol steigern die Urinproduktion. Beide wirken sich somit negativ auf die Flüssigkeitsbilanz aus und begünstigen Flüssigkeitsmangel. Milch gilt wegen ihres hohen Nährstoff- und Energiegehaltes nicht als Getränk, sondern wird zu den Lebensmitteln gerechnet.

Diese Getränke sollten Sie bevorzugen

  • Mineralwasser
  • Früchtetees
  • Fruchtsäfte
  • alkoholfreies Bier
  • koffeinfreier Kaffee

Auf zuckerhaltige Limonaden sollten Sie möglichst verzichten, denn sie sind sehr kalorienreich. Auch süßstoffhaltige „Light-Produkte sind keine wirkliche Dauerlösung, weil sie den Organismus auf Süßes umprogrammieren und so nicht unbedingt zum Kaloriensparen beitragen.

Gefährlich: Im Alter nimmt Ihr Durstgefühl ab

Mit zunehmenden Lebensjahren nimmt Ihr Durstgefühl ab. Bei Senioren ist daher die Gefahr besonders groß, dass sie regelrecht austrocknen. Gleichzeitig verlieren Ihre Nieren im Alter die Fähigkeit, Wasser im Körper zurückzuhalten.

Außerdem führen einige Medikamente (Entwässerungsmittel, Abführmittel) zu Wasserverlusten in Ihrem Körper. Besonders kritisch ist die Lage für pflegebedürftige Senioren. Der Grund: Sie benötigen Hilfe beim Holen und Einschenken der Getränke oder beim Trinken selbst, sodass sie häufig auf das Trinken verzichten.

Schluckbeschwerden, die Angst vor Toilettengängen oder vor Inkontinenz halten ältere Menschen oft zusätzlich davon ab, zur Wasserflasche zu greifen. Experten gehen davon aus, dassMüdigkeit, Schwäche und Verwirrtheit bei Betagten zum großen Teil die Folgen von Flüssigkeitsmangel sind. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie als älterer Mensch (aber als auch Angehöriger und Pflegekraft) darauf achten, dass ausreichend getrunken wird.

Achten Sie auf die Urinfarbe

An diesem Tipp können Sie sich orientieren: Ist Ihr Urin dunkel gefärbt, fehlt Ihrem Körper Wasser. Bei einer hellgelben Urinfarbe haben Sie genug getrunken.

So wirkt sich ein Flüssigkeitsmangel auf die Organe aus

Fast jedem ist bekannt, dass zu geringe Trinkmengen schlecht für die Nieren sind. Weil die hier auszuscheidenden Salze nicht mehr genügend verdünnt werden, kann es zur Bildung von schmerzhaften Nieren- und Blasensteinen kommen.

Wegen der mangelnden Spülwirkung des Urins steigt außerdem die Anfälligkeit für Harnwegsinfektionen. Auch wenn Sie unter ständiger Verstopfung leiden, kann es dafür eine einfache Erklärung geben: Sie trinken zu wenig. Ohne Wasser können die in der Nahrung enthaltenen Ballaststoffe nicht richtig aufquellen. Dies ist jedoch notwendig, um den Stuhl gleitfähig zu machen.

Trinken Sie morgens auf nüchternen Magen ein Glas lauwarmes Wasser oder – leckerer und obendrein eine gute Vitaminquelle – ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Das gibt Ihrem Darm den notwendigen Schwung. Im Allgemeinen wenig beachtet werden die Auswirkungen der täglichen Trinkmenge auf den Blutdruck.

Wenn Sie zu wenig trinken, verdickt sich automatisch auch Ihr Blut. Es wird zähflüssiger und das Herz muss einen höheren Druck aufbauen, um es durch die Blutgefäße zu pumpen. Langfristig steigt mit dem Blutdruck auch die Gefahr für Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ohne Wasser denkt es sich schlechter!

