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Auch Insektenstiche können gefährliche Allergien auslösen!

Jeder kennt es: Da sitzt man draußen und beobachtet mit mulmigem Gefühl, wie Wespen um den Pflaumenkuchen oder das Cola-Glas tanzen und traut sich nicht, zuzugreifen. Stiche dieser Plagegeister können Allergien auslösen, welche oft erhebliche Folgen haben. Seien Sie also auf der Hut, damit Sie den Sommer wespenstichfrei unbeschwert genießen können.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wespenstiche tun weh!
  2. Vermeiden Sie Wespenstiche durch richtiges Verhalten
  3. Wenn die Wespe doch mal zusticht…
  4. Mücken und süßes Blut
  5. Motten und Fruchtfliegen bringen Krankheiten ins Haus

Wespenstich© Adobe Stock – kozorog

Wespenstiche tun weh!

Wer schon einmal von einer Wespe gestochen wurde, weiß, dass der Stich der kleinen schwarz-gelben Ungeheuer viel schmerzhafter ist als ein harmloser Mückenstich, sich nicht selten entzündet und bei empfindlichen Menschen sogar schwere allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Normalerweise ist das Wespengift für Menschen erst lebensbedrohlich, wenn mehrere Hundert Wespen auf einmal zugestochen haben. Dennoch kann ein Wespenstich sehr schmerzhaft sein und zu heftiger Rötung, Schwellung oder Entzündung führen. Schätzungsweise drei Millionen Deutsche reagieren allergisch auf einen Wespenstich. Bei einer echten Bienen- oder Wespengiftallergie kann es zu schweren allergischen Allgemeinreaktionen kommen.

Typische Symptome

Folgende Symptome können bei einer allergischen Reaktion oder von Massenstichen auftreten (zum Beispiel 30 bis 40 Wespenstiche):

Dieses lebensbedrohliche Phänomen wird als allergischer Schock bezeichnet. Es wird darauf zurückgeführt, dass das Insektengift direkt in den Blutkreislauf gelangt. Beim ersten Stich zeigten sich oft eine Nesselsucht, ein Hautausschlag mit stark juckenden Quaddeln, Atemnot, Schwellungen oder Juckreiz am ganzen Körper.

Was tun bei einer allergischen Reaktion?

Treten solche Symptome bei Ihnen auf, besteht die Gefahr, dass Sie beim nächsten Stich einen solchen lebensgefährlichen Schock erleben. Er kann sich mit Juckreiz in Handflächen und an Fußsohlen ankündigen, der Blutdruck fällt rasch ab, Sie werden bewusstlos. Suchen Sie sofort einen Arzt oder eine Klinik auf, wenn Sie nach einem Wespenstich außer Schmerzen, Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle weitere Beschwerden wie beispielsweise Herzrasen, Übelkeit oder Kreislaufschwäche haben. Ein solcher Fall ist eine allergische Reaktion und muss schnellstmöglich behandelt werden.

Vermeiden Sie Wespenstiche durch richtiges Verhalten

Man merkt es sofort, wenn eine Wespe zugestochen hat. Im Gegensatz zu Mücken sind Wespen keine Blutsauger und haben es daher auch nicht auf Ihr Blut abgesehen. Sie fühlen sich bedroht und stechen dann zur Verteidigung zu. Mit dem richtigen Verhalten können Sie daher in den meisten Fällen einen Wespenstich vermeiden.

Damit Sie nicht gestochen werden, sollten Sie:

  • nicht um sich schlagen, wenn sich eine Wespe nähert; das Tier könnte sich bedroht fühlen und Sie deshalb stechen
  • nicht barfuß über Wiesen laufen, denn in Blüten könnten Wespen sitzen
  • starke Parfums vermeiden, die die Tiere anlocken könnten
  • kein Fallobst mit der Hand aufheben
  • Lebensmittel im Freien nicht unbedeckt stehen lassen
  • im Freien mit einem Strohhalm trinken, um ganz sicher zu gehen, dass keine Wespe in Ihren Mund gelangt
  • auf geblümte Kleidung verzichten, durch die Wespen angezogen werden
  • ätherische Öle wie Nelkenöl, Teebaumöl, Zitronenöl, Bergamotteöl oder Lavendelöl benutzen

Wespe© Adobe Stock – Ingo Bartussek

So nutzen Sie ätherische Öle effektiv gegen Wespenstiche

Wenn Sie bei sich zu Hause draußen sitzen, können Sie ein paar Tropfen des Öls Ihrer Wahl in ein Schälchen mit Wasser geben oder in einer Duftlampe verdampfen. Alternativ eignet sich auch die Anwendung in einer Bodylotion. Mischen Sie dazu einfach ein paar Öltropfen unter Ihre Lieblingslotion, und reiben Sie sich damit ein.


