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Grundlagenwissen zum Thema Farne

Echte Farne sind eine Klasse innerhalb der Farne, die rund 11.000 Arten umfasst. Es handelt sich hierbei um Gefäßsporenpflanzen, die weltweit verbreitet sind, die Erde bereits seit Millionen von Jahren bevölkern und die Basis für heutige Steinkohlevorkommen legten. Farne mögen schattige, leicht feuchte Orte und finden sich darum oft in Wäldern.

Im Mittelalter wurden den Farnen magische Kräfte zugeschrieben, sie wurden auch als Hexenkraut bezeichnet. In Europa ist der gemeine Tüpfelfarn am weitesten verbreitet.

Als Heilkraut wirken Farne hervorragend als Wurmmittel, bei Reizhusten, Heiserkeit und träger Verdauung; gute Erfolge haben sich auch bei Durchfall, Sodbrennen und Reizdarmsyndrom erzielen lassen. Da sie jedoch innerlich angewendet leicht giftig sind, sollte von abenteuerlichen Selbstversuchen abgesehen und auf in der Apotheke und im Reformhaus erhältliche Präparate zurückgegriffen werden.

Äußerlich angewendet, helfen sie gegen Rheuma, Gicht, Nervenschmerzen, Wadenkrämpfe, Krampfadern, entzündliche Hauterkrankungen, Verbrennungen und starke Kopfschmerzen. Die äußere Anwendung ist unbedenklich und kann darum empfohlen werden. Hierfür kann beispielsweise eine Tinktur oder ein Tee hergestellt, ein Kräuterkissen mit getrockneten Farnblättern gefüllt sowie Umschläge und Bäder angewendet werden.

Möchte man zur Herstellung eigener Arzneien selbst Farne sammeln, so ist die beste Zeit für das Ernten der Blätter der Hochsommer, für das Sammeln der Wurzeln jedoch der Spätsommer.

FarneRedaktionsteam FID Gesundheitswissen Farne als Heilpflanzen: Die besten Hausrezepte

Farne als Heilpflanzen? Ja! Denn sie enthalten Wirkstoffe, die sich in dieser Kombination in keiner anderen Heilpflanze finden lassen.

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