Bis in die 70er Jahre gab es nur Total- oder Teilprothesen als Zahnersatz. Obwohl diese immer noch weit verbreitet und erfolgreich sind, können heutzutage auch künstliche Zähne einzeln implantiert werden. Diese können auch dazu dienen, um temporäre Gebisse besser zu befestigen oder dauerhafte Gebisse besser zu verankern.

Wenn Sie einen oder alle Zähne verloren haben, können Sie unter folgenden Alternativen wählen:

  • Zahnprothesen – Diese bestehen aus künstlichen Zähnen, die auf einer zahnfleischfarbenen Plastikunterlage befestigt sind. Teilgebisse können wenige bis viele fehlende Zähne ersetzen. Sie werden häufig von Metallkammern an Ort und Stelle gehalten, die an benachbarte Zähnen angreifen. Dauerhafte Teilprothesen oder Brücken sind fest an den Nachbarzähnen gebunden.

Konventionelle Totalprothesen lassen sich vorrübergehend über Ihre Kauleisten stülpen oder über einen Rest verbliebener Zähne. Totalprothesen können auch vor dem Zähneziehen angefertigt werden und sofort danach angepasst werden (Immediat-Prothese) oder erst, wenn das Zahnfleisch verheilt ist. Da Ihr Zahnfleisch beim Abheilen schrumpft, kann ein weiterer Zahnarztbesuch zum Nachstellen des Prothese notwendig sein, besonders wenn eine Immediat-Prothesen eingesetzt wurde.

Wahrscheinlich wird es einige Übung erfordern, ehe Sie mit Ihren dritten Zähnen wieder normal essen und sprechen können. Obwohl sich einige Menschen nie richtig an ihr neues Gebiss gewöhnen, erfreuen sich andere bester Leistung. Ob ein Gebiss das Richtige für Sie ist, hängt häufig davon ab, wie gut Sie sich daran gewöhnen. Wenn Ihnen Ihre neue Prothese dauerhaft Probleme bereitet, können Zahnimplantate eine gute Alternative darstellen.

  • Zahnimplantate – Durch ihre bessere Verankerung im Kiefer können Zahnimplantate eher Aussehen und Funktion natürlicher Zähne nachahmen als Prothesen. Ein vollständiger Ersatz aller Zähne durch Implantate kann Monate dauern, wobei es schon eine Kombination von Implantaten plus Gebiss gibt, die sich innerhalb von einem Tag einsetzen lassen.

Bei traditionellen Zahnimplantaten platziert Ihr Kieferchirurg ein oder mehrere Metallzylinder in Ihrem Knochen unter dem Zahnfleisch (es gibt Implantate mit und ohne Gewinde). Während die Wunde verheilt, wächst innerhalb von 3 bis 6 Monaten der Knochen um das Implantat und verankert dieses fest im Kiefer. Nach der Knochenheilung wird ein Abdruck der Implantate gemacht, mit dem die Ersatzzähne angefertigt werden. Diese können direkt an dem Implantat oder einer zusätzlichen Struktur fixiert werden. Bei den so genannten Sofort-Implantaten wird kurz nach dem Einsetzen der Zylinder ein Metallrahmen an den Implantaten befestigt. Dieser Rahmen gewährleistet einen sicheren Sitz Ihrer neuen Prothese und stabilisiert die Implantate bis die Knochenheilung abgeschlossen ist. Eine Untersuchung der Kiefer durch Ihren Zahnarzt und eine ausführliches Beratungsgespräch durch Zahnarzt oder Kieferchirurg soll abklären, ob Sie ein geeigneter Kandidat für Zahnimplantate sind. Ein Fehlschlagen der Implantate kann durch Rauchen oder schlecht eingestellten Diabetes wahrscheinlicher werden, da sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers (v.a. Infektionsabwehr und Wundheilung) beeinträchtigen können. Außerdem sind Zahnimplantate deutlich teurer als herkömmliche Prothesen. Wenn diese Kosten nicht durch Ihre Krankenkasse gedeckt sind, wird eine höhere Eigenbeteiligung erforderlich.

+ + + News zu "Zahnprothesen und Implantate" + + +

Die richtige Pflege der Zahnprothese ist wichtig

19.06.2008 16:00 

Herr Klaus W. hat diese Frage: Ich habe jetzt meine erste Teilprothese bekommen, die ich auch herausnehmen kann. Muss ich bei der Pflege etwas besonderes beachten, wenn ja, was? Lieber Klaus, []

  • Garantie: Wir geben Ihre E-Mail nie an Dritte weiter.
  • Garantie: Sie können sich jederzeit abmelden.
  • Garantie: Ehrenkodex E-Mail Marketing und zertifizierter Versender.

Weitere Artikel zum Thema Zahnprothesen und Implantate