Amaranth: Mehr Gehirnpower
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Die Ureinwohner Südamerikas schätzten Amaranth als heiliges Korn, bevor es für lange Zeit in Vergessenheit geriet. Die Vegetarier entdeckten die alten Körner für sich, vor allem um ihre Eisenspeicher aufzufüllen. Bereichern auch Sie Ihre Küche mit den naturbelassenen pflanzlichen Eiweißspendern, die eine ideale „Gehirnnahrung“ sind.
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Die Inkas, Azteken und Mayas waren lange Zeit für ihre unverwüstliche Gesundheit bekannt. Sie schätzten die Blätter und Samenkörner des Amaranth als Nahrungsmittel. Die Blätter wurden ähnlich wie Spinat gekocht und vor allem bei Müdigkeit, Verstopfung und allgemein schlechtem Gesundheitszustand gegessen. Zur Wundheilung wurde die ganze Pflanze in Wasser ausgekocht. Der Saft wurde bei Blutarmut und Schwäche verabreicht.
Besonders Heilkraft aber sprach man den Samenkörnern zu. Sie verbesserten die körpereigene Abwehr und sorgten dafür, dass viele Infektionen an den Ureinwohnern spurlos vorübergingen und ihre Gesundheit ziemlich widerstandsfähig erschien.
Heute weiß man, dass Amaranth reicher an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen und sein Eiweiß hochwertiger ist als bei unseren einheimischen Getreidearten, mit denen es immer vergleichen wird, obwohl es selbst kein Getreide ist.
Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile belegt, dass das Korn gegen chronische Müdigkeit und Erschöpfung, gegen Nervosität, Kopfweh, Migräne, Schlafstörungen, Alterserscheinungen und Magenweh hilft. Vor allem aber erhöht Amaranth die geistige Leistungsfähigkeit.
Warum Amaranth so lange in Vergessenheit geriet
Die südamerikanischen Ureinwohner schrieben der Pflanze lebensverlängernde Heilkräfte zu. Als die spanischen Eroberer mit der scheinbar unverwüstlichen Gesundheit der Ureinwohner konfrontiert wurden, war ihnen diese unheimlich und sie verboten kurzerhand den Genuss von Amaranth.
Sie machten das Verbot daran fest, dass das wertvolle Korn auch bei den rituellen Zeremonien der Ureinwohner eine wichtige Rolle spielte, und diese waren den Christen ohnehin ein Dorn im Auge. Ganz sicher war dies aber auch ein Ausdruck ihres Neides auf die unglaubliche Lebenskraft der Ureinwohner. Doch so kam es, dass Amaranth fast 500 Jahre keine Rolle mehr in Ernährung und Heilkunde spielte, bis er kürzlich wieder entdeckt wurde.
Sie profitieren von der besonderen Vitalstoffvielfalt im Amaranth, wenn Sie:
- zu den Menschen gehören, die vorwiegend geistig arbeiten. Denn Lysin und Lecithin bringen Ihrem Gehirn Kraftnahrung, Magnesium wirkt sich wohltuend bei Stress aus.
- sich vegetarisch ernähren oder Veganer sind, denn Sie brauchen dann besonders hochwertiges Eiweiß aus pflanzlicher Nahrung und viel Eisen, das sonst über Fleisch aufgenommen wird.
- an Magnesiummangel leiden und oft Wadenkrämpfe haben oder einen erhöhten Magnesiumbedarf aufweisen wie Sportler, Stillende, Schwangere, Kinder, Jugendliche und Stressgeplagte. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen brauchen mehr Magnesium. Denn es verbessert die Herzleistung, senkt die Blutfette, hemmt die Gerinnungstendenz und schützt auch das Herz vor Krämpfen.
- älter sind. Dann können Sie mehr Kalzium für Ihre Knochen vertragen. Außerdem bringt Lysin Ihre grauen Zellen auf Trab.
- sehr viel Sport treiben, weil Sie außer Magnesium mehr hochwertiges Eiweiß brauchen und die Kohlenhydrate aus dem Korn dem Stoffwechsel schnell zur Verfügung stehen.
- weiblichen Geschlechts sind. Vor den Wechseljahren profitieren Sie vom Eisengehalt, in und nach den Wechseljahren tut das Kalzium Ihren Knochen gut - insbesondere, wenn Sie nicht so viel Milch trinken.
| Das enthalten 100 Gramm Amaranth | ||
|---|---|---|
| in mg | Damit decken Sie so viel Ihres Tagesbedarfs | |
| Eisen | 9 | 90,0 % |
| Kalium | 484 | 24,2 % |
| Kalzium | 214 | 21,4 % |
| Magnesium | 308 | 88,0 % |
| Natrium | 25 | 4,5 % |
| Phosphor | 585 | 83,1 % |
| Vitamin B1 | 0,8 | 72,2 % |
| Vitamin B2 | 0,2 | 13,3 % |
| Vitamin B3 | 1,1 | 68,7 % |
Für Eilige gibt es Amaranth auch in Fertigprodukten
Auch wer nicht immer Zeit hat, sich Amaranth frisch zuzubereiten, braucht auf das Korn nicht zu verzichten. Inzwischen erhalten Sie im Reformhaus und in Bioläden eine ganze Reihe von Fertigprodukten wie Müslimischungen für das Frühstück, Amaranthsuppen, Nudeln, Bratlinge und unterschiedliche Brotsorten.
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