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Sportbekleidung - die richtige Kleidung kann Sie beim Sport unterstützen

Eine Frau joggt im Wald© Christian Schwier – Fotolia

Auf die richtige Bekleidung kommt es an

Achten Sie auf Qualität!

Die alte Sportlerregel lautet: „Man sollte sich so kleiden, dass man zu Beginn des Trainings leicht fröstelt.“ Das funktioniert im Sommer unter Umständen am frühen Morgen, ansonsten fällt das schwer. Um nicht zu überhitzen, tragen Sie bei hohen Temperaturen „echte“ Sportbekleidung.

Verzichten Sie auf T-Shirts aus Baumwolle oder Trainingsanzug-Hosen. Diese führen keinen optimalen Wärmeaustausch herbei. Es empfiehlt sich ein T-Shirt oder Achselhemd bzw. Trägertop und eine kurze Hose aus einer speziellen Sportfaser (Coolmax® oder ähnliche).

Wenn Sie in der direkten Sonne laufen, tragen Sie eine Kopfbedeckung. Ein Baseball-Cape oder ein Tuch schützen Sie vor einem Hitzschlag. Ebenfalls zur Bekleidung im Sommer gehört Sonnencreme.

Cremen Sie sich rund 30 Minuten vor Trainingsbeginn gut und reichlich ein, wenn Sie mit nackten Armen und Beinen Sport machen. Wählen Sie bei Bekleidung und Kopfbedeckung keine dunklen Stoffe: Diese ziehen die Sonne an und sorgen für eine Hitzestauung.

Eigenschaften von Sportbekleidung

Diese Eigenschaften sollte Ihre Sportkleidung aufweisen:

  • schnell trocknend
  • thermoregulierende Funktion
  • reflektierende Streifen für mehr Sicherheit
  • Gitterstoffeinsätze, z. B. unter den Armen, zur Unterstützung der Thermoregulierung
  • absolut winddicht und trotzdem atmungsaktiv

Spezielle Radbekleidung zum Radwandern und Rennradfahren

  • angenehm leicht
  • komfortable Sitzpolster
  • ohne Nähte an den Beinen
  • auch bei hohem Druck an Knien und beim Sitzen dauerhaft wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv
  • auch bei Dauerbelastung (z.B. Abknicken des Ellenbogens) formbeständig
  • spezielles Nahtband sorgt für Wasserdichte

Mit der richtigen Schnürung läuft sich’s besser

Schuhe schnüren – das lernt man doch als Kind. Denken Sie vielleicht! Dem ist aber nicht ganz so, denn was Sie wahrscheinlich nicht wussten: Wenn Sie Sport treiben, sollten Sie die Art, wie Sie Ihre Schuhe schnüren, gezielt auswählen. So können Sie nämlich „Schwächen“ Ihrer Füße gezielt ausgleichen.

Sozusagen kinderleicht ist es angeblich, die Schuhe zu schnüren. Deshalb schenkt man der Schuhschnürung als Erwachsener auch keine Bedeutung. Das dachte sich auch Bill Rodgers, bis er beim Boston-Marathon zwar mit 2:09:55 einen neuen Landes- und Streckenrekord aufstellte, dabei aber Zeit verschenkte, als ihn seine offenen Schnürbänder behinderten.

Es ist also richtig und wichtig, die Schnürsenkel vor jedem Training und vor allem vor dem Start zu einem Wettkampf fest und sicher zu schnüren. „Schuhschnürung hin oder her: Fest muss sie sein, sonst gar nichts“, ist da eine weit verbreitete Meinung unter den Läufern. Falsch!

Eine Schuhschnürung, die schlecht sitzt, drückt und den Fuß an sensiblen Stellen zu fest zusammenschnürt, kann sogar Verletzungen provozieren. Für Achillessehnenbeschwerden, Knochenhautreizungen, Blasen oder schwarz verfärbte Fußnägel ist oft genug eine falsche Schuhschnürung die Ursache.

Außerdem: Sitzt der Laufschuh nicht richtig, hat dies immer auch Auswirkungen auf den Laufstil. Und ein Läufer, der durch einen veränderten Laufstil versucht, Schmerzen im Fuß zu kompensieren, ist auf dem sicheren Weg zu einer Folgeverletzung.