Auch Ihr Denkvermögen leidet. Bei Flüssigkeitsmangel leidet auch die geistige Leistungsfähigkeit. Immer wieder kommen vor allem ältere Menschen mit Verwirrtheitszuständen ins Krankenhaus. Sie leiden an Gedächtnisstörungen und haben jegliches Raum- und Zeitgefühl verloren.

Die Ärzte sind dann immer wieder erstaunt, dass es oft ausreicht, ihnen einige Liter Flüssigkeit zu infundieren. Nach wenigen Stunden normalisiert sich der geistige Zustand. Hintergrund des Effektes ist ebenfalls die Eindickung des Blutes.

Das Gehirn wird dann nicht mehr ausreichend durchblutet. Wenn Sie sich also ständig schlapp und müde fühlen oder sich nur schlecht konzentrieren können, sollten Sie einmal kritisch prüfen, ob Sie tatsächlich genug trinken.

Es gibt eine Reihe von Berichten, wonach eine mangelnde Flüssigkeitszufuhr auch für chronische Schmerzzustände verantwortlich sein soll, beispielsweise Verdauungsbeschwerden, Gelenk- und Rückenschmerzen oder Migräne. Auch starke Magen- oder Kopfschmerzen können durch die Gabe mehrerer Gläser Wasser zurückgehen.

Noch ist unklar, woran dies liegen könnte. Möglicherweise sendet das Gehirn bei Flüssigkeitsmangel Botenstoffe aus, die diese Schmerzprozesse fördern. Aber wissenschaftlich anerkannte Studien oder Theorien gibt es dafür bisher nicht.

Faustregel für Ihren Flüssigkeitsbedarf

Trinken Sie täglich sechs Gläser Wasser über den Tag verteilt, unabhängig von Ihrem Durstgefühl. Kindergarten- und Grundschulkinder nehmen dabei kleine Trinkgefäße mit 150 Milliliter, Jugendliche und Erwachsene wählen Gläser mit einem Volumen von 200 bis 250 Milliliter.

Auch Essen liefert Flüssigkeit

Essen Sie gerade an heißen Tagen viele wasserreiche Lebensmittel. Dazu zählen beispielweise:

  • kalte oder warme Suppen
  • Salate mit Gurken, Tomaten, Paprika
  • Gemüse, wie Spinat, Blumenkohl, grüne Bohnen
  • frisches Obst wie Melonen, Erdbeeren, Kirschen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen

5 einfache Trink-Tipps

Mit diesen Tipps verbessern Sie Ihre Flüssigkeitsversorgung:

  1. Gewöhnen Sie sich an regelmäßiges Trinken, auch wenn Sie noch kein Durstgefühl verspüren.
  2. Erstellen Sie sich einen Getränkeplan, den Sie gut sichtbar aufhängen. Versuchen Sie, ihn einzuhalten oder noch mehr zu trinken.
  3. Trinken Sie zu jeder Mahlzeit ein Getränk, am besten Mineralwasser.
  4. Stellen Sie schon morgens die Getränke, die Sie tagsüber trinken möchten, an gut sichtbarer Stelle bereit (Schreibtisch, Essplatz).
  5. Suppen und wasserreiche Obstsorten (Melonen, Kiwi, Zitrusfrüchte) enthalten reichlich Flüssigkeit. Sie können einen Teil Ihrer Trinkmenge liefern.

Entgehen Sie dem Wassermangel

Unten haben wir Ihnen einen „Trink-Plan“ zusammengestellt, der es Ihnen erleichtern soll, auf die täglichen zwei Liter zu kommen. Bedenken sollten Sie jedoch, dass jeder Körper unterschiedliche Bedürfnisse hat. Sie müssen sich also nicht unbedingt sklavisch an die Vorgabe von zwei Litern Flüssigkeit täglich halten. Das ist ein grober Richtwert.

