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Grundlagenwissen zum Thema Wacholder

Der Wacholder (Juniperus communis, auch Feuerbaum, Jachelbeerstrauch, Knirkbusch, Krametbaum oder Wachandel genannt) gehört zur Gattung der Wacholder. Dabei handelt es sich um eine Pflanzengattung aus der Familie der Zypressengewächse. Mit bis zu 70 Arten stellen sie etwa 40 Prozent aller Zypressengewächse. In Mitteleuropa wachsen nur der Gemeine Wacholder und der Sadebaum in freier Natur.

Der Wacholder war im Jahr 2002 der Baum des Jahres. Er ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der bis zu zwölf Metern an Höhe oder in Ausnahmefällen bis zu 18 Metern erreichen kann. Er kann bis zu 600 Jahre alt werden und besitzt spitze, nadelförmige Blätter. Er ist anspruchslos und wächst selbst in Hochgebirgsregionen.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Wachholder enthält unter anderem Zitronensäure, Gerbsäure, Gerbstoff, Zink, Mangan, Menthol, Oxalsäure und ätherisches Öl. Ihm werden eine Vielzahl von Heilwirkungen zugeschrieben.

Wirkung des Wacholders

  • antibakteriell
  • blutbildend
  • blutreinigend
  • harntreibend
  • schleimlösend
  • leicht schmerzstillend
  • schweißtreibend.

Linderung bei vielen Beschwerden

Wacholder wird bei diversen Beschwerden verwendet. Dazu gehören Folgende:

  • Mundgeruch
  • Magenbeschwerden
  • Verdauungsprobleme
  • Sodbrennen
  • Magenschleimhautentzündungen
  • Blähungen
  • Leberprobleme
  • leichten Formen von Diabetes
  • Blasenentzündungen
  • Blasensteine
  • Husten
  • Bronchitis
  • Erkältungskrankheiten
  • allgemeine Gereiztheit
  • Zahnfleischentzündungen
  • Krampfadern
  • Schuppenflechte
  • Menstruationsbeschwerden

Zusätzlich fördert Wacholder die Wundheilung und verschafft bei Schuppenflechte Linderung. Die Heilpflanze wirkt bei Arthritis, Muskelrheuma und Gicht schmerzlindernd und kann den Entzündungsprozess aufhalten.

Anwendung

Alle Teile des Wacholders können als Arznei verwendet werden. Hauptsächlich kommen jedoch die Beeren sowohl in der Küche als auch in der Apotheke zum Einsatz, seltener die Triebspitzen, das Holz, die Rinde und die Wurzeln. Wacholder kann auf vielfältige Art zubereitet werden, beispielsweise als Dampfbad, welches aus ätherischem Wacholderöl und aufgekochtem Wasser hergestellt wird, als Sirup, Tee und Tinktur. Beide können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Die einfachste Anwendung ist wohl das Kauen der getrockneten Beeren, welches die Verdauung anregt und gegen Sodbrennen und Mundgeruch hilft.

Übrigens: Wacholderbeeren werden auch gern als Gewürz in der Küche verwendet. Der intensiv würzige, bitter-süße Geschmack der getrockneten Beeren verfeinert viele Speisen und harmoniert wunderbar mit Majoran und Rosmarin.

© Monika Wisniewska - Fotolia

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