Ein Laufschuh muss vor allem bequem sein. Dies trifft auch auf die Schnürung zu. Ein zu fester Sitz des Laufschuhs drückt auf die Fußnerven und stört die Durchblutung, ein zu lockerer Sitz verursacht ein Rutschen im Schuh sowie Blasen. Und das Wichtigste:Die Schuhschnürung sollte der Anatomie des Fußes entsprechen.

So bestimmen Sie Ihren Fußtyp

Laufverhalten und Fußtyp beeinflussen sich in der Regel gegenseitig. Die Hersteller berücksichtigen dies bei der Konstruktion und Kategorisierung ihrer Laufschuhe. Diese ist allerdings nicht bei allen Herstellern einheitlich.

Bevor Sie sich für eine bestimmte Kategorie von Laufschuhen und für eine bestimmte Art der Schuhschnürung entscheiden, sollten Sie Ihren Fußtyp bestimmen. Die gängiste Fußfehlstellung bei Läufern ist z. B. ein Spreiz-Senkfuß. Ein einfacher Test kann Ihnen bei der Bestimmung Ihres Fußtyps helfen:

Stellen Sie sich mit einem nassen Fuß auf einen wassersaugenden Untergrund, so dass ein Fußabdruck erscheint. Vergleichen Sie den Abdruck mit unseren Abbildungen. Haben Sie einen Normalfuß, Senk-Spreizfuß oder Hohlfuß? Wer es ganz genau wissen will, fragt den Orthopäden, der dann auch bei der richtigen Schuhauswahl helfen kann.

Normalfuß, Senkfuß, Hohlfuß

Der Fußabdruck bei normaler Fußstellung macht den vorderen und hinteren Fußbereich komplett sichtbar. Der mittlere Bereich wird schmaler abgebildet. Der Normalfüßler berührt beim Laufen erst mit der Außenseite des hinteren Fußbereichs den Boden.

Dann knickt er nach innen ab (natürliche Pronation), um den Aufprall des Fußes aufzufangen. Senkfüße, umgangssprachlich auch Plattfüße genannt, haben ein niedriges Fußgewölbe und hinterlassen einen kompletten Fußabdruck. Senk-Spreizfüßler knicken nach der Landephase sehr stark nach innen ab (Überpronation).

Läufer mit Hohlfüßen knicken in der Landephase überwiegend nicht nach innen ab (Unterpronation). Sie hinterlassen nur im Vor- und Hinterfußbereich einen Abdruck. Der Mittelfuß ist nur leicht an der Außenseite zu erkennen. Ihnen fehlt der natürliche Aufprallschutz des Fußes.

Pronation:

Unter Pronation versteht man das natürliche Einknicken des Fußes nach innen bei jedem Laufschritt. Ein leichtes Pronationsverhalten ist physiologisch normal. Bei einer Überpronation knickt der Läufer übermäßig stark nach innen ein. Indiz sind die an der Innenseite abgelaufenen Schuhsohlen.

Unterpronation:

Weit seltener als Überpronation; wird auch Supination genannt. Der Fuß knickt nach dem Auftreten nicht nach innen ab. Indiz für ein solches Laufverhalten sind abgelaufene Außensohlen.

Fußbekleidung: Mit 12 Tipps zum gesunden Laufschuh

Das richtige Schuhwerk ist das A und O für gesundes Sporttreiben. Denn der Schuh ist die direkte Verbindung zwischen Körper und Boden. Er leitet alle mechanischen Kräfte, die beim Laufen entstehen, an den Körper weiter. Mit meinen 12 Tipps finden Sie die richtigen Schuhe.

Laufschuhe© djama – Fotolia

Auf den Körper wirkt beim Laufen mit durchschnittlichem Tempo bei jedem Schritt eine Aufprallkraft, die das Dreifache des Körpergewichts ausmacht. Dieses Gewicht müssen Sehnen und Bänder, aber auch die Schuhe auffangen.

Fehlbelastungen durch falsche Schuhe können bei solchen Kraftübertragungen erhebliche gesundheitliche Folgen haben, gute Schuhe wiederum können den Aufprall dämpfen und somit gesundheitlichen Schäden vorbeugen. Aber welcher Schuh ist der Richtige und wann sollte es dringend ein Neuer werden?

Senk-Spreiz-Knick: Keine Bange, zu jedem Fuß passt ein Schuh

Eins ist sicher: Mit einem Schuh, den Sie wahllos vom Wühltisch kaufen, werden Sie nicht glücklich. Er muss schon optimal zu Ihrem Fuß ausgesucht sein. Am einfachsten haben es diejenigen, die mit „Normalfüßen“ gesegnet sind, aber diese Segnung trifft nur auf eine Minderheit der Sportwilligen zu.