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Ehe Sie das ätherische Öl direkt großflächig mit Ihrer Haut in Kontakt bringen, sollten Sie allerdings vorher unbedingt einen kleinen Allergietest machen: Tupfen Sie einen Tropfen des Öls in die Ellenbeuge. Wenn sich nach ein paar Stunden keine Rötung oder Juckreiz zeigt, sind Sie auf der sicheren Seite. Naturreine ätherische Öle erhalten Sie im Bioladen oder Reformhaus. Synthetisch hergestellte Duftöle riechen zwar genauso, haben aber nicht dieselbe Wirkung.

Schneller Schutz nach drei Tagen

Für Insektengift-Allergiker empfiehlt sich eine Desensibilisierungstherapie, um das Immunsystem an die Giftstoffe zu gewöhnen. In der Regel erhalten die Patienten dabei innerhalb mehrerer Monate das Insektengift in immer höheren Dosierungen. Diese zeitraubende Prozedur lässt sich jedoch auch erheblich abkürzen, berichteten Forscher der Universität Rostock in der Zeitschrift Allergologie.

Sie verabreichten 93 Patienten mit einer Wespengift-Allergie die erforderlichen Injektionen innerhalb von drei Tagen. In den folgenden drei Jahren wurden 29 von ihnen erneut gestochen. Nur bei drei Patienten traten dabei leichte allergische Reaktionen auf. Diese Erfolgsrate ist identisch mit der bisherigen Langzeittherapie. Die Behandlung (Rush®-Hyposensibilisierung) führt man stationär durch. Wenden Sie sich am besten an eine Klinik mit einer allergologischen Abteilung. Sie ersparen sich so nicht nur etliche Arzttermine, sondern sind auch wesentlich früher vor einer allergischen Schockreaktion geschützt.

Frischer Most macht Sie sensibel!

Eine erstaunliche Entdeckung machten kürzlich spanische Allergologen: Der Genuss von frischem Traubenmost und jungem Wein (auch Federweißem) führt unter Umständen zur Bildung von Antikörpern gegen Wespengift. Dadurch reagieren Menschen auf den ersten Wespenstich ihres Lebens sofort allergisch. Das berichtete Dr. Alicia Armentia vom Hospital Rio Hortega in Valladolid auf dem 24. Jahreskongress der spanischen Gesellschaft für Allergieforschung und klinische Immunologie in Marbella. Die Allergologin vermutet, dass bei der Herstellung von Traubensaft Wespen „mitverarbeitet“ werden, sodass deren Gift in den Most gelangt.

Bei der Untersuchung von Blutproben freiwilliger Testpersonen zeigte sich, dass der Körper solche Antikörper gegen Wespengift nur nach Genuss von frischem Most oder sehr jungem Wein bildet. Reife Weine hatten diese Wirkung nicht, da der Fermentationsprozess offenbar das Insektengift abbaut. Wenn Sie allergisch gegen Wespenstiche sind, sollten Sie sicherheitshalber auf frischen Traubenmost und junge Weine verzichten.

Wenn die Wespe doch mal zusticht…

Wenn Sie nicht zu den Wespen-Allergikern gehören, können Sie die unangenehmen Folgen eines Stichs gut selbst behandeln. Beginnen Sie unmittelbar, nachdem Sie gestochen wurden, die Einstichstelle zu kühlen. Verwenden Sie dazu Umschläge mit einer desinfizierenden Lösung wie Octenisept® oder Waschalkohol, den Sie in der Apotheke erhalten. Eines der besten Mittel dazu ist essigsaure Tonerde (Aluminiumdiacetat). In der Apotheke erhalten Sie bereits für etwa 2 € mit dieser Lösung getränkte Kompressen, die Sie auf die Einstichstelle auflegen können. Dadurch erreichen Sie nicht nur eine angenehme Kühlung, sondern beugen gleichzeitig auch einer Entzündung vor.

