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Minzöl hilft gegen Migräne so gut wie Pillen

Viele Migräne-Patienten sehen bei einer akuten Attacke keinen anderen Ausweg als zu Medikamenten zu greifen.

Diese Migräne-Medikamente verengen die Blutgefäße im Gehirn und blockieren die Weiterleitung der Schmerzimpulse.

Doch so wirksam diese Pillen auch sind, so heftige können auch ihre Nebenwirkungen sein. Missempfindungen in Armen und Beinen sowie ein Engegefühl in der Brust können der Preis der Schmerzlinderung sein.

Etwas „harmlosere“ Schmerzmittel wie z. B. Paracetamol können ihre Schäden an Leber und Nieren hinterlassen.

Doch vor kurzem haben Wissenschaftler der Forschungsgruppe Klostermedizin an der Universität Würzburg eine vollkommen nebenwirkungsfreie Alternative entdeckt: Minzöl! Das ätherische Öl der Minze entkrampft die Blutgefäße, wirkt schmerzlindernd und örtlich leicht betäubend.

Studien der Forscher hatten ergeben, dass ein paar Tropfen des ätherischen Öls den gleichen Effekt haben wie Paracetamol. Dazu muss das Öl lediglich auf die Schläfen und die Stirn einmassiert werden.


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Wenn Sie einen Versuch mit Minzöl starten möchten, sollten Sie jedoch zu einem medizinischen Präparat aus der Apotheke (z. B. Euminz, JHP Röder) greifen. Synthetische Duftöle haben keine therapeutische Wirkung im Sinne der Aromatherapie.

50 Prozent weniger Kopfschmerzattacken dank Mutterkraut

Bei der Behandlung von Migräne fährt Ihr Arzt immer zweigleisig: In der Akutbehandlung geht es darum, die Schmerzattacken zu lindern. Dazu stehen z. B. Schmerzmittel, so genannte Ergotamine und Triptane, zur Verfügung.

Fast wichtiger ist jedoch die vorbeugende Behandlung, in der es darum geht, die Neigung zu diesen schmerzhaften Attacken zu verringern und ihre Häufigkeit oder Intensität zu reduzieren.

Und genau hier können Sie Mutterkraut als Alternative oder Ergänzung zu den herkömmlichen Therapieverfahren einsetzen.

So wirkt Mutterkraut gegen Migräne

Mutterkraut wirkt gleich dreifach gegen Migräne und kann daher die Häufigkeit der Kopfschmerzattacken um bis zu 50 % senken.

Diese Therapieverfahren senken die Neigung zu Migräne-Attacken:

  • Ausdauersport
  • Entspannungsverfahren (z. B. Yoga, progressive Muskelentspannung)
  • Einnahme von Vitalstoffen (z. B. Magnesium, Vitamin B2)
  • Akupunktur
  • synthetische Medikamente (Beta-Blocker, Flunarizin, Antidepressiva)

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Übrigens werden auch aus dem Mutterkornpilz Migräne-Medikamente hergestellt (Ergotamine). Die Namensähnlichkeit und dasselbe Einsatzgebiet sorgen gelegentlich für Verwechslungen.

Doppelte Wirkung: Die Schmerzattacken sind seltener und weniger heftig

An der Universität Essen wurde im Jahr 2005 die Wirksamkeit eines Mutterkraut-Extraktes untersucht: 170 Migräne-Patienten nahmen vier Monate lang täglich etwa 20 mg des Extraktes ein.

Nach dieser Zeit ging die Anzahl der schweren Migräne-Attacken um etwa die Hälfte zurück. In einer Kontrollgruppe, die nur ein Scheinmedikament (Placebo) erhalten hatte, betrug der Rückgang lediglich etwa 25 %.

Das Ergebnis deckt sich auch mit den Erfahrungen der Migräneklinik in Königstein. Dort erhalten Patienten ebenfalls Mutterkraut-Extrakte, und Ärzte berichten, dass nach einer Einnahmedauer von drei bis fünf Monaten etwa 50 % weniger Migräneattacken auftreten.

Auch unangenehme Begleiterscheinungen während der Anfälle wie Übelkeit, Schwindel oder Erbrechen sind wesentlich seltener.

In der Klinik werden hauptsächlich schwere Fälle von Migräne behandelt. Und die dortigen überaus positiven Erfahrungen sollten für Sie als Patient Anlass genug sein, dieses viel versprechende pflanzliche Heilmittel einmal auszuprobieren.

Alles, was Sie dazu wissen müssen, haben wir im Kasten oben für Sie zusammengestellt.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Anna Lutz schrieb am 28.06.2013, 09:06 Uhr

    Migraene kann sicher mit Minzoel gelindert werden,aber ganz verschwiden wird sie nur durch weglassen von Gluten und Micherzeugnissen,Konservierungs-,Zusatzstoffen und Glukose.

  • christine appel schrieb am 28.06.2013, 09:40 Uhr

    damit habe ich schon lange Erfahrung!

  • dagmar schrieb am 29.06.2013, 20:04 Uhr

    habe mir heute in der apotheke minzöl ( kosten: 6,89 €) gekauft, um es unterstützend anzuwenden, es hat wirklich gewirkt!!! morgens mit migräne erwacht, zolmitriptan eingenommen und noch mal 3 stunden geschlafen, die beschwerden waren danach etwas verringert, aber nicht weg, und ich habe dann 3x mit minzöl schläfen, nacken und stirn eingerieben, und es geht mir besser. der versuch ist es wert!!! und ich hoffe, dass die krankenkassen endlich die als gut bewertete akupunktur in ihre leistungen übernehmen, denn eigentlich sollte niemand mit schmerzen leben müssen!!!,

  • Blamarel schrieb am 30.06.2013, 21:26 Uhr

    Ich habe schon vor 10 Jahren das Rödler genommen, wenn ich starke Kopfschmerzen - Migräne hatte. Zum Glück habe ich mich vom Kopfweh verabschieden können! Es hilft wirklich sehr gut!