Retrograde Ejakulation
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GNL5223
Bei Männern, die sich einer Transurethralen Resektion der Prostata (TURP) unterzogen haben, tritt gewöhnlich eine retrograde Ejakulation auf. Dies ist eine in der Regel dauerhafte Nebenwirkung, bei der die Samenflüssigkeit nicht aus dem Penis ausgestoßen, sondern zurück in die Harnblase entleert wird. Männer können trotzdem noch einen Orgasmus haben, allerdings kann die Fertilität beeinträchtigt sein.
Eine Retrograde Ejakulation kann ebenfalls nach einer Transurethralen Inzision der Prostata (TUIP) auftreten und weniger häufig nach einer photoselektiven Vaporisation der Prostata (PVP).