Der Thymian, auch Quendel genannt, gehört zu den Lippenblütengewächsen und wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze und Küchengewürz geschätzt. Der Thymian kommt von Natur aus in Asien, Europa und gemäßigten Zonen Asiens vor, sein Hauptverbreitungsgebiet liegt im Mittelmeerraum.
Thymian wächst in Sträuchern und entwickelt im Frühjahr hübsche rosafarbene Blüten; die Blättchen, die sich leicht von den holzigen Stengeln lösen lassen, können bis in den Winter hinein geerntet werden.
Thymian wirkt desinfizierend, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend und schweißtreibend. Er ist besonders für seinen günstigen Einfluss auf Atemwegserkrankungen bekannt, doch kann er auch bei Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen der Harnwege, Frauenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden und Hautkrankheiten eine Besserung herbeiführen.
Thymian spielt besonders in der mediterranen Küche eine Rolle, wo er in vielen Gerichten zum Einsatz kommt. Als Heilpflanze wird er zumeist als Tinktur oder Tee verwendet und kommt sowohl innerlich als auch äußerlich zur Anwendung; er ist auch als ätherisches Öl erhältlich.
Thymian kann bei Atemwegserkrankungen zum Inhalieren eingesetzt werden. Seine schleimlösenden und antibakteriellen Eigenschaften erleichtern das Atmen und fördern die Heilung.
Ursprünglich nicht winterhart, kann Thymian dank neuer Züchtungen mittlerweile auch in unserem Klima angebaut werden und gedeiht gut im heimischen Garten.
Lesen Sie hier mehr über die Inhaltsstoffe des Thymians und was Sie über seine Zubereitung und Anwendung wissen sollten.