Wenn Sie unterwegs gestochen werden, sollten Sie in einem Restaurant um ein paar Eiswürfel bitten oder eine Zitronenscheibe auflegen. Wieder zuhause lindert Aloe-Vera-Gel die Entzündung oder Schwellung und wirkt gleichzeitig kühlend. Tipp: Besorgen Sie sich eine Aloe-Pflanze als Erste Hilfe bei Insektenstichen. Schneiden Sie bei Bedarf einfach eine Scheibe von einem der Blätter ab und träufeln Sie den frischen Saft auf die Stichwunde. Wenn Sie dann noch zusätzlich ein homöopathisches Mittel einnehmen, sind Sie rasch wieder beschwerdefrei. Zur Linderung des Juckreizes und zur Desinfektion können die Stelle mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe einreiben. Sollten Sie allerdings Beschwerden haben, die über Entzündung und Schwellung hinausgehen, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen.

Ist eine Allergiespritze bei einem Insektenstich nötig?

In den meisten Fällen ist eine Allergie-Spritze nicht notwendig. Die aufgetretene Schwellung ist eine milde Reaktion auf den Stich einer Biene, Wespe oder Hornisse. Da Bienen beim Stechen ihren Stachel verlieren, sollten Sie diesen zunächst entfernen, wenn er noch in der Haut steckt. Kühlen Sie anschließend die Stichstelle mit Eis, um die Schwellung und den Juckreiz zu begrenzen. Eine größere lokale Reaktion auf einen Insektenstich führt nicht zu einem erhöhten Risiko für spätere schwerwiegende Reaktionen. Eine Allergiespritze behebt diese Reaktion ebenfalls nicht.

Bei einer Allergiespritze verabreicht man eine kleine Menge Insektengift mehrmals über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Diese Behandlung kommt ausschließlich für Menschen infrage, die schwerwiegende Symptome einer lebensbedrohlichen Anaphylaxie aufweisen. Die Spritze kann das Risiko von 50 bis 60 Prozent auf weniger als 5 Prozent reduzieren. Wenn Sie in der Vergangenheit Symptome einer Anaphylaxie aufwiesen, sollten Sie immer ein Notfallset bei sich tragen. Darin befinden sich in der Regel Adrenalin und Antihistaminika zur Selbstinjektion. Auf diese Weise können Sie akute Symptome wie Atemwegsverengung mindern, bis ein Notarzt eintrifft oder Sie die Ambulanz erreichen.

Sofortmaßnahmen bei Stichen in Mund und Rachen

Wenn Sie eine Wespe oder Biene verschluckt haben beziehungsweise in Mund oder Rachen gestochen wurden, ist das ein akuter Notfall. Sie bekommen durch das Anschwellen der Schleimhäute und durch die Verengung der Atemwege rasch Luftnot und drohen zu ersticken. Dadurch geraten Sie in Panik und laufen blau an. Sie sollten umgehend den Notarzt rufen oder gleich in die nächste Klinik fahren. Beachten Sie außerdem die folgenden Tipps:

  • Versuchen Sie, bis zum Eintreffen des Notarztes ruhig zu bleiben. Wenn jemand anderes gestochen wurde, versuchen Sie, ihn zu beruhigen.
  • Öffnen Sie enge Kragen, Hemden und Gürtel.
  • Lutschen Sie Eiswürfel.
  • Trinken Sie nichts, denn da besteht die Gefahr, dass Sie sich verschlucken und ersticken.

Homöopathische Erste Hilfe bei Wespenstichen

  • Apis, wenn der Stich eine hellrote, heiße Schwellung verursacht und die Beschwerden sich durch kalte Anwendungen bessern.
  • Ledum hilft, wenn Sie starke Schmerzen haben, es aber zu keiner Schwellung kommt. Die Haut um die Einstichstelle ist eher kalt als überwärmt.
  • Vespa crabro bei brennend-heißen Schmerzen, begleitet von einem fiebrigen Gefühl.

Lassen Sie sofort nach dem Stich einmalig drei Globuli des passenden Mittels in der Potenz C30 im Mund zergehen.

