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Kalorien sparen: So snacken Sie sich leichter durch den Sommer

Kennen Sie das Snack-Phänomen? Ein Müsli-Riegel morgens am Schreibtisch, die lila Pause“ zum Kaffee zwischendurch, eine Kinderschnitte nachmittags im Stehen, ein Stück Pizza an der Bushaltestelle, eine Hand voll Erdnüsse an der Bar zum Feierabend – so sieht der Speiseplan vieler Menschen aus, die sich im guten Glauben wähnen, sich besonders leicht zu ernähren“. Die meisten Leute lieben Snacks, weil sie keine Arbeit machen und überall zu haben sind.

Das Snack-Phänomen: Sie haben das Gefühl, so gut wie nichts gegessen zu haben – war ja alles schnell mal zwischendurch“ – und haben Ihr Kaloriensoll schon längst überschritten. Dadurch müssen Sie mit unerwünschten, weil schwer gewichtigen Folgen an Bauch, Beinen und Po“ rechnen.

Richtig satt werden Sie sich trotzdem nicht fühlen. Das Snacken gefährdet auf Dauer nicht nur Ihre Figur, sondern auch Ihre geistige Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Sie werden schlapp und unzufrieden – ganz besonders jetzt, wo Ihr Körper auf leichteres Essen gepolt ist.

Meine 9 wichtigsten Regeln für gesundes Snacken

Dennoch will ich Ihnen das Snacken natürlich nicht madig“ machen. Mit meinen Tricks sollte es Ihnen aber gelingen, die kleinen Mahlzeiten gezielt für Ihre Gesundheit einzusetzen. Damit erhalten Sie sogar eine Extraportion an Vitalstoffen und umschiffen locker Leistungskurven und Heißhunger.

  • Essen Sie vormittags und nachmittags jeweils nur einen Snack und nur dann, wenn Sie Hunger haben. Die Zwischenmahlzeit ist keine Pflicht“. Snacken Sie nicht ständig und ersetzen Sie auf keinen Fall eine Hauptmahlzeit durch einen Snack.
  • Setzen Sie auf Snacks, die wenig Kalorien haben, dafür aber einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen – also viel frisches Obst und Gemüse. Am besten decken Sie sich für den Tag mit frischem Obst und Gemüse ein – appetitlich klein geschnitten und in einer Plastikdose verwahrt. Auch selbst zubereiteter Joghurt ist eine gute Alternative. Die Super-Sommeralternative sind Tomaten mit ein wenig Mozzarella oder ein frisch angemachter Salat.
  • Essen Sie lieber selbst zubereitete Zwischenmahlzeiten statt gekaufter. Das ist nicht nur preiswerter: Sie wissen dann auch, was drin steckt. Denken Sie immer an den Zucker- und Fettgehalt Ihrer gekauften Zwischenmahlzeiten, denn da kommt schnell einiges an Kalorien und Minderwertigem zusammen.
  • Wann immer Sie sich besonders konzentrieren müssen, setzen Sie auf Milchprodukte wie naturbelassenen Joghurt, Buttermilch (pur) oder Quark. Süßen können Sie mit selbst gemachter Marmelade, ein wenig Honig oder klein geschnittenem Obst.
  • Wenn Sie unterwegs etwas angeboten bekommen, gehen Sie auf Nummer sicher, wenn Sie sich als Zwischenmahlzeit einen Tomatensaft bestellen. Damit bekommen Sie eine Extraportion Vitamin C, Eisen und Kalzium, kein Fett und kaum Kalorien. Sie können ihn durchaus noch mit etwas Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Honig sowie Muskat würzen – und schon haben Sie einen supergesunden Snack zusammen. Probieren Sie diesen Mix auch mit anderen Säften aus, etwa Rote-Bete-, Sauerkraut- oder Selleriesaft.
  • Sind Ihre Nerven besonders angespannt, bevorzugen Sie komplexe Kohlenhydrate, wie sie zum Beispiel in Vollkornprodukten stecken.
  • Wenn Sie wissen, dass Sie nicht zum richtigen Essen kommen – zum Beispiel bei Konferenzen oder auf langen Reisen, decken Sie sich mit gesunden Snacks ein: Trockenfrüchte, Nüsse, Äpfel, Bananen, Knäckebrot oder Vollkornkekse.
  • Essen Sie Ihre Mahlzeiten generell nie im Stehen und im Gehen – auch Ihre Snacks nicht. Genießen Sie sie bewusst und ohne Nebentätigkeit“. Unterbrechen Sie Ihre Arbeit dafür. Essen Sie nicht am Schreibtisch. Lesen und fernsehen Sie möglichst auch nicht dabei. Nehmen Sie sich Zeit.
  • Kauen Sie langsam und genüsslich, nehmen Sie den Geschmack wahr und fühlen Sie, wie Ihnen der kleine Genuss gut tut.

Setzen Sie auf Alternativen

  • Statt Schokolade, Schokoladigem und Eis (viel Fett und viel Zucker): Schokoküsse und Schokoreis, Frucht- und Joghurteis.
  • Statt Müsliriegel, Milchschnitten (viel Zucker und fetter, als man denkt): zuckerarme Riegel und Fruchtschnitten aus Reformhaus oder Bio-Laden, Rosinen, Trockenfrüchte, Obst, zuckerfreies Müsli.
  • Statt Blätterteig, Torten, Kuchen, Kekse (viel Fett, viel Zucker): Obstkuchen ohne Sahne, Russisch Brot, Hefekuchen.
  • Statt Chips und Salznüsse (salzige Fettbomben): Salzstangen, Salzbrezeln (es sei denn, Sie haben einen erhöhten Blutdruck).
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