Die meisten haben Senk-, Spreiz-, Knick-, Platt-, Hohlfüße oder eine Mischung aus all diesen Abnormitäten. Einige Fehlstellungen können durch den richtigen Schuh ausgeglichen werden. Das zu starke Einknicken des Fußes nach innen (Überpronation) kann durch einen an der Innenseite verstärkten Schuh ausgeglichen werden.

Wer Plattfüße hat, sollte Schuhe kaufen, die das Fußgewölbe stützen. Die Beschaffenheit des Fußes muss beim Sportschuhkauf also unbedingt berücksichtigt werden. In einem guten Sportfachgeschäft finden Sie die kompetente Beratung.

Ohne Dämpfung geht es nicht

Qualitätsmerkmal für Trainingsschuhe im Fitnessbereich ist das durchgehende Dämpfungselement in der Sohle. Die Sportschuhe sollten gut gedämpft sein, um Knie- und Rückenbeschwerden vorzubeugen.

Allerdings dürfen sie auch nicht zu weich sein, um die Waden nicht zu überdehnen und die Achillessehnen nicht unnötig zu belasten. Die Sohle sollte zudem rutschfest sein mit einer breiten Auflagefläche.

Auch ein guter Schuh tritt eines Tages ab

Die Lebensdauer eines Laufschuhes beträgt je nach Qualität 300 bis 2.000 km. Spätestens wenn sich der Schuh nach innen neigt, muss ein neuer her. Laufen Sie nämlich mit abgetragenen Schuhen, schädigen Sie auf Dauer Ihr Rückgrat, Gelenke, Bänder und Sehnen.

So reinigen Sie Ihre Laufschuhe richtig

Ihre neuen Sportschuhe sollten Sie nicht in der Waschmaschine reinigen, da der Kleber ab ca. 45 °C seine Effektivität verliert. Auch bei geringeren Temperaturen können Waschmittel chemische Reaktionen mit dem Kleber und (gefärbten) Teilen des Obermaterials verursachen.

Zudem kann die Sohle unter Hitzeeinwirkung ihre Struktur verlieren. Empfehlenswert ist die Reinigung mit lauwarmem Wasser und einem nicht aggressivem Reinigungsmittel (Spülmittel) sowie einer Handbürste.

Diese Schuhe passen zu Ihren Füßen

  • Normalfuß: Läufer mit einem „Normalfuß“ berühren beim Laufen erst mit der Außenseite des hinteren Fußbereichs den Boden. Dann knickt der Fuß nach innen, um das Körpergewicht abzufangen. Für Läufer, die keinerlei Fußdeformation aufweisen, sowie für leicht übergewichtige Menschen, die beim Laufen etwas nach innen einknicken (Überpronierer), eignen sich die so genannten Stabilschuhe. Sie verfügen über eine Pronationsstütze, die aus einem sehr leichten Kunststoff besteht. Achten Sie darauf, dass die Sohle am hinteren äußeren Bereich des Schuhs aus gehärtetem Karbongummi gefertigt ist, um an dieser wesentlichen Abriebstelle möglichst lange zu halten.
  • Senkfuß: Läufer mit einem Senkfuß knicken in der Landephase sehr stark nach innen ab (Überpronation). Dies kann bei falscher Schuhauswahl oft zu Verletzungen führen. Menschen mit Senkfüßen brauchen die so genannten Bewegungskontrollschuhe. Diese Schuhe sind meistens etwas schwerer als normale Laufschuhe, aber auch sehr haltbar. Sie schränken die Überpronation ein und haben eine spezielle Stabilitätsstütze an der Innenseite des Schuhs.
  • Hohlfuß: Läufer mit Hohlfüßen knicken in der Landephase überhaupt nicht nach innen ab. Der Fuß bleibt ganz gerade oder knickt leicht nach außen (Unterpronation). Die Füße sind in sich oft steif und unbeweglich; ihnen fehlt außerdem der natürliche Aufprallschutz. Solche Läufer brauchen Schuhe mit guter Dämpfung und hoher Flexibilität. Diese Schuhe haben meistens sehr weiche Zwischensohlen, forcieren die Bewegung des Fußes, aber stützen ihn nicht auf der Innenseite ab.
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