Mücken und süßes Blut

Mücken kommen meist in der Abenddämmerung; an feuchtwarmen Tagen legen sie jedoch schon nachmittags los. Tagsüber halten sie sich an schattigen, feuchten Orten wie beispielsweise Hecken und Gehölzstreifen oder auch im Haus versteckt. Besonders wenn Sie in der Nähe von (stehenden) Gewässern wohnen, arbeiten, spazieren gehen oder sich sportlich betätigen, werden Sie häufiger mit ihnen Bekanntschaft machen, als Ihnen lieb ist. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Mücken besonders gerne zustechen, wenn jemand süßes Blut hat. So ganz stimmt das nicht, denn die Wirklichkeit sieht ein bisschen anders aus: Mücken nutzen ein sehr komplexes Zusammenspiel aus Geruch, Wärme und Feuchtigkeit der Haut, um ein attraktives Ziel zu orten.

So kann die Mücke eine mögliche Anzapfstelle nur dann erkennen, wenn die Körpertemperatur von Mensch oder Tier zwischen 36,45 und 37,85 °C liegt. Je weiter Ihre eigene Temperatur davon entfernt ist, desto weniger anfällig sind Sie für Stiche. Besonders gerne stechen Mücken Menschen mit dünner, gut durchbluteter Haut. Sie fliegen aber auch auf Fuß- und Schweißgeruch, der sich beim Schwitzen oder beim Sport besonders stark entwickelt. Den können Mücken schon in 20 Meter Entfernung wahrnehmen. Sprühen Sie sich mit Schutzmitteln ein, bevor Sie nach draußen gehen oder spätestens wenn die Dämmerung einsetzt. Die heutigen Mückenmittel erzielen dabei gute Ergebnisse. Wählen Sie die sanftere Anti-Mücken-Alternative mit dem Wirkstoff Bayrepel (z. B. Autan), sind Sie bis zu acht Stunden vor Stichen geschützt.


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Mücke© Henrik Larsson - Fotolia

So werden Sie den quälenden Juckreiz los

Das Jucken nach einem Stich deutet auf eine allergische Reaktion hin, die von den Eiweißstoffen ausgelöst wird, welche die Stechmücke in die Saugstelle einspritzt. Damit wird das Gerinnen des Blutes verhindert, um der Mücke die ungestörte Nahrungsmittelaufnahme zu ermöglichen. Oft bildet sich an der Einstichstelle auch noch für einige Stunden eine Quaddel. Diese Quaddeln entstehen nach dem Stich durch die Ausschüttung von körpereigenem Histamin, dem Stoff, der das Jucken auslöst. In der herkömmlichen Therapie stehen Salben mit synthetischen Antihistaminika zur Verfügung. Diese schwächen die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin ab, indem sie Histamin-Rezeptoren blockieren. So wird der Juckreiz unterdrückt. In der Apotheke erhalten Sie ebenfalls wirksame juckreizlindernde Salben (z. B. Fenistil oder Soventol), die einen leichten Kortisonzusatz enthalten. Hydrocortison- oder Antihistaminikasalben oder -gels lindern ebenfalls den Juckreiz und die Entzündung.

Einfacher geht es so: Legen Sie eine frische Scheibe Zwiebel oder Knoblauch auf den Stich. Der Inhaltsstoff Allicin wirkt entzündungshemmend und lindert den Juckreiz. Auch sehr hilfreich: Johanniskrautöl. Kratzen Sie nach Möglichkeit nicht. Je mehr Sie kratzen, desto länger hält die Schwellung an.

Treiben Sie nicht den Teufel mit dem Beelzebub aus

Großer Beliebtheit erfreuen sich die sogenannten Repellents. Diese Substanzen vermiesen durch ihren Duft den Stechmücken das Landen auf der Haut. Repellents töten nicht, sondern schrecken lediglich ab. Sie sind als Roll-on-Stick, Lotion, Mückenpflaster sowie als Spray erhältlich. Nach neuesten Untersuchungen französischer Forscher schädigen diese Repellents jedoch neben der Lust der lästigen Blutsauger auch die Nervenzellen des menschlichen Gehirns.

