Kapuzinerkresse: Anwendung
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Die Kapuzinerkresse ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern entfaltet je nach Anwendungsgebiet auch ihre heilende Wirkung und dies besonders bei Erkältungen und Husten. Welche Anwendungsformen es gibt und wie Sie die Kapuzinerkresse richtig anwenden, können Sie hier nachlesen.
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Die Kapuzinerkresse wirkt am besten, wenn Sie noch frisch ist. Deshalb empfiehlt es sich, mit ihr vor allem den Speiseplan zu bereichern. Der Genuss der Pflanze macht den Organismus allerdings etwas empfindlicher gegen die Wirkungen von Alkohol. Wenn Sie die Kresse nicht selbst ziehen wollen oder können, erhalten Sie sie auch in gut sortierten Gemüsegeschäften oder auf Wochenmärkten.
Äußerlich kommt sie als Packung zum Einsatz. Dazu bereiten Sie sich einen Aufguss, geben nach dem Erkalten ein sauberes Tuch hinein, auswringen und auf die gewünschten Stellen – wie kleinere Wunden – legen.
Für einen Aufguss nehmen Sie ein bis zwei Teelöffel frisch zerzupfte Blätter und übergießen sie mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach zehn bis fünfzehn Minuten abseihen. Dreimal täglich eine Tasse trinken. Das hilft bei Bronchitis, Grippe, Erkältungen, Blasen- und Genitalinfektionen. Wenn Haut und Haare unter Mangelerscheinungen leiden, eignet sich der Aufguss ebenfalls als Spülung. Sie können auch aus den Pflanzenteilen einen Saft pressen. Ein Aufguss zu gleichen Teilen aus Kapuzinerkresse, Eichenrinde und Brennnesseln – regelmäßig in die Kopfhaut massiert – soll gegen drohenden Haarausfall helfen.