Auf jeden Fall sollten Sie nicht erst trinken, wenn Ihr Mund trocken ist. Das ist bereits das letzte Warnsignal. Trinken Sie regelmäßig, auch dann, wenn Sie nicht unmittelbar Durst verspüren. Am besten halten Sie stets eine Flasche Mineralwasser oder Ihren Lieblingstee in Reichweite und schlürfen regelmäßig davon. So decken Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf in der Regel schon, ohne viel darüber nachzudenken.

So könnte Ihr persönlicher Trink-Plan“ aussehen

  • Frühstück: 1 Glas Mineralwasser, Früchtetee oder Fruchtsaft (200 ml)
  • Vormittags: 2 Gläser / Tassen Mineralwasser oder Früchtetee (400 ml)
  • Mittagessen: 1 Tasse dünnflüssige Suppe (200 ml); 1 Glas Saftschorle (200 ml)
  • Nachmittags: 2 Gläser / Tassen Früchtetee, koffeinfreier Kaffee oder Mineralwasser (400 ml)
  • Abendessen: 1 Glas Fruchtsaft oder alkoholfreies Bier (200 ml)
  • Abends: 1 Glas Weinschorle, Früchtetee oder Fruchtsaft (200 ml)
  • Vor dem Zubettgehen oder nachts: 1 Glas Mineralwasser (200 ml)

Tipp: Wenn Sie zu Übergewicht neigen, sollten Sie die Fruchtsäfte besser mit Wasser verdünnen. So enthalten sie weniger Kalorien.

Schadet zu viel Flüssigkeit Ihrer Gesundheit?

Immer wieder kursieren Meldungen, dass Menschen erkranken oder sterben, weil sie getrunken haben. Untersuchungen an Versuchspersonen zeigen jedoch, dass die Konzentrationen von Natrium, Chlorid und Traubenzucker (Glukose) im Blut durch Trinkmengen bis zu zehn Liter pro Tag nicht verändert werden.

Ernährungswissenschaftler raten daher zu einer maximalen Trinkmenge für gesunde Erwachsene von etwa zehn Liter pro Tag an. Höhere Mengen an Flüssigkeit können die Natriummenge im Blut zu stark verdünnen.

Dann besteht die Gefahr, dass sich bei Ihnen Gesundheitsgefahren entwickeln. Die Folgen sind Kopfschmerz, Übelkeit und Zittern bis zum lebensgefährlichen Hirnödem.

Eine flüssigkeitsreduzierte Ernährung kann bei Ihnen notwendig sein, wenn Sie unter Herzerkrankungen, Nierenschwäche oder Leberzirrhose leiden. Dadurch können Sie dann eine Überlastung der Organe zu vermeiden. Besprechen Sie in diesem Fall die richtige Trinkmenge mit Ihrem Arzt.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe und Wirkungen von Mineral- und Heilwässern

Hoher Gehalt anKonzentrationUnterstützend beiBeispiel
Natrium (Na+)mehr als 200 mg/l*zu wenig Magensäure, niedrigem BlutdruckApollinaris, Christinen, Heppinger, Rangau, Selters, Staatlich Fachingen
Kalzium (Ca2+)mehr als 550 mg/lOsteoporose, Allergien, Harnwegsinfekten, MagenschleimhautentzündungBlaue Quellen Rhens, Brohler Stein-sieker, Förstina, Obernauer, Rohrau-er, St. Margareten
Magnesium (Mg2+)mehr als 50 mg/l*Magnesiummangel, Harnwegsinfekten, (Waden-)Krämpfen, OsteoporoseApollinaris, Ensinger, Gerolsteiner, Heppinger, Rangau, Rosbacher
Chlorid (Cl)mehr als 200 mg/l*zu wenig Magensäure (zusammen mit Natrium)Cascada, Christinen spritzig, Rangau, Selters
Fluorid (F)mehr als 1 mg/l*Vorbeugung von Zahnkaries, OsteoporoseChristinen spritzig, Labertaler Sebastian, Redinger, Überkinger
Sulfat (SO42)mehr als 200 mg/l*Störungen von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, Verstopfung, HarnsteinenEnsinger, Rangau, Römer, San Pellegrino, Teusser, Überkinger
Hydrogenkarbonat (HCO3)mehr als 600 mg/l*zu viel Magensäure, Diabetes, zu viel Harnsäure und Gicht, Harnsteinen, HarnwegsinfektenApollinaris, Gerolsteiner, Hassia, Heppinger, Römer, Rosbacher, Staatlich Fachingen

