Guajak: Gegen Bronchitis, Rheuma und Gicht
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Besonders das Harz des Guajaks ist für seine heilende Wirkung bekannt. Wie sich das Harz des Guajaks zusammensetzt, welche Wirkungsweise es auf den Körper hat und bei welchen Beschwerden der Einsatz des Harzes sinnvoll ist, erfahren Sie hier.
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Gegen diese Krankheiten können Sie Guajak einsetzen:
entzündliches Gelenkrheuma (rheumatoide Arthritis)
- Gicht
- chronische Schmerzen
- Asthma
- Bronchitis
- Husten
- Schuppenflechte (Psoriasis)
Das Harz wirkt außerdem leicht abführend und harntreibend.
Weniger Schwellungen und Entzündungen
Die Hauptbestandteile des Harzes sind das Guajakol und die Guajaretsäure. Diese beiden Substanzen hemmen vor allem die Produktion der so genannten Leukotriene. Das sind körpereigene Immunbotenstoffe, die Schmerzen und Entzündungen aufrechterhalten. Leukotriene sorgen z. B. dafür, dass die Blutgefäße durchlässiger werden. Das hat zur Folge, dass ein entzündeter Körperteil anschwillt – sei es die Haut nach einem Insektenstich oder ein von Gelenkrheuma betroffenes Kniegelenk.
Guajak-Extrakte stoppen also die Entzündung und nehmen den Schmerz. Das ist bei einer Reihe von Krankheiten von großer Bedeutung. Die deutschen Zulassungsbehörden haben dies bereits 1987 erkannt und empfehlen entsprechende Präparate vor allem bei entzündlichem Gelenkrheuma (rheumatoider Arthritis). Gute Erfahrungen liegen auch bei Gicht vor. Hier werden die Gelenke durch Harnsäureablagerungen gereizt und in einen permanenten Entzündungszustand versetzt.
Neue Hoffnung bei Asthma und Bronchitis
Auch bei Atemwegserkrankungen sind Entzündungen beteiligt. So schwellen z. B. bei Asthma die Luftwege aufgrund der Leukotrien-Wirkung an. Bei einer chronischen Bronchitis und anderen mit starkem Husten verbundenen Krankheiten spielt eine zu hohe Leukotrien-Ausschüttung ebenfalls eine wichtige Rolle.