Als besonders schädlich erwiesen sich die Repellents, wenn der darin enthaltene Wirkstoff DEET mit weiteren Substanzen zusammenspielt. Laut Meinung der Wissenschaftler baut DEET im Gehirn den Botenstoff Cholinesterase ab. Die Wissenschaftler zeigten in ihren Versuchen, dass DEET mit Stoffen in Wechselwirkung tritt, die man in der Landwirtschaft in großen Mengen einsetzt. 200 Millionen Menschen weltweit setzen sich beim Kampf gegen die kleinen Blutsauger aus Unwissenheit dieser Gefahr aus.

Natürliche Mittel gegen lästige Blutsauger

Es gibt einen ganzen Reigen ätherischer Öle, die die Natur zur Abwehr von Stechmücken und anderen Flugobjekten bereithält:

  • Zitrone
  • Bergamotte
  • Eukalyptus
  • Sandelholz
  • Minze
  • Zimt
  • Kampfer
  • Lavendel
  • Anis
  • Katzenminze (sehr wirksam)

All diese Duftstoffe halten die Quälgeister ab. Wichtig ist, dass Sie diese Öle aus der Apotheke oder dem Reformhaus nicht pur auftragen, denn das würde Ihre Haut zu sehr reizen. Mischen Sie sie im Verhältnis 1:4 mit einer Hautcreme. Diese Schutzmittel sollten Sie vor allem abends auf die unbedeckten Hautstellen einreiben.

Um die Plagegeister im Haus oder auf der Terrasse zu vertreiben, versuchen Sie es mit zerriebenen Salbeiblättern, die Sie in einer feuerfesten Schale angezündet vor sich hinglimmen lassen. Wenn Ihnen der Salbei-Duft zu intensiv ist, versuchen Sie es mit Essig-, Lavendel- oder Zitronenessenz oder platzieren Sie Tomatenpflanzen, Katzenminze oder Duftgeranien am Fensterbrett.

Haben Sie eine Mückenstich-Allergie?

Manche Menschen reagieren empfindlich auf Mückenstiche. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es sich um eine allergische Reaktion handelt. Typisch allergische Reaktionen zeigen weiterreichende Symptome. Dazu gehören Schwellungen der Augen, Lippen, Zunge und des Rachens, Luftnot, Quaddelbildung und Krämpfe. Diese Symptome kommen bei Mückenstichen praktisch nie vor.

Wenn Sie empfindlich auf diese Substanzen sind, fällt die örtliche Reaktion sehr stark aus. Die Bissstelle kann anschwellen, jucken und tagelang bestehen bleiben. Die gute Nachricht ist, dass der Körper mit jedem Mückenstich eine Immunität gegen den Speichel der Mücke aufbaut. Im Laufe der Zeit nimmt die Empfindlichkeit gegen Mückenstiche tendenziell ab. Aus diesem Grund gelten Mückenstiche aber keineswegs immer als harmlos, denn Mücken können Krankheiten übertragen.

Motten und Fruchtfliegen bringen Krankheiten ins Haus

Fruchtfliegen, Motten und Käfer fühlen bei Ihnen besonders wohl, wenn es schön warm ist. Sie verunreinigen Lebensmittel und Kleidungsstücke und bewirken so mit ihren Hinterlassenschaften Hautreizungen, Entzündungen, Allergien oder Darmprobleme. Wenn Sie viele Vollkornprodukte in Ihrer Küche verwenden und sich gern etwas vorsorglich eindecken, werden Sie garantiert auch eines Tages die dazugehörigen Vorratsschädlinge kennenlernen. Die meisten dieser unerwünschten Plagegeister kommen mit dem Einkaufskorb ins Haus.

Motte© Adobe Stock – Peter Jurik

Dörrobstmotte, Brotkäfer, Mehlmotte, Wollkrautblütenkäfer oder Speichermotte ziehen als blinde Passagiere in gekauften Lebensmitteln bei Ihnen ein. Praktisch ist kein Lebensmittel vor den Schädlingen sicher. Bis auf Salz, Zucker und reines Fett mögen sie alles. Besonders gern befallen sie Getreide oder Getreideprodukte, die meist in der normalen Speisekammer aufbewahrt werden, in der es oft sehr warm ist. Backzutaten wie Nüsse, Rosinen, Trockenobst, Kakao oder Schokolade haben es ihnen ebenfalls angetan. Müsli steht ebenso hoch im Kurs wie Nudeln und Reis. Die Mehlmilbe verschmäht auch Tierfutter nicht.

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