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So entsteht eine Erektion

Der Ablauf einer Erektion lässt sich in 5 Stufen einteilen

1. Latenzphase: Sie nehmen erotische Reize wahr, die Ihre Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark stimulieren. Von dort aus werden dann Impulse an die Schwellkörper weitergeleitet, die Botenstoffe freisetzen. Durch diese Botenstoffe erschlaffen die Muskeln im Penis, die Blutgefäße können sich weiten, und es ist Platz für einen enormen Bluteinfluss, der rund 700 % des normalen Blutflusses beträgt. Die Geschwindigkeit des Blutes steigert sich ebenfalls um 25 %. Die Schwellkörper füllen sich mit Blut, das Glied verlängert sich.

2. Tumeszenzphase: Die Blutfülle in den Schwellkörpern steigert den Druck. Dieser presst die Venen zusammen, weniger Blut kann abfließen, der Penis vergrößert sich weiter.

3.Erektionsphase:Je größer der Penis wird, desto mehr entsteht ein Gleichgewicht zwischen einströmendem und ausströmendem Blut. Der Bluteinstrom sinkt langsam wieder auf normale Werte ab.

4. Rigiditätsphase: Jetzt sind auch die Nerven der Beckenbodenmuskulatur beteiligt. Sie ziehen die Muskeln zusammen, so dass der Blutabfluss völlig gestoppt wird. Der Blutdruck in den Schwellkörpern ist jetzt höher als der restliche Blutdruck im Körper. Der Penis ist völlig steif, er steht fast in einem 90-Grad-Winkel ab – nun ist auch der Geschlechtsverkehr möglich.

5. Detumeszenzphase: Nach dem Samenerguss fließt das Blut durch die Venen wieder ab. Dadurch sinkt der Grad der Versteifung wieder, bis der Penis schließlich erschlafft.

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