Mädesüß, auch Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin genannt, ist eine in Europa heimische Pflanze, die zu den Rosengewächsen gehört. Mädesüß wächst bevorzugt auf feuchten Böden, beispielsweise auf sumpfigen Wiesen oder an Bachufern. Mädesüß hat ein herb-süßliches Aroma, das an Mandeln und Honig erinnert. In Flüssigkeit eingelegt, übertragen die Blüten ihr Aroma, weshalb sie zum Aromatisieren von Wein und Süßspeisen genutzt werden können.

Mädesüß wird durch den hohen Gehalt an Acetylsalicylsäure oft als natürliches Aspirin bezeichnet.

Für eine Verwendung als Heilkraut sollte Mädesüß zwischen Juni und August gesammelt werden, dabei ist darauf zu achten, dass die Blüten wahlweise noch nicht oder gerade erst geöffnet sind, damit der Wirkstoff möglichst konzentriert ist. Es können Blüten, Blätter und Wurzeln verwendet werden. Möchte man die Wurzeln verwenden, sollte man sie im Frühjahr oder Herbst sammeln.

Mädesüß wirkt fiebersenkend, schmerzstillend, entgiftend, harn- und schweißtreibend und blutreinigend. Es wird gerne zur Behandlung von Erkältungen, Fieber, Gicht, Magenproblemen, Nierenproblemen, Rheuma, Kopfschmerzen, Migräne sowie bei Wassereinlagerungen und Ödemen verwendet.

Mädesüß wird meistens als Tee verwendet. Während man für Blütentee einen Aufguss kocht, wird Tee aus der Wurzel durch mehrstündiges Einweichen in kaltem Wasser gewonnen. Beide Tees sollten ungesüßt getrunken werden.

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Das sind die Heilwirkungen von Mädesüß

20.01.2012 06:00 

Mädesüß ist vielen Menschen unbekannt, gehört aber seit langem zur traditionellen Heilkunde. Die Pflanze zählte zu den „heiligsten" Pflanzen der Kelten. Sie findet hauptsächlich als Teekraut Verwendung. Die []

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Mädesüß war bereits in der Antike wegen seiner heilsamen Wirkungen beliebt. Zu Salbe verarbeitet (mit Wagenschmiere verrührt), wurde Mädesüß zum Einreiben von Schwellungen, Beulen und bei Gliederschmerzen verwendet.

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Die beste Erntezeit für Mädesüß ist von Juni bis August, wenn die Pflanze in voller Blüte steht. Meist werden die Blütenstände abgeschnitten und erst danach die einzelnen Blüten gepflückt. Lassen Sie die Droge an einem luftigen Ort bei Temperaturen nicht über 35 Grad Celsius trocknen und bewahren Sie sie anschließend in gutschließenden Gefäßen auf.

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