Pflanzenheilkunde
Pflanzenheilkunde
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Das ätherische Öl in den Kümmelfrüchten hat die Hauptbestandteile Carvon und Limonen. Diese beiden Substanzen wirken sowohl keimtötend auf mögliche Krankheitserreger als auch krampflösend. Außerdem erhöht das Kümmelöl die Ausschüttung der Magensäure, wodurch der Appetit gesteigert wird. Gleichzeitig wird die Muskulatur im Verdauungstrakt entspannt, sodass sich Blähungen lösen können.

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Grundlagenwissen zum Thema Pflanzenheilkunde

Unter Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie ist die Lehre von der Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel zur Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen. Sie gehört zu den ältesten bekannten Therapien, die kulturübergreifend auf allen Erdteilen anzutreffen ist. Der Begriff Phytotherapie wurde im 20. Jahrhundert durch den Arzt Rudolf Fritz Weiss geprägt, der ihn im deutschen Sprachraum einführte.

Grundlage der Pflanzenheilkunde ist die Lehre von den Heilpflanzen, auch Heilpflanzenkunde oder Phytopharmakognosie genannt, das Wissen um Inhaltsstoffe und Wirkung der verschiedenen zur Heilung verwendeten Pflanzen. Auch Pharmakologie, die Lehre von der Wechselwirkung zwischen Stoff und Lebewesen, Pharmazeutik, die Lehre von den Arzneimitteln, und Toxikologie, die Lehre von den Giftstoffen, sind Bestandteil der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde kommen immer ganze Pflanzen oder Pflanzenteile wie Wurzeln, Rinde, Samen oder Blätter zur Anwendung, die als Aufguss, Tee, Saft, ätherisches Öl, Salbe oder Tinktur zubereitet werden. Eine Isolierung einzelner Pflanzenwirkstoffe wird anders als bei schulmedizinischen Präparaten nicht vorgenommen.

Pflanzenheilkunde ist neben der Homöopathie und der anthroposophischen Medizin eine von dreien außerhalb der Schulmedizin anerkannten Therapieformen, und pflanzliche Mittel dürfen auch ohne besonderen Nachweis der Wirksamkeit verordnet werden.


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