* Die angegebenen Konzentrationen entsprechen den Mindestgehalten aus der Mineralwasserverordnung, mit denen ein Wasser als magnesiumhaltig, chloridhaltig usw. bezeichnet werden darf.

Kohlensäure regt Nervensystem und Kreislauf an

Sie trinken gerne Mineralwasser, aber nur das fast oder ganz ohne Kohlensäure? Und trotzdem sind Sie daran interessiert, was für eine Auswirkung diese auf den Körper hat? Dann sind Sie hier richtig.

Hierzulande lieber mit, anderswo ohne Sprudel

Bei uns in Deutschland ist das Mineralwasser mit Kohlensäure immer noch sehr beliebt, in anderen Ländern trinkt man dagegen (fast) nur stilles Wasser.

Die deutsche Vorliebe für den prickelnden Sprudel rührt wahrscheinlich daher, dass bei uns viele Mineralwässer schon durch ihren Quellort, der meist in Vulkanregionen liegt, die Kohlensäure mitbringen und wir daher diese Wässer gewohnt sind.

Kohlensäure und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper

Im Körper wirkt sie auf unterschiedliche Art: Sie verbessert zum einen die Durchblutung in der Mundschleimhaut. Dadurch regt sie den Appetit an. Auf der anderen Seite füllen Wasser mit Kohlensäure den Magen besser, was Diätwillige unterstützt. Trinken Sie dagegen viel kohlensäurehaltigen Sprudel, kann eben diese Völle im Magen auch sehr unangenehm sein.

Darüber hinaus macht ein kohlensäurehaltiger Sprudel eher wach als einer ohne „Prickel“, er unterstützt nämlich die Verdauung und regt das Nervensystem an. Übrigens eignet sich der Prickel-Sprudel auch besser zum Backen, denn er kann Backpulver ersetzen, da er die Gärung des Teiges anregt.

Dennoch ist mitunter auch Vorsicht geboten: Wenn Sie nämlich viel trinken wollen oder müssen, sollten Sie eher auf kohlensäurearmes Mineralwasser zurückgreifen, denn große Mengen Kohlensäure im Magen sind eher unangenehm und wirkt sich negativ auf das Säure-Base-Verhältnis des Körpers aus.

Filter können Kalk und Schwermetalle aus dem Trinkwasser entfernen

Ob Wasserfilter eigentlich empfehlenswert sind und ob man Trinkwasser überhaupt filtern muss oder sollte, das erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wasserfilter können ein sinnvolles Utensil sein

Leitungswasser ist eines der Lebensmittel, das am besten kontrolliert wird. Dennoch kann es manchmal sinnvoll sein, einen Wasserfilter zu verwenden. So haben meine Eltern schon seit über 20 Jahren einen Filter mit Kartuschen, der Kalk aus dem Wasser filtert.

Es gibt darüber hinaus auch solche Filter, die Chlor oder Schwermetalle wie Blei und Kupfer aus dem Trinkwasser herausfiltern können. Egal, welches System Sie verwenden, Sie können das gefilterte Wasser sowohl pur trinken als auch für die Zubereitung von Getränken verwenden.

Filterkartuschen immer rechtzeitig wechseln – der Gesundheit zuliebe

Allerdings sollten Sie auf jeden Fall beachten, dass Sie die Kartuschen stets rechtzeitig wechseln müssen. Denn Filterkartuschen, die Sie zu lange verwenden, sind ideale Brutstätten für Bakterien und Keime. Und damit wäre ja das ganze Filtern ad absurdum geführt…

 

 

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